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Audi Q7 3.0 TDI im Supertest

Audi Q7 - der große Quertreiber

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest Foto: 4wheelfun 24 Bilder

Nicht nur größenmäßig ein Mordstrumm, auch preislich in Regionen, bei denen Normal­verdienern die Luft wegbleibt: Exakt 71.256,37 Euro kostete der Supertest-Kandidat mit Extras für rund 20.500 Euro an Bord. Ob das Super-SUV der Marke mit den vier Ringen auch unseren Supertest besteht?

04.10.2010 Powered by

Audi und Allrad - da denken viele nur an die Quattro-Modelle. Zu Unrecht, denn in der bewegten Geschichte der Marke gab es auch wegweisende Gelände­wagen-Entwicklungen. Zig­tausende Rekruten schaukelten beispielsweise im fröhlich Zweitakt-Wölkchen ausstoßenden DKW Munga über die Truppenübungsplätze - seinerzeit eine Entwicklung der Auto Union, Vorläufer der heutigen Audi AG. Auch der VW Iltis, Nachfolger des Munga und nicht minder legendärer Geländegänger, wurde von Audi und mit-nichten in Wolfsburg entwickelt, teilweise sogar in Ingolstadt gebaut. Dieser Iltis soll den damaligen Audi-Testleiter Jörg Bensinger derart beeindruckt haben, dass er Ferdinand Piëch zur Entwicklung des Audi Quattro drängte.

Der große Audi Q7 im Supertest

Mit militärischem Gerät indes hat Audi heute längst nichts mehr am Hut, die Marke hat sich zur hippen Alternative im so genannten Premiumsegment gemausert. Dazu passt der Audi Q7. Nicht nur größenmäßig ein Mordstrumm, auch preislich in Regionen, bei denen Normal­verdienern die Luft wegbleibt: Exakt 71.256,37 Euro kostete der Supertest-Kandidat mit Extras für rund 20.500 Euro an Bord. Nicht unbedingt eine Preisklasse, die man gern mal im bodenlosen Morast versenkt oder an der nächsten Felswand zerschrammt. Doch auch in Ingolstadt war man sehr gespannt, wie sich das große Luxus-SUV im harten Supertest schlägt.

Die Hochgeschwindigkeitsreifen auf den schicken Schmiederädern wurden gegen robuste Goodyear Wrangler-AT/R auf Serien-Alus getauscht (mit Freigabe bis 190 km/h auch pro-blemlos auf der Straße zu fahren), und auf unserem Testgelände in Horstwalde plätscherte schon mal das Wasser in die Grube. Wer öfter ins Gelände fährt, weiß: Gerade mit einem veritablen Schiff wie dem Q7 hat man genug damit zu tun, nirgends anzuecken. Entsprechend muss man sich darauf verlassen, dass im Zweifelsfall kein bösartig gesinnter Baumstumpf, der sich unter der Grasnarbe versteckt, Verwüstungen im Untergrund des teuren Geräts anrichtet. Die entsprechende Vorsorge bei der Konstruktion ist beim Q7 zwar im Ansatz ordentlich, aber nicht völlig zufriedenstellend gelöst.

Die Verwindungsbahn absolvier­te der Q7 ebenfalls nicht frei von Überraschungen. Besorgnis erregten starke Knackgeräusche aus der Gegend des Dachhimmels, die offensichtlich auf eine erhebliche Verspannung der Karosserie hinwiesen. Interessant: Ein zum Vergleich mitfahrender Benziner-Q7 knackte an denselben Stellen und war anschließend ebenfalls ruhig. Wahrscheinlich lösten sich hier Verklebungen aus der End­montage des Dachhimmels. Negative Auswirkungen waren im weiteren Testbetrieb der beiden Audis nicht festzustellen. Keine Klapper­geräusche, selbst im Geländetest ließen sich die Knarzlaute nicht mehr ver­nehmen.

Drei Liter großer Turbodiesel

Eine Scharte, die es im Handling-Test auszuwetzen galt: Hier endlich konnte der dicke Brummer richtig auftrumpfen. Gewaltig, wie der drei Liter große Turbodiesel angreift und den Fünfmeter-Klotz durch den Tiefsand drischt. Erstaunlich, wie agil sich der Brocken dabei hin und her werfen lässt. Da möchte man direkt eine Dakar-­Sonderprüfung starten und das Gas mal richtig stehen lassen.

Das Wasserbecken war in der Zwischenzeit auf exakt 535 Millimeter Höhe geflutet, die Wattiefe, die Audi für die höchste Offroad-Stellung des Fahrwerks freigibt. Die gute Nachricht zuerst: Nasse Füße holt man sich im Q7 nicht. Die nicht ganz so guten News: siehe unter Bewertung "Wat-Verhalten".

Trial-Strecke nicht die Welt des Audi Q7

Eine andere Übung, die man offenbar tunlichst vermeiden sollte, ist das Zirkeln durch enge Passagen. In der Trial-Strecke offenbarte der Audi das, was wir angesichts seiner herrschaftlichen Abmessungen – er ist sogar breiter als der Mercedes GL – ohnehin schon ahnten: Spaß ist anders.

Das System des Luftfederfahrwerks im Q7 ist bekannt von VW Touareg und Porsche Cayenne, die auf der gleichen Plattform basieren. Allerdings hat es Audi geschafft, auch in der höchsten Offroad-Stellung Restkomfort zu erreichen, die Besatzung wird bei Unebenheiten und Schlag­löchern nicht gar so vehement durchgeschüttelt. Das zeigte sich besonders am Geröllhang. Außerdem ein anderes Detail: Wie beim Mitsubishi Pajero ist die Bergabfahrkontrolle darauf geeicht, erst dann einzuschreiten, wenn ein Rad den Bodenkontakt verliert. Im Geröllhang sprach sie an, auf den Steigungsbahnen mit festem Untergrund systembedingt leider nicht. Schade drum – ein simpler Schalter, mit dem sich die Bergabfahrkon­trolle in jeder Geländesituation manuell zu Hilfe rufen lässt, wäre die sinnvollere Lösung. Nicht nur dort, auch auf glatten, steilen Bergstraßen könnte das bei 2,4 Tonnen Leergewicht zur Fahrsicherheit beitragen. So aber fuhr der Q7 auf den Steigungsbahnen in der Bergab-Wertung das bislang schlechteste Ergebnis im Supertest ein, sogar der ebenfalls untersetzungsfreie Daihatsu Terios war hier besser.

Da gibt es bessere Einsatzgebiete für das Dickschiff aus dem Süden: mahlen, graben, wühlen zum Beispiel. Egal, ob auf nasser Wiese beim Rangieren eines Pferdeanhängers oder auf der Flucht vor dem Alltag durch Afrika: Wenn es darum geht, die bemerkenswerte Motorpower im Verbund mit der astrein schaltenden Sechsgangautomatik in Vortrieb umzusetzen, spielt der Q7 großes Kino ab. Da vermisst dann keiner mehr eine Untersetzung oder eine mechanische Achssperre, denn dann gibt’s nur noch eine Richtung: vorwärts. Auch wenn der nur scheinbar allwissende Computer gelegentlich dazwischenhext und Ent­scheidungen trifft, die ein konventionell arbeitendes Hirn des durchschnittlichen Offroad-Fahrers nicht ganz nachvollziehen kann: Reduzieren der Motorkraft beispielsweise, wenn es gerade um die sprichwörtliche Wurst geht. Doch letztlich gräbt sich der Ingolstädter Riese unbeirrbar durch.

Und das ist das eigentlich überraschende Ergebnis des Supertests: Wenn es darum geht, sehr komfortabel von A nach B zu kommen, ist der Q7 nicht nur auf Asphalt im wahrsten Sinne eine Größe. Der ackert sich sogar dann noch durch, wenn man in technisch eigentlich besser geeigneten reinrassigen Geländewagen die Reißleine zieht und alle Hoffnung fahren lässt.

Unterboden
31
maximal 10 Punkte

Ein bisschen zu viel angedeutet: Der vordere Unterfahrschutz ist aus Kunststoff, auf einen Puffer gegen Beschädigung hofft man an dieser Stelle vergebens. Er ist auch keine Hilfe vor Schwallwasser, wie sich später im Supertest leider zeigt. Vor dem Verteilergetriebe liegt ein kräftig dimensionierter Querträger, der teure Blessuren vermeiden hilft. Die Seitenschweller dagegen sind völlig ungeschützt der eventuellen Kaltverformung preisgegeben. Gut gelöst: ein Schutzblech an der Kante des Kraftstofftanks, der weit aus dem Unterboden herausragt. Weniger gut: die tief montierte Auspuffanlage mit ihrem ge­-waltigen Sammler am Heck. Da heißt es vorsichtig sein, um nicht teure Dellen zu provozieren.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Verschränkung
118
maximal 200 Punkte

Auf der ersten Bahn knackt es gewaltig im Gebälk – so richtig steif scheint die Karosserie nicht zu sein. Anschließend herrscht aber Ruhe. Das gilt nicht für die Traktionskontrolle: Hebt in der ersten Sektionshälfte nur ein Rad ab, funktioniert sie mustergültig. Wippt der Q7 allerdings im zweiten Teil mangels Verschränkung auf zwei Rädern, wird es ungemütlich. Teils rutscht der schwere Audi unkontrollierbar zurück, viel Drehzahl ist nötig, um ihn wieder nach vorn zu bringen – wenig souverän. Die Böschungswinkel sind mehr als mäßig – lange Nase, feister Hecküberhang. Die Bauchfreiheit ist nicht viel besser. Nur mit aufmerksamer Einweisung übersteht der Q7 diese Sektion ohne Beschädigung.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Fahrwerk
68
maximal 100 Punkte

Das Luftfederfahrwerk ist in der höchsten Stufe nicht ganz so steif wie bei den Klassenkameraden von VW, Porsche und Mercedes. Entsprechend würfelt es die Besatzung nicht gar so arg durcheinander, wenn sich der Untergrund von der fiesen Seite zeigt. Die Federung ist aber immer noch so unsensibel, dass die Räder hier nicht den Bodenkontakt halten können. Vorteil: Die Berg­abfahrkontrolle spricht an. Allerdings geht es trotzdem unanständig schnell mit schnarrenden Bremsen bergab, mit mehr als 10 km/h auf dem Tacho. Offroad-Neulinge könnten da durchaus Schweißausbrüche bekommen. Bergauf ist dagegen weniger ein Thema, das regeln die Motorkraft und die super Automatik. Doch auch dort muss die Elektronik eingreifen, um den Erfolg zu gewährleisten.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Steigfähigkeit
113
maximal 200 Punkte

Rauf immer, runter nimmer: Verkürztes Resultat aus insgesamt 32 Durchläufen bergauf und bergab auf den Steigungsbahnen des Supertests. Die Fakten: Bergauf geht die Post ab. Da stürmt der Q7 nach oben, als gäbe es kein Morgen. Sogar die steilste Bahn fertigt er souverän bei gleichbleibend 1800 U/min ab. Hält selbst bei Prozent Steigung mit der Berganfahrhilfe unverrückbar an, um anschließend gemütlich weiterzuklettern. Ein großer, starker Bär in Bestform. Den Test in Gegenrichtung könnte womöglich sogar ein Audi A6 besser bewältigen. Im gesperrten ersten Gang der Automatik nimmt der Q7 schon bei harmlosen Prozent tüchtig Fahrt auf und muss vom Fahrer gebremst werden, bei 20 Prozent reicht die Motorbremse gerade so. Die Bergabfahrkontrolle bleibt unter diesen Bedingungen – vom Hersteller so gewollt – funktionslos. Warum nur?

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Handling
81
maximal 100 Punkte

Eigentlich sollten wir nörgeln, weil sich das abgeschaltete ESP im Handlingtest letztlich doch zu Wort meldete. Doch das wäre unverdient. Der Schleuder-Verhinderer tritt nämlich erst in Erscheinung, wenn man es wirklich arg treibt und mit Vollgas die Grätsche macht, rechtwinklig einschlägt. Solche Manöver hat der schlaue Rechner nicht in seinem Datenfundus. Alles andere lässt er jedoch großzügig gewähren, und das ist eine Menge. Mit schierer Power ballert der Q7 wirklich Aufsehen erregend durch den Lockersand, lässt sich problemlos lenken, schaltet lässig bis zur dritten Stufe durch. Mit dieser Auslegung verlieren endlose Wüstenetappen jeden Schrecken, da ist man lange vor vielen anderen am Ziel.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Wat-Verhalten
70
maximal 100 Punkte

Doppelte Türdichtungen: Da kommt noch nicht einmal ein Stäubchen durch, geschweige denn Wasser. Allerdings sollte man in Ingolstadt die freigegebene Wattiefe gründlich überdenken: Trotz sehr langsamer Einfahrt spritzt Schwallwasser bis in die letzten Ecken des Motorraums. Der Luftfilter bleibt jedoch strohtrocken, keine Gefahr für den Motor. Unschöne Ergebnisse jedoch andernorts: Die Nebelscheinwerfer verwandeln sich in schicke Aquarien, die vorderen Blinker zeigen Kondensnässe. 
Und trotz laufenden Motors dringt Wasser in die Auspuffanlage, was Fehlermeldungen vom Partikelfiltersystem zur Folge hat. Leider reduziert die Motorsteuerung deshalb kurzfristig auch radikal die Leistung.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Übersichtlichkeit / Wendigkeit
43
maximal 100 Punkte

Kurz-Fazit: Das geht einfach nicht. Mit ausgeklappten Spiegeln passt der Q7 nicht durch die in Norm­-breite gesteckten Tore. Zu breit. Selbst mit per Knopfdruck eingeklappten Ohren kommt nicht allzu große Freude auf. Dieses Schlachtschiff durch enges Geläuf zu zirkeln, nötigt der Besatzung entweder größten Gleichmut oder eine gehörige Portion Galgen­humor ab. Dummerweise lassen sich noch nicht einmal die Fahrzeugenden einigermaßen korrekt vom Piloten einschätzen: Von der Front mit der gerundeten Nase sieht man rein gar nichts, hinten kann allenfalls die Rückfahrkamera helfen. Ergo: Wenn Bäume im Fahrweg auftauchen und Sie in einem Q7 sitzen, rufen Sie einen Einweiser zu Hilfe. Sonst wird es unerquicklich.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Traktion
41
maximal 50 Punkte

Gut, dass der Q7 einen Diesel unter der Haube hat, der über jede Diskussion erhaben ist. Mit diesem Motor gelingt die Tiefsand-Etappe trotz des mächtigen Gewichts unspektakulär. Es ist zwar spürbar, dass der Motor ordentlich schuften muss, doch was zählt, ist das Ergebnis. Die Traktionskontrolle arbeitet sauber, die Automatik schaltet weich und ruckfrei, und die neuen Goodyear-AT/R sind hier in ihrem Element, passen perfekt zum Auto. Für häufigen Geländeeinsatz eine lohnende Investition. Beim Anfahren über den herbei­gebremsten Keil müht sich der schwere Q7 schon mehr und muss ein bisschen graben, bis es vorwärts geht. Die Gefahr, den silbernen Riesen einzusanden, besteht aber zu keiner Zeit.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
Antriebssystem
75
maximal 100 Punkte

Neben der Handling-Strecke die Paradedisziplin des Q7. Na ja, beinahe. Mit stoischer Ruhe und sattem Sechszylinder-Beat gräbt sich der Audi hangaufwärts. Ohne Anlauf, auch mitten aus dem Berg. Die Traktionskontrolle arbeitet größtenteils, wie sie soll – obwohl mit einer echten Sperre in dieser Situation mehr auszurichten wäre. Abermals Hammer: der Motor. Ab etwa 1.300 Umdrehungen geht es richtig los, ab 1.750 Touren liegen 500 Newtonmeter Drehmoment an. Einzig die Motorsteuerung benimmt sich zum wiederholten Mal eigenwillig: Mittendrin in der allerschönsten Wühlerei, der Gasfuß steht auf Anschlag, macht sie die Welle – regelt die Leistung runter, dreht wieder auf, regelt wieder ab. Trotz selbstverständlich abgeschaltetem ESP. Schade. Wäre diese Eigenart nicht gewe­sen, der Q7 hätte noch mehr Punkte sammeln können. Und das, obwohl er ohne Geländereduktion antrat. Dennoch schneidet der Audi hier über­durchschnittlich gut ab.

Audi Q7 3.0 TDI 4wheelfun-Supertest
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Technische Daten
Audi Q7 3.0 TDI Quattro Luftfederung
Grundpreis53.375 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe5086 x 1983 x 1697 mm
KofferraumvolumenVDA775 bis 2035 L
Hubraum / Motor2967 cm³ / 6-Zylinder
Leistung171 kW / 233 PS (500 Nm)
Höchstgeschwindigkeit216 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h9,1 s
Verbrauch10,6 L/100 km
Testverbrauch12,7 L/100 km
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