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Matzker Land Rover Defender md4 im Supertest

Matzker-Defender auf dem Weg zur Spitze

Matzker Land Rover Defender 110 md4 Desert Supertest Foto: 4wf 36 Bilder

Amadeus Matzker nahm sich auch diese Generation Defender zur Brust. Beim md4 Desert tat er das allerdings besonders intensiv in Form eines bis ins kleinste Detail fürs Gelände umgerüsteten Sondermodells. Hat der Matzker-Defender das Zeug zum Supertest-Spitzenreiter?

23.12.2010 Powered by

Er sieht nur von außen harmlos aus: Denn der Matzker Defender md4 Desert ist in allen Punkten ein besserer Landy. 2007 feierte der Defender Td4, der mit Motor und Getriebe aus dem Ford Transit sowie überarbeitetem Innenraum ein neues Zeitalter für den klassischen Land Rover einläutete, Premiere. Die Historie dieses Autos muss man kaum noch erklären. Schließlich ist Land Rover  einer der dienstältesten Geländewagenbauer überhaupt und hat die Grundform seines Urmodells bis in die Neuzeit gerettet. Selbst wer mit Allradlern überhaupt nichts am Hut hat, kann einen Land Rover Defender treffsicher von einem Mitsubishi Pajero oder Toyota Land Cruiser unterscheiden.

Matzker-Defender mit breiterer Spur und größeren Reifen

Allerdings würde sich Maurice Cary Ferdinand Wilks, der 1947 den ersten Prototypen der späteren Land Rover Serie 1 zusammenschraubte, angesichts des heutigen Defender wohl verwundert die Augen reiben. Denn im Vergleich zum 3,35 Meter langen Schnuckelchen von vor 62 Jahren steht sein Nachfahre heute wie eine Burg vor dem Betrachter. Noch etwas mächtiger sieht es beim diesmaligen Supertest-Kandidaten aus. Denn Matzkers md4 Desert (siehe auch Artikel "Made in Germany" kommt mit breiterer Spur und größeren Reifen - die Proportionen passen in jedem Fall. Doch viel spannender als der stämmige Auftritt ist die Technik. Denn da hat Matzker in die Vollen gegriffen, den md4 Desert mit Spezialfahrwerk, automatischen Sperren, Unterfahrschutz und Leistungssteigerung auf ein hohes Niveau gebracht.

Und das ruft geradezu danach, in unserem Supertest hart rangenommen zu werden. Preislich spielt der Desert in einer Liga mit dem Mercedes G, denn bei dem ist Zusatztechnik für insgesamt 29.855 Euro installiert! Diese Investition - das sei ausdrücklich betont - dient ausschließlich der weiteren Verbesserung der unbestreitbar hohen Geländetauglichkeit des Serien-Defender - quasi das Gegenstück zum Wrangler Rubicon von Jeep. Entsprechend gespannt waren wir auf das Ergebnis: Kann der Defender md4 Desert die Spitze unserer Testwertung erreichen?

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