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Sakon Yamamoto

Sakon Yamamoto Foto: xpb

Sakon Yamamoto ist ein japanischer Rennfahrer. Nach einigen Formel 1-Rennen mit Super Aguri in den Jahren 2006 und 2007 steht er seit 2010 als Testfahrer beim spanischen Hispania Racing Team (HRT) unter Vertrag.

Sakon Yamamoto ist eines der größten japanischen Motorsporttalente. Nach dem Wechsel von aus den Kart-Klassen in den Formelsport im Jahr 2000 konnte das Ausnahmetalent aus Toyohashi schon einige beachtliche Erfolge in seiner Heimat abliefern.

Sakon Yamamoto wartet noch auf den Durchbruch

2002 wechselte Sakon Yamamoto nach Europa, wo ihm der ganz große Erfolg allerdings verwehrt blieb. Nach zwei harten Jahren in der Formel 3 kehrte der Japaner enttäuscht zurück in sein Heimatland, um wieder frisches Selbstvertrauen zu tanken. Bei Einsätzen in der Formel Nippon und der japanischen Super GT-Meisterschaft hielt sich Yamamoto fit. Höhepunkt seiner frühen Karriere war ein Testeinsatz für das Jordan-Formel 1-Team im Rahmen des GP Japan 2005.

Als Förderer von Sakon Yamamoto trat schon früh der deutsche Colin Kolles auf. Er ließ ihn 2002 und 2003 in seinen Formel 3-Teams fahren und sorgte als Teamchef von Jordan auch für die Stippvisite in der Formel 1.

Sakon Yamamoto: Formel 1-Einstieg bei Super Aguri

2006 sollte der Japaner noch mehr Erfahrung in der Königsklasse sammeln. Als dritter Fahrer von privaten Honda-Team Super Aguri ging Yamamoto in die Formel 1 Saison. Ab dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim ersetzte der Youngster Stammpilot Franck Montagny und durfte für die restlichen sieben Rennen der Saison ins Cockpit.

Eine Saison später war der Formel 1-Traum zunächst wieder ausgeträumt. Sakon Yamamoto wurde von Anthony Davidson wieder ins Testfahrerglied zurückgedrängt. Daneben bestritt der Nipppon-Racer einige Rennen in der zweiten Formelliga GP2. Obwohl er sich in der Nachwuchsklasse nicht gerade durch überragende Ergebnisse für einen Platz in der Formel 1 bewarb, ging es schon zur Saisonmitte zurück in die Königsklasse.

Sakon Yamamoto als Teamkollege von Adrian Sutil

Wieder war es Colin Kolles der Sakon Yamamoto das Vertrauen schenkte und ihn ab dem Grand Prix von Ungarn in seinem Spyker-Team fahren ließ. Dass er den Platz neben Adrian Sutil bekam, dürfte nicht nur an seinem Talent, sondern vor allem an der finanziellen Mitgift gelegen haben, die er in Form von Sponsorengeldern in das Team einbrachte. Wieder fuhr Yamamoto sieben Rennen, bei denen er aber erneut weit von Punkteplatzierungen entfernt blieb.

Trotzdem wurde er etwas überraschend 2008 von Renault als Testfahrer unter Vertrag genommen. Außer bei Sponsoren- und Showevents kam Sakon Yamamoto allerdings nie zum Einsatz. Mehr Gelegenheit zum Fahren bot sich in der GP2, wo der Japaner einige gute Resultate vorweisen konnte.

Zweite Formel 1-Karriere bei Hispania Racing

2009 schien seine Zeit im Formelsport abgelaufen zu sein, als Yamamoto aus der GP2-Asia-Serie in die ADAC GT Masters wechselte. Doch schon 2010 ließ sich das Stehaufmännchen wieder im Fahrerlager der Königsklasse blicken. Zum Großen Preis von China verpflichtete das spanische Hispania Racing Team den Allrounder als neuen Testpiloten hinter Bruno Senna und Karun Chandhok. Wieder war es Colin Kolles der nicht auf den Japaner und seine Sponsorengelder verzichten wollten. Nach spärlichen Testeinsätzen im Freitagstraining wurde Sakon Yamamoto überraschend für das Rennen in Silverstone nominiert, bei dem er Bruno Senna ersetzt.

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