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Fahrradträger-Test

Mit Last und Tücke

Foto: Beate Jeske 10 Bilder

Die Deutschen wollen auch bei längeren Reisen immer seltener ihren Drahtesel zu Hause lassen, doch wie ist es um die Sicherheit der Fahrradträger in Extremsituationen bestellt? Zusammen mit der Dekra hat auto motor und sport die verschiedenen Trägersysteme getestet.

27.07.2006 Markus Stier

Immer mehr Bundesbürger steigen im Urlaub auf den Drahtesel. Rund 45 Prozent sollen es 2005 getan haben, stellte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in einer Studie fest. Und dieses Jahr? Bestimmt wird die Zahl annähernd so groß sein.

Da aber die schönsten Fahrradreviere selten vor der eigenen Haustür, sondern manchmal mehrere Stunden entfernt liegen, chauffieren viele Hobbyradler ihre Zweiräder zuerst huckepack auf dem Auto dorthin. Und so verwundert es nicht, dass das Geschäft mit den Fahrradträgern blüht. Nicht nur der Handel, sondern auch die Autohersteller bieten mittlerweile eine reichhaltige Auswahl an Dach- und Heckträgern sowie Varianten für die Anhängerkupplung. Selbst exotisch anmutende Produkte wie Träger für den Innenraum gibt es bereits. Das macht es für den Kunden nicht einfach, die beste Lösung zu finden – zumal ein Auto von Haus aus nicht für den Fahrradtransport konzipiert ist.

Die Trägerkonstruktionen sind eigentlich nur Kompromisse, die sich in der Regel aber stabil und durchdacht präsentieren. Doch was mit ihnen samt den draufgeschnallten Bikes bei einem Unfall, einer Vollbremsung oder abrupten Ausweichmanövern passiert, lässt sich beim Kauf nicht vorhersagen. Dieser Frage gingen die Dekra und auto motor und sport in einem Systemvergleich nach. Abgesehen von den im Innenraum montierten Varianten wurden exemplarisch Träger aus jeder Gattung namhafter Hersteller sowohl Fahrals auch Crashversuchen unterzogen. Ebenso stand die Anwendungsfreundlichkeit der Systeme auf der Prüfliste.

Gute Noten erhielten alle Kandidaten bei den Fahrversuchen. Auf einer Mercedes A-Klasse montiert, ging es über einen Testparcours auf dem Lausitzring. Die Fahrräder blieben selbst nach mehreren Vollbremsungen aus 100 km/h stabil auf den Trägern. Dieses Bild zeigte sich auch nach der Slalomstrecke, bei der die Tester das abrupte Ausweichen nachstellten. Sofern die Bedienungsanleitung beachtet wird, bleiben Überraschungen aus. Dabei sind jeweils die Hinweise zum Umgang mit den Trägern zu befolgen – speziell der Punkt Richtgeschwindigkeit: Sie liegt je nach Trägerart und Anbieter zwischen 100 und 130 km/h.

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