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Audi RNS-E Navigationssystem im Test

Schnellerer Rechner, iPod-Steuerung, besseres Display

Infotainment Audi RNS-E Foto: Jeske 6 Bilder

Audi frischt das Navigationssystem RNS-E mit schnellerem Rechner, iPod-Steuerung und besserem Display auf. Test des kleinen Routenführers.

11.06.2009 Alexander Bloch

Nicht nur bei Autos, sondern auch bei Navigationssystemen zählen Geschwindigkeit und Optik zu den wichtigsten Kriterien. Gerade in dieser Hinsicht zeigte das kleine Audi-Infotainmentsystem RNS-E (in Audi A3 , Audi TT und Audi R8) Schwächen. Mit der neuen Version des Doppel-DIN-Schachtsystems sind diese ausgemerzt.

Schnellere Rechnerleistung im neuen Audi-Navigationssystem

Eine erheblich schnellere Rechnergeneration (600 MHz) verkürzt die bisher fast eine Minute dauernden Langstreckenberechnungen auf ein paar Sekunden – mitsamt zwei Alternativrouten. Und die vormals verpixelte Grafik präsentiert sich nun im hochauflösenden Stil (800 × 480) des großen MMI-Bruders. Das tut auch den Bedienzeiten gut. Eingaben gehen fixer von der Hand, obwohl an der prinzipiellen Bedienlogik nichts geändert wurde. Wer tief ins Audi-Navigations-Menü einsteigt, entdeckt sogar ein paar besonders hilfreiche neue Funktionen wie die Sonderzielsuche auf der geplanten Route.

Audi Multimedia-Interface kombiniert mit Navigationssystem

Ebenso zeigt das System jetzt ständig die auf der digitalen Straßenkarte hinterlegten Tempolimits an, wenngleich deren Genauigkeit eher mit Vorsicht zu genießen ist. Ebenfalls neu ist die Kombination mit dem Audi Multimedia-Interface (245 Euro). Mittels Adapterkabel können jetzt verschiedenste MP3-Spieler vom iPod (iPhone ebenso) bis zum reinen USB-Stick angeschlossen werden.

Die Einheit dafür sitzt beim Audi R8 mittig hinter den beiden Sitzen. Die Menülogik des Systems orientiert sich an der iPod- Struktur und erlaubt die übliche gezielte Suche etwa nach Titel oder Interpret. In die beiden Speicherkarten-Slots unterhalb des auf Knopfdruck wegklappenden Bildschirms passen in der facegelifteten Version bis zu 32 GB große SD-Karten. Das reicht für tagelangen abwechslungsreichen Musikgenuss.

Audi-Navigationssystem mit klarer, eindeutiger Stimme

Vorbildlich einfach ist weiterhin die Anzeige von Verkehrsinfos und den bestempfangbaren Sendern. Ein paar zusätzliche Stations- oder Favoritentasten für besonders häufig genutzte Funktionen würden erfahrenen Audi Naviagationssystem-Nutzern aber ebenso gut tun wie eine noch umfangreichere Sprachsteuerung. Bei der Routenführung überzeugt das wie der Vorgänger vom japanischen Hersteller Aisin gebaute Navigationssystem mit präziser Führung und jetzt integrierter Fahrspurempfehlung. Die klare und eindeutige Navigationsstimme liegt qualitativ weit über dem, was zum Beispiel ein TomTom-Routenführer zu bieten hat. Dafür zahlt der Audi-Fahrer aber auch viel Geld: 2.270 Euro im Audi R8, 2.320 im Audi TT und 2.565 im Audi A3.

Vor- und Nachteile

  • Logisch aufgebautes, schnell rechnendes Infotainmentsystemmit hübscher Grafik
  • gut funktionierende Multimedia-Schnittstelle
  • Eingeschränkte Sprachsteuerung
  • keine Stationstasten
  • hoher Preis
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