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Zypern-Rallye

Grönholm Schnellster im Shakedown

Foto: McKlein

Mit Bestzeit absolvierte Marcus Grönholm mit seinem Peugeot 307 den abschließenden Shakedown-Test vor der Zypern-Rallye vor Weltmeister Petter Solberg (Subaru) und Citroën-Fahrer Carlos Sainz. .

13.05.2004

In 5.48,8 Minuten legte der Zypern-Sieger von 2002 die 6,13 Kilometer lange Shakedown-Strecke runde 40 Kilometer östlich der Rallye-Hauptstadt Limassol zurück. Vorjahres-Sieger Petter Solberg war als Zweiter knapp zwei Sekunden langsamer. Dem Drittplatzierten Carlos Sainz, der hier im Jahr 2000 gewonnen hat, fehlten im Xsara bereits fünfeinhalb Sekunden. Zurückhaltung übten die WM-Anführer Sébastien Loeb und Markko Märtin als Fünfter und Siebter.

Angetreten waren neben den Stammfahrern der fünf Werke weitere Ford Focus WRC älteren Baujahrs mit Janne Tuohino, und Antony Warmbold am Steuer. Bozian Racing schickte drei Peugeot 206 für Henning Solberg , Miguel Campos und Luis Perenc Companc. Jussi Valimaki war mit seinem Hyundai Accent präsent und Alistair Ginley trat mit einem Subaru Impreza an. Letztgenannte nahmen den Abschlussstest nicht allzu ernst. Auf der kurzen Teststrecke verloren sie auf Grönholm eine Minute (zehn Sekunden pro Kilometer).

Zuschauer abgestürzt

Der für die Zeit zwischen 13 und 15 Uhr vorgesehene Shakedown musste für 45 Minuten unterbrochen werden: Ein Zuschauer war auf die Piste gestürzt. Er wurde per Ambulanz ins Hospital gebracht. Auch sonst ist der Zeitplan reichlich gedrängt. Wegen der durch Pannen und Mittelmeer-Stürme verspätet eingetroffenen Einsatz- und Trainings-Autos konnten die Subaru- Mitsubishi- und Citroën-Teams anfangs nur mit rechtsgelenkten Serien-Autos trainieren. Peugeot und Ford besorgten sich rechtzeitig Gruppe-N-Rallyeautos. Der Veranstalter genehmigte den Teilnehmern zwischen Shakedown und zeremoniellem Start am Abend noch weitere Trainings-Zeit.

Unmut bei einigen Fahrern gab es über den Zustand der Strecken: „Überall liegen große Brocken auf den Straßen“, maulte Mitsubishi-Mann Gilles Panizzi. Ford-Kollege Francois Duval erkannte die Rallye nicht wieder: „Wir fahren zwar weitgehend auf Prüfungen vom letzten Jahr, aber alles sieht anders aus. Rinnen laufen quer durch die Fahrbahnen, Kurven wurden von Gradern verändert. Wir müssen alles neu lernen.“

Alle Bestzeiten:

1. Grönholm; Peugeot: 5.48,8 Minuten
2. P. Solberg; Subaru: 5.50,7 Minuten
3. Sainz; Citroën: 5.54,4 Minuten
4. Duval; Ford: 5.55,0 Minuten
5. Loeb; Citroën: 5.57,9 Minuten
6. Rovanperä; Peugeot: 5.58,5 Minuten
7. Märtin; Ford: 6.03,7 Minuten
8. Tuohino; Ford: 6.05,7 Minuten
9 . Hirvonen; Subaru: 6.07,2 Minuten
10. Sohlberg; Mitsubishi: 6.17,0 Minuten
11. Warmbold; Ford: 6.18,1 Minuten
12. Campos; Peugeot: 6.24,1 Minuten
13. Panizzi; Mitsubishi: 6.25,1 Minuten
14. H. Solberg; Peugeot: 6.27,7 Minuten
15. Perez Companc; Peugeot: 6.36,6 Minuten
16. Ginley; Subaru: 6.48,2 Minuten
17. Valimäki ; Hyundai: 6.55,2 Minuten

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