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Supertest VW Amarok 4Motion Bi-TDI

Der Volkswagen-Pickup im Härtetest

Foto: Torsten Seibt 32 Bilder

Jetzt wird´s ernst: der VW Amarok muss im 4Wheel-Fun-Supertest beweisen, ob die VW-Ingenieure ihre Hausaufgaben gemacht haben. Ist er offroad der beste Pickup?

24.07.2011 Powered by

Mit dem Einstieg in den Pickup-Markt hat Volkswagen für viel Aufsehen gesorgt. Schließlich trifft der VW Amarok auf seit Jahrzehnten etablierte Wettbewerber aus Japan, die den Markt bislang unter sich aufteilten. Das Rad neu erfinden funktioniert in diesem Segment kaum: die Kundschaft hat ein exakt umrissenes Nutzungsschema und ein bestimmtes Budget – weder mit überbordendem, teurem Luxus noch mit extravaganter neuer Technik lassen sich da Punkte sammeln.

VW Amarok mit konservativer Technik

Entsprechend konservativ fällt auch das Layout des VW Amarok aus – Leiterrahmen, hinten Starrachse an Blattfedern und, zumindest in den geländetauglichen Varianten, ein starr zuschaltbarer Allradantrieb. Die Chance, mit Permanent-Allrad und Untersetzung eine gewisse Alleinstellung auf dem Weltmarkt zu beanspruchen, wurde damit vertan. Mitsubishi bietet diese Kombination auf einzelnen Märkten in den Topversionen des L200 an.

Sofort sicht- und spürbar ist die enorme Breite des VW Amarok. 1,94 Meter ohne Spiegel, das entspricht dem aktuellen Porsche Cayenne und liegt zehn bis 15 Zentimeter jenseits dessen, was die derzeitige Konkurrenz auffährt. Extrabreit ist deshalb nicht nur die Ladefläche, sondern auch der Innenraum. Die Bewegungsfreiheit erinnert fast schon an US-Pickups der nächsthöheren Kategorie, vier Erwachsene reisen sehr bequem. Dem schließt sich das Fahr- und Federungsverhalten auf der Straße an, wo sich der VW Amarok sicher und komfortabel bewegen lässt.

Komfortables Fahrwerk im  VW Amarok

Erst kurze Unebenheiten wie die Querfugen auf Beton-Autobahnen bringen an den Tag, dass im Heck eine blattgefederte Starrachse ihrer Arbeit nachgeht. Die 600 Kilometer Anreise zum Supertest-Gelände in Horstwalde ließen sich lässig abhaken, reisetauglich ist der Amarok (auch dank guter Geräuschdämmung) allemal.

Zu dieser Beurteilung gehören auch die Fahrleistungen und der Verbrauch, die sich beide auf klassenüblichem Niveau bewegen. Den extrem niedrigen Normverbrauch zu erzielen, fällt selbst bei zurückhaltender Fahrweise schwer, schon leichte Steigungen fordern dem Zweiliter-Motor deutlich mehr Kraft ab, wie sich auch eindrucksvoll an der Momentverbrauchs-Anzeige des Bordcomputers ablesen lässt. Bei normaler bis zügiger Fahrt sinkt der Verbrauch kaum unter die Zehnliter-Marke.

Im Supertest geht es ans Eingemachte

Das wussten wir allerdings bereits seit unserem ersten Test des VW Amarok in der Top-Ausstattung. Für den Supertest trat der Amarok jedoch nicht im feinen Zwirn, sondern in Arbeitsklamotten an und zeigte so auch gleich, was man tatsächlich in der Preisliste ankreuzen sollte und was für den ernsthaften Einsatz eher entbehrlich ist. Basis des Testwagens war der BiTDI-Trendline für 34.980 Euro. Dazu gesellte sich der „Robust-Bodenbelag“ aus abwaschbarem Kunststoff mit Gummimatten, Hinterachs-Differentialsperre (günstig: 678 Euro) und der Heavy-Duty-Unterfahrschutz (654 Euro). Damit ist eigentlich alles an Bord, was für den rauen Offroad-Betrieb gefragt ist, Komfort-Extras wie Klima oder Zentralverriegelung sind beim Trendline serienmäßig. Besohlt war der Testwagen mit Goodyear Wrangler AT in 245/70-16.

Große Spannung herrschte natürlich, wie sich der doppelt aufgeladene Zweiliter-Vierzylinder im Supertestgelände zurechtfinden wird. Zwar waren bereits die bisherigen Offroad-Fahrten mit dem VW Amarok vielversprechend ausgefallen, in Horstwalde sind die Anforderungen allerdings eine Kategorie härter als üblich. Wie sich der Amarok hier geschlagen hat, lesen Sie in unseren Einzelwertungen und dem Fazit.

Fazit

Der VW Amarok landet im Supertest einen kleinen Sensationserfolg: er lässt über 20 Supertest-Kandidaten hinter sich und wird damit der Top-Serien-Pickup in unserer Bestenliste. Seine größten Stärken sind das robuste und dennoch überraschend fein abgestimmte Fahrwerk, die hervorragende Performance bei Steil-Auf- und -Abfahrten und die (für einen Pickup) ausgezeichnete Leistung in der Verschränkung. In engen Waldgebieten fühlt er sich nicht so wohl, und wer beispielsweise eine Island-Reise mit häufigen Flussdurchquerungen plant, tut gut daran, den Amarok entsprechend zu präparieren - ein Schnorchel ist dann Pflicht. Leider sehr extrem: die Verspannung des Antriebsstrangs durch die sehr verwindungsresistente, zweigeteilte Kardanwelle nach hinten. Enge Kurven mit Allrad sind daher selbst auf lockerem Untergrund eine echte Strapaze. Insgesamt ist der Amarok sowohl für den Arbeitseinsatz auf der Baustelle als auch für Fernreisen mit heftigem Geländeanteil eine ausgezeichnete Wahl.

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