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Sebastien Buemi

Foto: Red Bull

Mit Sebastien Buemi tritt die kleine Schweiz endlich wieder auf die große Motorsport-Bühne. Das Red Bull-Eigengewächs konnte sich als Sebastian Vettel-Nachfolger bei Toro Rosso bereits erste Sporen in der Königsklasse verdienen.

Die Fußstapfen, in die Sebastien Buemi 2009 treten musste, konnten kaum größer sein. Als direkter Nachfolger von Sebastian Vettel musste Buemi den Beweis antreten, dass er mit 20 Jahren bereits reif genug ist für die Königsklasse. Sein deutscher Vorgänger hatte für das kleine Toro Rosso-Team immerhin die erste Pole Position und den ersten Sieg einfahren können.

Buemi musste gleichzeitig den guten Ruf Schweizer Weltklasse-Piloten verteidigen. Mit Marc Surer, Jo Siffert und nicht zuletzt Clay Regazzoni hat die kleine Alpenrepublik bereits einige Formel 1-Stars hervorgebracht.

Sebastien Buemi wird Red Bull-Junior

Buemis Karriere verlief bis zum Einstieg in die Königsklasse im Fahrstuhlmodus schnurstracks nach oben. Trotz seines geringen Alters kann das Talent bereits erstaunlich große Erfahrung in Formel-Boliden vorweisen.

Nach seiner Kart-Laufbahn kam der Teenager aus dem Kanton Waadt schon im Jahr 2004 in die Formel BMW, wo er sich mit regelmäßigen Podiumsplatzierungen für weitere Aufgaben empfahl. Bereits 2005 wurde die Red Bull-Nachwuchsförderung auf den jungen Schweizer aufmerksam und nahm den talentierten Mann in den Kader auf.

Buemi erfolgreich durch Formel 3 und GP2

Der nächste große Sprung gelang 2006 mit dem Einstieg in die Formel 3 Euroserie. Hier trat Buemi unter anderem direkt gegen Sebastian Vettel und Paul di Resta an, konnte im ersten Jahr (Rang 12) allerdings noch nicht überzeugen. In seiner zweiten Formel 3-Saison lieferte er mit der Vizemeisterschaft schon ein deutlich besseres Ergebnis ab. Dabei ließ er auch namhafte Konkurrenten wie Nico Hülkenberg oder Kamui Kobayashi hinter sich.

Ganz klassisch folgte auf die Formel 3 2007 der Wechsel in die F1-Nachwuchsserie GP2. Auch hier lief es zunächst nicht rund. In elf Rennen fuhr er nur zweimal in die Punkte. Trotzdem vertraute Red Bull seinem Youingster und ließ ihn im September bereits den ersten F1-Test in Jerez absolvieren.

Einsatz im Medical Car

Die zweite GP2-Saison schloss der mittlerweile zum festen F1-Test- und Ersatzfahrer ernannte Buemi auf Rang sechs ab. Dabei sammelte er auch seine ersten beiden Rennsiege in Frankreich und Ungarn. Auch in der GP2 Asia hinterließ das Red Bull-Eigengewächs mit Gesamtrang zwei einen guten Eindruck.

Noch vor seiner Verpflichtung bei Toro Rosso als Stammfahrer hatte er seinen ersten Grand Prix schon hinter sich. Beim GP Japan in Fuji durfte der Toro Rosso-Pilot das Medical Car pilotieren, nachdem Stammfahrer Dr. Jacques Tropenat krankheitsbedingt nicht einsatzfähig war.

Punkte beim Formel 1-Debüt

So richtig losgehen sollte es dann mit dem Auftakt zum Formel 1-Jahr 2009 in Australien. Bereits in seinem ersten Rennen holte er zwei Punkte, weitere sollten in China, Brasilien und Abu Dhabi folgen. Insgesamt schloss er die Saison 2009 mit sechs Zählern ab. Der Lohn: Die Vertragsverlängerung mit Toro Rosso.

Viele erhofften sich von Buemi 2010 den großen Durchbruch. Doch der lässt weiterhin auf sich warten. Viele Ausfälle prägten die erste Saisonhälfte. Im zweiten Teil des Jahres sorgte dann der immer stärker werdende Teamkollege Jaime Alguersuari für schlechte Laune beim Schweizer. 2011 sitzt Buemi zwar weiter im Cockpit, mit Testfahrer Daniel Ricciardo steht Ersatz schon bereit. Viele Fehler wird sich Teamchef Franz Tost nicht anschauen.

Stand: 02/2011

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