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Audi A3 1.6 FSI, Honda Civic, Toyota Prius, Golf 1.9 TDI

Die Liter-Leistung

Foto: Hans-Dieter Seufert 10 Bilder

Welches Sparkonzept bringt am meisten? Im Praxisvergleich
treten die japanischen Hybriden Honda Civic IMA und Toyota Prius gegen den Golf 1.9 TDI und den Audi A3 1.6 FSI an.

21.04.2004 Gert Hack

Noch gilt der Diesel als die unbestritten sparsamste Antriebsquelle für Automobile. Doch das muss nicht so bleiben. Mit Hybrid-Technik, der Kombination von Verbrennungsmotor (Benziner) und Elektroantrieb, wollen die Japaner den Diesel toppen. Aber auch der klassische Ottomotor bietet noch Sparpotenzial. Der VW-Konzern versucht dieses mit Direkteinspritzung und Schicht­ladung, dort mit dem Kürzel FSI geadelt, zu aktivieren. Schaut man auf den Gesamtverbrauch des ECE-Fahrzyklus, so scheinen die Japaner auf dem richtigen Weg zu sein. Mit 4,5 (Prius) und 4,9 (Civic IMA) Litern auf 100 Kilometer lassen sie den anerkannt spar­samen Golf 1.9 TDI (5,1 L/100 km) deutlich hinter sich, vom Audi FSI (6,5 L/100 km) ganz zu schweigen. Doch Normverbrauch ist nicht Praxisverbrauch, wie die Erfahrung lehrt. Darum unterzog auto motor und sport die vier Testkandidaten gleich einem ganzen Spektrum hier zu Lande üblicher Fahrprofile. Neben der auto motor und sport-Normrunde wurden ein mehrstündiger Stadtverkehr, ein zügiger Landstraßen-Trip sowie zwei Autobahn-Distanzen – die eine verhalten, höchstens mit Richtgeschwindigkeit (130 km/h), die andere mit maximal möglichem Tempo – absolviert. Das Ergebnis weicht zum Teil erheblich von den Normwerten ab. Doch das kommt nicht ganz unerwartet: Gerade die Hybrid-Autos profi­tieren am meisten vom ECE-Fahrzyklus mit seinem hohen Leerlaufanteil und den häu­figen Beschleunigungs- und Bremsphasen. Dort generieren sie ihren wesentlichen Verbrauchsvorteil. Im Stand schalten sie den Motor ab. Verbrauch gleich null. Im Schiebebetrieb bremsen sie elektrisch und laden ihre Batterien auf. So speichern sie kinetische Energie, die sonst als Verlustwärme im Motor oder in den Bremsen abgeschrieben werden muss. Als Energiespeicher dient beiden je ein Nickel-Metall­hydrid-Akku hoher Leistungsdichte, der jeweils im Heck hinter den Sitzen untergebracht ist. Die mit moderatem Tempo gefahrene auto motor und sport-Normrunde und die Prüfung im Stadtverkehr kommen dabei im Fahrprofil dem ECE-Zyklus am nächsten.

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