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Audi-Werkstätten

Ring-Fahndung

Foto: Reinhard Schmid

Mit drei Mal "Sehr empfehlenswert“, drei Mal "Bedingt empfehlenswert“ und zwei Mal "Nicht empfehlenswert“ zogen sich die Audi-Betriebe beim diesjährigen auto motor und sport-Werkstättentest aus der Affäre.

05.11.2004

Damit schnitt die Marke mit den vier Ringen auf dem Kühlergrill am besten ab. Dennoch täuscht das Ergebnis auch hier über die Versäumnisse einiger Werkstätten hinweg. So entdeckten die Mechaniker in drei Betrieben zwar alle der sieben im Testfahrzeug Audi A4 1.9 TDI eingebauten Fehler (falsche Scheinwerfereinstellung, Ölverlust an der Servolenkung, zu niedriger Reifendruck im Reserverad, ausgehängte Bremsleitung, Heckklappenscharniere trocken, Scheibenwischerblatt beschädigt, Kennzeichenbeleuchtung defekt), alle behoben hat nur eine Vertragswerkstatt. Eine Filiale fand sogar nur zwei Fehler, führte die Arbeit aber nur bei einem ordnungsgemäß aus. Und dies, obwohl alle Mängel beim gewissenhaften Abarbeiten der Checkliste für die große Inspektion hätten gefunden und korrekt behoben werden müssen.

Mangelnder Ehrgeiz

Nicht nur in der Arbeitsleistung der acht zufällig ausgewählten Betriebe in Bergisch Gladbach, Chemnitz, Köln, Ludwigsburg, Neuried, Offenburg und Stuttgart-Vaihingen gab es Streuungen, sondern auch bei den reinen Inspektionskosten. Sie bewegten sich in einer Spanne von 172,65 Euro bis 376,21 Euro.

Insgesamt schien es den Mechanikern weniger an der Aufmerksamkeit als vielmehr am Ehrgeiz zu mangeln, entdeckte Fehler auch korrekt zu heben. Doch von einer Premiummarke darf der Kunde auch eine Premiumleistung erwarten.

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