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Forschungsauto

Der Spritspar-Golf

Foto: Jeske, Espig 5 Bilder

Wenn sich engagierte Forscher einem Serienauto wie dem VW Golf GT 1.4 TSI widmen, geht es dem CO2-Ausstoß an den Kragen. Im Auftrag des Umwelt-Bundesamts entstand ein Forschungsauto, das weiteres Verbrauchsspar-Potenzial aufzeigt.

26.10.2007 Eberhard Kittler

Wenn sich engagierte Forscher einem Serienauto wie dem VW Golf GT 1.4 TSI widmen, geht es auch dem CO2-Ausstoß an den Kragen. Die Mehrkosten für entsprechende Modifikationen hielten sich bei einer Großserienanwendung in Grenzen, sagt Henning Wallentowitz, Professor an der RWTH Aachen.

Sein aus dieser Hochschule ausgelagertes Institut für Kraftfahrtwesen Aachen (IKA) bekam dafür einen Auftrag vom Umwelt-Bundesamt. Volkswagen unterstützte die Arbeiten, die weiteres Kraftstoff-Sparpotenzial aufdeckten. Einige der verwirklichten Innovationen finden sich bereits in den Sparmodellen des Konzerns.

Aber während VW für seine Blue-Motion-Flotte Dieselmotoren einsetzt, kaprizierte sich das IKA auf den 170 PS starken, kleinen 1,4-Liter- TSI-Motor. Solche Downsizing-Konzepte sind mittlerweile voll im Trend. Anders als beim Wolfsburger Golf bekam der Versuchsträger darüber hinaus eine Start-Stopp-Automatik via riemengetriebenen Startergenerator mit Bremsenergie-Rückgewinnung.

VW wird eine ähnliche Lösung, jedoch mit konventionellem Ritzel-Starter, Ende 2008 serienreif haben; BMW hat sie bereits im Einsatz.

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