Bedientest: So testet auto motor und sport die Autoausstattung

Moderne Autos sind wahre Alleskönner, sie verwöhnen ihre Fahrer mit einer Vielzahl von Funktionen. Mit einem aufwendigen Testverfahren überprüft auto motor und sport ab sofort, wie intuitiv, schnell und ablenkungsarm sich die Funktionen bedienen lassen.

Der auto motor und sport-Bedientest umfasst die 20 meistgenutzten Ausstattungsmerkmale aus den Bereichen Autoradio, Navigation, Klimaanlage und allgemeine Funktionen. Speziell trainierte Tester geben diese Aufgaben der Reihe nach in das Bediensystem des Autos ein. Dabei wird mit einer Stoppuhr nicht nur die Zeit gemessen, wie lange es beim ersten Kontakt dauert, eine Funktion einzustellen (Maß für Intuitivität), sondern vor allem, wie schnell ein geübter Nutzer sie eingibt.

Dafür tastet sich der Tester in mehreren Versuchen an die bestmögliche Eingabezeit heran. Die Bedienzeiten von mindestens drei Testern werden bei jedem Auto gemittelt. Besonders häufig genutzte Funktionen wie zum Beispiel die Radiostationsspeicher-Aktivierung erhalten zudem eine höhere Gewichtung bei der späteren Ermittlung der Durchschnittszeiten. Ein Sekunden-Schlüssel weist den Zeiten dann die entsprechende Punktzahl zu.

Je nach Fahrzeugklasse wird die Handhabung des Navigationssystems dabei mitbewertet oder nicht. Die spätere Gesamtpunktzahl von 20 Punkten setzt sich zusammen aus zehn Punkten für die Bedienzeiten und zehn Punkten für die subjektive Beurteilung nach den Kriterien Erlernbarkeit, Logik und Ablenkungssicherheit. Für Sprachsteuerungssysteme gibt es je nach Qualität einen Bonus von bis zu zwei Punkten.

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Holger Wittich

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