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Rallye Dresden-Dakar-Banjul

Die wohl verrückteste Rallye der Welt

Am 7. November 2009 startet die Rallye Dresden-Dakar-Banjul zum mittlerweile achten Mal in Richtung Afrika. 50 Teams treten die 7.000 Kilometer-Reise in ihren Gebrauchtwagen an. Im Ziel in Banjul werden die Autos für einen guten Zweck versteigert.

Bilder
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Foto: Breitengrad e.V.

Mit uralten Gebrauchtwagen kämpfen sich 50 Teams in drei Wochen von der Elbe an den Gambia-Fluss.

Mit uralten Gebrauchtwagen kämpfen sich 50 Teams in drei Wochen von der Elbe an den Gambia-Fluss.
Mit uralten Gebrauchtwagen kämpfen sich 50 Teams in drei... Der Prolog am Dresdner Elbufer. Hier präsentierten die T... 50 Teams traten die 7.000 Kilometer-Reise in ihren Gebrau... Ziel ist Banjul in Gambia. Pannen sind in Europa kein Problem ... ... aber in der Wüste? Dresden - Start. Auf der Straße. Die ersten Etappen sind bewusst "kilometerintensiv&q... Team 170 "Long Way to Banjul“. Morgentliche Reperaturen. Geochaching gehört ebenfalls zum Programm. Magirus Bulle - Team Bayern Tagesvorbereitungen. ADAC bei Team 170. Fahrgemeinschaften. Team 166 an einer Mautstelle. Reperatur Team 205. Die Reparatur war erfolgreich. Team 205. Team 159 beim Geocoaching. Weiter durch Frankreich. Abwrackprämie für Team 178. Fahrgemeinschaften. Team 181 in Spanien. Team 188 wird abgeschleppt. Team 186. Ausflug Team 204. Team 205 beim Kochen. Kommunikation auf Rallyeart. Auf der Straße. Stau. Auf der Straße. In der Kolonne. Noch mehr Pannen. Bastelarbeiten. Reifenwechsel. Auch die Lichtmaschine der "Streifenmieze“ streikt... Team 157 beim Truckeressen. Nebel des Grauens. Roter Faden - Team 170. Reifenpanne - Team 165 Fahrbild. Fahrbild. Team 189 ist glücklich angekommen. Der Tross in Bewegung. Dreibeiner. Der Magirus von Team Bayer im Hafen von Algeciras. Fährüberfahrt. Im Magirus durch Marakesch. Ein Abenteuer. Team 178 im Terrano. Benzinpumpe defekt auf Passstraße. Weiter geht's ... Besuch in einer Moschee. Panne im Atlas. Anschieben im Atlas. Abschleppen im Atlas. Überholen im Atlas. Oft geht es eng zu. Voll beladene Laster sind keine Seltenheit. Frühstück beim Bauern. Der Sonne entgegen. Kaputte Motorhaube von Team Ham Kumma. Stacheldraht. Stacheldraht am Reifen, aber nix passiert. Henna-Tattoo. Team Dustination vor der zweitgrößten Moschee der Welt ... Vor der Moschee. Pause muss sein. Camping Marrakesh. Endlich angekommen - Team 188 Team 164 bei der Vormittagsreparatur. Kleines Schläfchen. Kartenstudium. Kriegsberichterstattung. Ein Kölsch auf Reisen - Team 157 Team 188. Team 188 bei der Reparatur. Fremdaufpraller - Team 189. Die Wüste rückt näher. Weitere Impressionen ...

"Wenn wir die Wüste erreichen, ist das, als würdest du ein Rudel Wölfe los lassen! Die Euphorie der Fahrer ist grenzenlos. Der Übermut dämpft sich meistens durch einige Reifenpannen und abgefallene Auspuffrohre von ganz allein. Nachdem die ersten Autos eingesandet sind, wird das Ganze dann meist etwas verhaltener angegangen", sagt Falk Altmann und lacht verschmitzt. Der 40-Jährige organisiert gemeinsam mit seinen Freunden Holger Leipnitz und Torsten Schulze die wohl außergewöhnlichste Autosportveranstaltung für Privatpersonen in Deutschland, die Rallye "Dresden-Dakar-Banjul".

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Schlagworte

Rallye · Dresden · Dakar · Banjul

Themen
Gebrauchtwagen Tipps und Tricks zum Gebrauchtwagen-Kauf

7.000 Kilometer in alten Gebrauchtwagen

Am 7. November 2009 bricht der Rallye-Tross bereits zum mittlerweile 8. Mal aus der sächsischen Landeshauptstadt in Richtung Gambia auf und ist damit die größte Veranstaltung dieser Art, die auf dem europäischen Festland startet. Knapp 7.000 Kilometer führt die Strecke in 19 Tagen durch Deutschland, Frankreich und Spanien, Marokko, Mauretanien und den Senegal mit der legendären Stadt Dakar, bis die Karawane Banjul, die Hauptstadt des kleinsten afrikanischen Landes erreicht. 
 
Zur "Mutter aller Rallyes", dem großen Vorbild "Dakar", gibt es zwei gravierende Unterschiede: Erstens ist diese Tour keine Jagd, bei der es um Geschwindigkeit geht und zweitens dürfen die Teilnehmer ausschließlich in alten Gebrauchtwagen an den Start gehen. Am Zielort werden die Autos versteigert und der Erlös wird an verschiedene Hilfsorganisationen, Schulen, Krankenhäuser und andere Projekte verteilt. Diese Tatsachen und die moderate Startgebühr erklären, warum die aller sechs Monate stattfindende "Low-Budget-Rallye" in ihrem dritten Jahr längst über die Grenzen Dresdens und Sachsens hinaus bekannt und beliebt ist: Die nächste Runde im April 2010 ist mit 50 Teams bereits vollständig ausgebucht.

Mechaniker begleiten die Rallye im Besenfahrzeug
 
Die Streckenführung ist anspruchsvoll, kann jedoch von jedem guten Autofahrer bewältigt werden. Die Anforderungen an die Fahrzeuge werden bewusst niedrig gehalten und wenn doch mal der Keilriemen reißt oder ein Reifen platt ist, helfen Mechaniker, die die Rallye in einem gut ausgerüsteten "Besenfahrzeug" begleiten, damit garantiert keiner auf der Strecke bleibt. Noch nie kam es zu Extremsituationen und größere Unfälle blieben - bis auf einige selbstverschuldete Dellen durch waghalsige Überholmanöver - komplett aus. Pannen oder Probleme an den Wagen können fast immer repariert und beseitigt werden. Selbst Härtefälle wie ein Opel Kadett in "ziemlich verwohntem Zustand", an den sich Organisator Holger Leipnitz erinnert ("Bei dem riss sieben Mal der Keilriemen und dreimal fiel der Auspuff ab"), schafften es nach Banjul. 
 
Wenn man das Wort "Automatik" erwähnt, verziehen er und Falk Altmann etwas säuerlich die Gesichter: Das ist nichts für die Wüste! Schmunzelnd berichten sie, wie es ein Chrysler mit Automatikgetriebe einst schaffte, bereits auf dem Weg zum Pressefototermin am Dresdner Elbufer die ersten Aussetzer zu haben. Als solide Rallyemarken haben sich bisher VW und Mercedes erwiesen. Diesel sind für die Strecke eine gute Wahl und erzielen auch bei der Versteigerung das meiste Geld. Pro Auto gingen bereits Summen zwischen 600 bis 2.000 Euro über den Tisch.

Rallye-Abenteuer in der Wüste - und alles für einen guten Zweck
 
Von allen Fahrern heiß ersehnt sind die Etappen durch die Sahara. Die wichtigsten Regeln für die Wüste werden allmorgendlich in einem Briefing erläutert, bei dem Anwesenheitspflicht herrscht. "Man muss unbedingt Abstand halten und versetzt fahren. Es existiert kein direkter Weg durch die Dünenketten. Deshalb begleiten uns in dieser Phase auch zwei erfahrene, einheimische Wüstenführer", so Holger Leipnitz.

Als neues Element kommt in diesem Jahr Geocaching, eine moderne Schnitzeljagd mit GPS-Geräten, zum Fahrspaß hinzu. Interessierte Teilnehmer können sich durch die sogenannten "Caches" an besonders schöne Orte locken lassen, kulturelle Geheimtipps entdecken und ihren Sportsgeist anstacheln lassen.
 
Die Herausforderung, jene legendäre Strecke nach Dakar mit dem Auto zu bewältigen, unvergessliche Eindrücke und wohldosierter Nervenkitzel sind Kern der Rallye. Hinzu kommt jedoch, dass durch die Versteigerung der Wagen in Gambia jeder Teilnehmer auch seinen ganz persönlichen Beitrag zur Unterstützung der Bevölkerung in dem armen Land leistet. Bei der letzten Rallye kamen auf diesem Wege 44.000 Euro zusammen: "Man kann direkt vor Ort nachvollziehen, was mit dem Erlös passiert und die Rallyefahrer haben Kontakt mit den Kindern, sehen die Schulen und Krankenstationen, denen sie helfen", erklärt Holger Leipnitz voller Stolz und gibt zu bedenken: "Der Überfluss, den hier in Europa im Grunde kein Mensch braucht, hilft dort unten wirklich."

Ausführliche Berichte und Bilder vom Start, der Strecke und den unterschiedlichen Etappen, ab Samstag, 7. November hier auf auto-motor-und-sport.de

Weitere Etappenberichte der Dresden-Banjul
Etappen Strecke
Prolog Dresden
Etappen 1-4 Dresden - Madrid
Etappen 5-7 Algeciras - Marrakesch
Etappen 8-11 Marrakesch - Dakhla
Etappen 12-16 Dakhla - Banjul
Autor: Juliane Schiemenz
Gebrauchtwagen-Rallyes wie die Dresden-Banjul ...


Frau Y | 28.11.2009, 13:05 Uhr

Finde die Rallye super und das über so eine gute Sache berichtet wird. Bin auf den nächsten Artikel -sicher mit der Ankunft in Banjul- schon sehr gespannt

ChrisT | 25.11.2009, 22:02 Uhr

Ich finde es auch Klasse ,weiter so. Und alles ohne dopping...:-)

Mr. S | 06.11.2009, 09:46 Uhr

Klingt abenteuerlich! Macht neidisch und gleichzeitig neugierig auf weitere spannende Berichte von dieser besonderen Rallye. Action, Spaß und dann noch für wohltätige Zwecke? Besser kann es doch überhaupt nicht kommen!
Interessanter Artikel! Werde hier auch weiter dran bleiben und auf Neuigkeiten hoffen.

Mr X | 05.11.2009, 09:42 Uhr

Na das nenn ich doch mal eine wirklich coole Idee für eine Rallye. Vorallem alles für einen Wohltätigen Zweck...sehr gut!!
Interessanter Artikel! Da lohnt es sich dran zu bleiben.

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