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5 Navigationsgeräte im Test

Diese Geräte können immer mehr

Foto: Beate Jeske 10 Bilder

Die Funktionsvielfalt bei den portablen Lotsen nimmt weiter zu. Außer der Navigation beherrschen die Geräte immer mehr. Jetzt können sie bereits TV-Programme empfangen und sind mit Reiseführern versehen. Fünf Geräte imTest.

26.06.2006

Falk N120

Preis: 449 Euro

Lotse mit automatischer Stauumfahrung und Europakarte. Mit dem neuen N120 hat die Firma Falk einen Treffer gelandet. Zum einen ist der Lotse mit automatischer Stauumfahrung, Europakarte, MP3-Player und einem City- Guide für verschiedene Städte in Europa gut ausgestattet. Zum anderen kann das Gerät in der Navigation überzeugen. Es ist fix in der Berechnung, einfach zu bedienen, führt mit vernünftigen Routen zum Ziel und leistet sich wenig Schwächen bei der optischen Führung. Allenfalls die Sprachausgabe lässt sich noch verfeinern, die Ansagen sind zum Teil etwas ungenau. Auch bei der System-Stabilität muss noch mal Hand angelegt werden. Im Test stürzte das Gerät einmal ab. Doch das lässt sich verschmerzen, denn der N120 verliert selbst im Tunnel nicht die Orientierung. Zwar reißt der Satellitenkontakt ab, aber dank GPS-Interpolation geht die Zielführung ordentlich weiter. Fazit: Für 449 Euro ist der Falk N120 ein echtes Schnäppchen. Bis auf leichte Schwächen in der Sprachführung liefert das reichhaltig ausgestattete Gerät überzeugende Arbeit ab.

Naviflash 1060

Preis: 849 Euro

Navigationsgerät mit integriertem Fernsehen. Naviflash bringt mit dem Modell 1060 pünktlich zur WM einen Lotsen in den Handel, der über eine TV-Funktion verfügt. Mittels eines integrierten DVB-T-Tuners ist somit digitales Fernsehen möglich. Ein Bonus, der nicht zu Lasten der Navigation geht. In gewohnter Manier überzeugt Naviflash mit präziser Sprachführung, schneller Berechnung und guter Bedienung sowie Routenwahl. Auch TMC ist nach wie vor Standard. Allenfalls bei der Kartendarstellung gibt es Schwächen. Das Gerät verfügt zum Beispiel nicht über eine 3-DAnsicht, die erst als Update geplant ist. Auch die GPS-Empfangsprobleme muss der Hersteller abstellen. Im Test hatte der Lotse bei Autos mit metallbedampften Scheiben Kontaktschwierigkeiten. Erst durch das erneute Ausrichten des Gerätes im Wagen ließ sich das Problem lösen. Fazit: Mit Europakarte,TMC, verschiedenen Haltern sowie DVBT- Tuner ist das 1060 gut ausgestattet, aber mit 849 Euro zu teuer. Ansonsten ein Gerät mit Führungsqualitäten.

ViaMichelin X-950T

Preis: 399 Euro

Navigator mit TMC und guter optischer Führung. Mit dem X-950T hat Via Michelin ein überzeugendes Navigationsgerät auf den Markt gebracht. Der Lotse ist schnell zu bedienen, hat die Route fix parat und führt in der Regel auf direktem Weg zum Ziel. Gut präsentiert sich auch die optische Führung, die sinnvolle Hilfen zur Verfügung stellt. Wer zum Beispiel eine Autobahn verlassen will, bekommt die Ausfahrtsschilder angezeigt. Schwächen sind aber bei der Sprachausgabe zu verzeichnen. Ansagen kommen zum Teil zu selten und könnten präziser sein. Hier ist noch Feinschliff ratsam. Bei der Ausstattung ist das fast nicht mehr nötig. Das Gerät verfügt über TMC und ermöglicht somit die dynamische Zielführung. Zudem bietet der portable Lotse den Michelin Hotel-, Restaurantund Reiseführer in digitaler Form, der sich auch in die Navigation einbinden lässt. Fazit: Mit 399 Euro ist der empfehlenswerte und gut ausgestattete Lotse günstig. Das bleibt er auch, wenn man 50 Euro mehr investiert und zu der Version mit Europakarte greift.

Navman iCN 530

Preis: 399 Euro

Lotse mit guter Bedienung und Europa-Navigation. Gut durchdacht zeigt sich der neue iCN 530 von Navman. Das fängt schon bei der Bedienung an: Wahlweise über Touchscreen, eine Fernbedienung oder Tasten am Gehäuse lässt sich der portable Lotse steuern. Über die Tastatur können sogar wichtige Punkte wie Tankstellen oder Parkplätze mit wenigen Handgriffen ausgewählt werden. Zudem gefällt die gute Navigationsausstattung: Auf die Europanavigation müssen die Kunden genauso wenig verzichten wie auf die optional erhältliche TMCFunktion. Dazu besticht das Gerät in Sachen Berechnung und optischer Führung, die kaum Fragen aufwirft. Allerdings zeigt die Sprachausgabe Schwächen. Die Ansagen sind manchmal nicht eindeutig genug. Und auch bei der Routenwahl ist der Lotse gelegentlich umständlich. Zudem stürzte die Software im Test ab. Fazit: 399 Euro ist ein Top-Preis für den iCN 530. Das Gerät verfügt über die Europakarte und liefert bis auf leichte Schwächen bei der Sprachführung und Routenwahl gute Arbeit ab.

Garmin C510

Preis: ca. 399 Euro

Lotse mit gutem Empfang und schneller Berechnung. In puncto Satellitenkontakt dürfte der Garmin C510 zu den besten portablen Geräten am Markt zählen. Kaum ist die Tiefgarage verlassen, beginnt schon die Führung, und so schnell reißt der GPS-Kontakt auch nicht ab. Selbst in kurzen Tunneln leitet der Navi gator ohne große Probleme. Die kinderleichte Eingabe über den großen Touchscreen kann sich ebenfalls sehen lassen. Dazu passt die fixe Routenberechnung sowie die klare Kartendarstellung, in der man sich gut zurechtfindet. Darüber hinaus führt das Gerät mit vernünftigen Strecken zum Ziel. Auch die TMC-Funktion gibt es – allerdings nur als Option, was zu verschmerzen ist. Stark verbesserungswürdig sind dagegen die Abbiegehinweise im Farbdisplay. Anzeigen wie etwa „Südwest in Jahnstraße“ sind nicht wirklich hilfreich. Deutliche Schwächen zeigen sich auch bei der Sprachführung. Zwar kommen die Ansagen pünktlich, doch sie sind häufig zu ungenau. Diese Mängel trüben den sonst positiven Eindruck vom C510. Fazit: Der C510 zeigt Schwächen bei der optischen und akustischen Führung. Werden diese behoben, ist er für 399 Euro ein empfehlenswertes Gerät.

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