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Audi bringt LTE-Technik

Daten-Turbo fürs Auto

LTE-Technik, Dirk Gulde Foto: Beate Jeske 10 Bilder

Der neue Mobilfunkstandard LTE macht auch den Online-Funktionen im Auto Beine. Wir haben den Datenbeschleuniger im Audi A3 ausprobiert. Einige Informationsangebote sind unterwegs äußerst hilfreich.

24.10.2013 Dirk Gulde

Ihr Nachbar ist eigentlich ganz nett, und bisher hielten Sie ihn auch für ziemlich normal? In letzter Zeit sitzt er jedoch stundenlang im Auto und schaut Filme auf dem Tablet-PC? Hm, es könnte am neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) liegen, der derzeit das Auto erobert und mit bis zu 100 Mbit/Sekunde die meisten Heim-DSL-Anschlüsse alt aussehen lässt. 

LTE im Test immer schneller als UMTS

Am konsequentesten setzt derzeit Audi im A3 auf LTE, wo sich nicht nur mobile Endgeräte von Mitfahrern per WLAN ans LTE-Netz koppeln lassen – auch die integrierten Dienste des Infotainmentsystems saugen sich ihre Online-Inhalte über den Datenturbo.

Mal eben in Google Earth von der Weltkugel-Darstellung in die 100-Meter-Ansicht gezoomt? Klappt ebenso ohne Ruckeln und nervige Ladepausen wie per Touchpad über Navi-Satellitenbilder zu cruisen. Dabei betrug die Datenrate während des Tests in Stuttgart „nur“ 15 Mbit/Sekunde, was jedoch immer noch ein Vielfaches von UMTS bedeutet.

In Zukunft sollen noch weitere datenintensive Funktionen Einzug halten, etwa Cloud-basierte Musikdienste oder ganze Software-Updates. Wer sich für die 500 Euro teure Option Audi Connect entscheidet, bekommt jedoch schon heute viele Online-Funktionen wie Echtzeit-Stauinfos, die Straßen je nach Auslastung farblich markieren. Auch ob im Parkhaus nebenan noch Platz ist, lässt sich abrufen, ebenso die Spritpreise umliegender Tankstellen. Die Aktualität der Preis-Daten variierte im Test jedoch erheblich, einige Tankstellen hatten seit über einer Woche keine neuen Preise mehr gemeldet. Ein bekanntes Problem, weswegen Audi demnächst den Datenanbieter wechseln will. 

Soziale Netzwerke im Auto

Auf dem neuesten Stand waren dafür die Meldungen der Nachrichten- und Wetter-Portale. Deren Inhalte lassen sich aus verschiedensten Quellen wie Tagesschau.de oder DPA zu unterschiedlichen Themen zusammenstellen und während der Fahrt vorlesen. Neben solchen Auskunfts- und Infodiensten für unterwegs, zu denen übrigens auch ein Merian-Reiseführer mit jeder Menge Audiodateien zu Sehenswürdigkeiten gehört, sind die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter ebenfalls vertreten. Über den Sinn solcher Funktionen im Auto kann man zwar streiten, die Bedienung über den hoch postierten Monitor und den MMI-Controller ist jedoch auf jeden Fall sicherer, als wenn Autofahrer während der Fahrt zum Handy greifen. Zudem stehen für die sozialen Medien im Connect-System nur abgespeckte Funktionen wie das Vorlesen neu eingegangener Beiträge zur Verfügung.

Durch das integrierte Datenmodul mit einer Mobilfunkantenne im hinteren Stoßfänger bedarf es zur Nutzung von Audi Connect nur einer LTE-fähigen SIM-Karte, für die es im Handschuhfach einen Steckplatz gibt. Kommunikationsprobleme durch nicht kompatible Handys sind so ausgeschlossen. Da noch nicht alle Regionen mit LTE versorgt werden, ist die Empfangstechnik abwärtskompatibel zu den bisherigen Funkstandards. Nach dem A3 stellt Audi nach und nach die Online-Funktionen sämtlicher Baureihen von UMTS auf LTE-Empfang um.

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