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Robert Kubica

Foto: dpa

Der Krakauer Robert Kubica schrieb als erster polnischer Formel 1-Pilot Geschichte. Nach einem Horrorcrash 2007 in Montreal schien die Karriere allerdings kurzzeitig in Gefahr. Doch Kubica kehrte stärker zurück als zuvor und gewann an gleicher Stelle ein Jahr später sein erstes Rennen.

Schon früh entwickelte sich Kubicas Talent, der bereits mit vier Jahren seine ersten motorisierten Gehversuche startete. Im Alter von 16 Jahren konnte er bereits auf eine erfolgreiche Kart-Karriere in Polen, Italien und Deutschland zurückblicken, als er 2000 in das Renault Nachwuchsförderprogramm aufgenommen wurde.

Nach zwei Jahren in der Formel Renault und einer Saison in der Formula Masters stieg Kubica 2004 in die Formel 3 Euroserie ein, wo er ein Rennen gewann und Siebter in der Endabrechnung wurde. 2005 folgte erneut ein Wechsel in die Renault World Series, in der er auf Anhieb die Meisterschaft gewann und sich damit einen Formel 1-Test verdiente.

2006 verpflichtete ihn schließlich BMW-Teamchef Mario Theissen als festen Test- und Ersatzpilot hinter Nick Heidfeld und Jacques Villeneuve. Als der Kanadier in Budapest nicht an den Start gehen konnte, feierte Kubica sein Formel 1-Debüt. Der junge Pole kam dabei sogar als Siebter ins Ziel, wurde später allerdings wegen eines zu leichten Autos disqualifiziert. Trotzdem hinterließ Kubica einen guten Eindruck und ersetzte noch vor Saisonende Villeneuve als Stammfahrer.

Als Stammpilot ging der Krakauer 2007 in seine erste komplette Formel 1 Saison. Beim GP Kanada in Montreal krachte er allerdings mit knapp 300 km/h in die Begrenzungsmauer und musste anschließend ein Rennen pausieren. In der Saison 2008 konnte sich Kubica endgültig aus dem Schatten von Teamkollege Nick Heidfeld herausfahren. Ausgerechnet in Montreal landete er den ersten Sieg für sich und das Team BMW-Sauber und hatte lange Zeit Chancen auf den Meistertitel. In den letzten Rennen zeigte die Formkurve jedoch leicht nach unten und Kubica wurde noch von Kimi Räikkönen auf den vierten Platz im Gesamtklassement verdrängt.

Eine gute Leistung, bedenkt man, wie es 2009 weitergehen sollte. Kubica schloss die Saison auf em 14. Platz ab und sammelte gerade mal 17 Punkte. Das einzige Highlight war der zweite Platz beim Brasilien GP. Und selbst der kann nicht mehr als Highlight gelten, verkündete BMW doch schon vorher seinen Ausstieg aus der Königsklasse. Kubica zog seine Konsequenzen daraus und heuerte für 2010 bei Renault an.

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