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Mazda 6 Kombi im Innenraumcheck

Stylischer Japaner mit hohem Nutzwert

Mazda 6 Kombi Foto: Thomas Gerhardt 46 Bilder

Kodo-Design, frische Technik und ein günstiger Preis sollen dem neuen Mazda 6 Erfolge in der Mittelklasse bescheren. Kann auch sein Innenraum überzeugen? Wir haben nachgesehen.

26.01.2013 Thomas Gerhardt

Für den Innenraumcheck steht uns ein Mazda 6 Kombi mit Center-Line-Ausstattung zur Verfügung, der vom neuen 2,2-Liter-Skyactive-Diesel mit 150 PS angetrieben wird und zum Preis von rund 30.000 Euro anrollt.

Porsche 911 Carrera S 991
Fahrbericht Mazda 6 3:09 Min.

Einstieg und Sitzkomfort im Mazda 6

Kodo-Design nennt der japanische Autobauer die dynamisch anmutende Form des neuen Mazda 6. Der Funktionalität in Form eines bequemen Einstiegs kommt die schnittig gezeichnete Karosserie dabei nicht in die Quere. Die Türen lassen sich vorne wie hinten weit öffnen und bieten somit genug Raum, dass auch Großgewachsene bequem auf ihre Plätze schlüpfen können.

Dort dürfen sich die beiden vorderen Passagiere über angenehm gepolsterte und körpergerecht ausgeformte Sitze freuen. Die manuelle Sitzeinstellung ist leicht zu erreichen, das Vor- und Zurückschieben fein dosierbar. Großgewachsenen (1,90 Meter) könnte es allerdings im Schulterbereich zwicken, außerdem rückt ihnen das Dach ein wenig zu nah auf die Pelle.

Materialauswahl und Verarbeitung

Im Innenraum ist unser Mazda 6 weitgehend mit Kunststoffteilen ausgekleidet. Schalthebel, Lenkrad, Handbremse und die Armauflagen in der Mittelkonsole und der Tür sind mit Leder überzogen. Die unterschäumten Flächen des Cockpits fühlen sich gut an, die Verarbeitung ist ordentlich. Ausnahmslos alle Schalter geben eine gute Rückmeldung bei ihrer Bedienung und machen einen langlebigen Eindruck. Schwächen leistet sich der Mazda 6 nur in kleinen Details wie an diversen Leder-Kunststoff-Übergängen oder der Mittelarmlehne, die – sofern komplett nach vorne geschoben – instabil wirkt und leider nicht ausreichend gepolstert ist. Optisch nicht wirklich gelungen ist die Einfassung des Touchscreens oberhalb der Mittelkonsole. Der dicke Kunststoffrahmen wirkt alles andere als hochwertig.

Design und Ergonomie im Mazda 6

Die schwungvollen Linien der Karosserie finden sich auch im Innenraum des Mazda 6 wieder. Das Cockpit wirkt zwar ein wenig unspektakulär, dafür fügen sich aber alle Elemente stimmig zusammen. Etwas zu dick aufgetragen haben die Designer in den Türbereichen. Hier fällt ein gutes Ablagenangebot den vielen Linien zum Opfer.

Ausgesprochen gut positioniert sind die Bedienelemente für die Klimaautomatik und das Infotainmentsystem. Über den Einstellbereich der drei runden Klima-Regler informieren gut ablesbare Digitalziffern. Auch die Schalter für die Sitzheizung, die – das muss an dieser Stelle erwähnt werden – wesenlich mehr Power vertragen könnte, sind jederzeit gut zu erreichen. Das belederte Lenkrad ist griffig und liegt gut in der Hand.

Bedienbarkeit der Mazda 6-Technik

Kaum etwas zu beanstanden gibt es auch an der Steuerung sämtlicher Technik-Komponenten. Etwas verwirrend mag zunächst die Tatsache erscheinen, dass alle Funktionen des Infotainmentsystems sowohl über den recht klein geratenen Touchscreen, als auch über den Dreh-Drücksteller in der Mittelkonsole bedient werden können. Das kann aber auch von Vorteil sein, wenn zum Beispiel die kleine, digital abgebildete Tastatur mit Fehleingaben nervt und sich Navigationsdaten über den Regler präziser einspeisen lassen. Die Menüführung lässt in beiden Fällen keine Missverständnisse aufkommen. Wann welche Steuerung am besten ist, sollten Mazda 6-Fahrer also nach kurzer Zeit für sich herausgefunden haben.

Keine Probleme macht auch die Blutooth-Verbindung eines Mobiltelefons an das System. Die Suche und Anbindung ist in nur wenigen Schritten erledigt und funktioniert absolut zuverlässig. 

Raum- und Ablagenangebot

Ergänzend zu der bereits erwähnten Tatsache, dass sich große Fahrer im Mazda 6 an zu wenig Kopffreiheit stören könnten sei gesagt, dass dies im Fond überhaupt kein Problem darstellt. Hier dürfen sich die Passagiere über ein luftiges Raumangebot freuen und ausreichend Kopf- und Beinfreiheit genießen. Entäuschend fällt dagegen das Angebot an Ablagen aus. Die Fächer in den Türen schlucken nicht wirklich viel, die Größe des Handschuhfachs reicht für Bedienungsanleitung, Parkuhr und einen Eiskratzer. Zusätzlichen Stauraum findet sich aber noch in einem tiefen Fach unter der aufklappbaren Mittelkonsole.

Richtig viel Platz bietet der Kofferraum des Mazda 6. Sein Volumen von 522 Litern lässt sich mit Umlegen der geteilten Rückbank (geht ganz einfach vom Kofferraum aus) auf 1.664 Liter über einer ebenen Ladefläche erweitern. Und was da alles reinpasst, verraten wir in unserer Bildergalerie.

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