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WRC 2009

Stobart ist dabei

Stobart VK M-Sport Ford Rally Team 2008 Foto: Ford 10 Bilder

Nach den Ausstiegen von Subaru und Suzuki haben die Meldungen der letzten Tage wieder Hoffnung gemacht. Neben den bestätigten WM-Teilnehmern Ford und Citroen will auch Stobart 2009 wieder antreten.

19.12.2008 Tobias Grüner

Totgesagt leben länger. Noch zu Wochenbeginn stimmten Medien und Rallye-Freunde den Abgesang auf die Weltmeisterschaft ein, nun kehrt langsam doch wieder das Prinzip Hoffnung zurück. Nachdem schon die beiden Platzhirsche Citroen und Ford ein klares Bekenntnis zur WRC abgegeben haben, will nun auch das Ford-Kundenteam Stobart am Ball bleiben.

Stobart fest eingeschrieben

Wie das Stobart-Team gegenüber auto-motor-und-sport.de am Freitag (19.12.) bestätigte, hat sich der Rennstall bereits am Montag für die Rallye-WM eingeschrieben. "Wir sind 2009 definitiv am Start, so wie es aussieht auch für die komplette Saison", so ein Stobart-Sprecher. Endgültige Angaben über Autos und Fahrer könnten zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gemacht werden.

Das größte Fragezeichen schwebt damit noch über der Situation zwischen Prodrive und Subaru. Der britische Rennstall hat bereits angekündigt, dass man auf jeden Fall weiter ein Rallye-Programm betreiben werde. Neben den zahlreichen Kundenautos will man sich zumindest auf die Saison 2010 mit geändertem Reglement vorbereiten.

Was wird aus Petter Solberg?

Am liebsten würde die Mannschaft von David Richards aber ohne Pause auch 2009 an den Start gehen. Der Teamchef wurde, genau wie seine Piloten Petter Solberg und Chris Atkinson, selbst von der Absage des japanischen Autobauers überrascht. Momentan weilt Richards in Asien, um Subaru doch noch zur weiteren Zusammenarbeit zu überreden.

Dabei hat Prodrive gar keine schlechten Karten in der Hand: Wenn Subaru den festen Vertrag mit der britischen Rallye-Schmiede bis 2010 vorzeitig kündigt, droht eine saftige Konventionalstrafe. Auch der Kontrakt mit Ex-Weltmeister Petter Solberg läuft direkt über den japanischen Hersteller. Die Frage ist nur, ob Subaru gleich zweimal über den Schatten springen kann. Japaner tun sich bekanntermaßen etwas schwer damit, Entscheidungen wieder zurückzunehmen.

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