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Neue BMW-Assistenzsysteme

Helfer für Komfort und Sicherheit

BMW Assistenzsysteme, Nothalteassistent Foto: BMW 10 Bilder

Der bayerische Autobauer BMW arbeitet an neuen Assistenzsystemen, die bald das Autofahren bequemer und sicherer machen sollen. Speziell beim Fußgängerschutz müssen sich die Bayern jedoch sputen.

17.12.2010 Jens Dralle

Jetzt wird es ernst: Statistisch wird jeder Sechste in seinem Leben einen Schlaganfall erleiden, ein Herzinfarkt bedroht allein in Deutschland das Leben von rund 280.000 Menschen. Ob man dabei im Auto sitzt oder nicht, interessiert die Krankheiten nicht. 

Fahrzeug überwacht Fahrer

Künftig kann das Fahrzeug jedoch im Notfall helfen. BMW arbeitet derzeit unter anderem an einem Nothalteassistenten, der mittels einer komplexen Datenerfassungstechnik den Pkw selbsttätig den Standstreifen ansteuern lässt – auch über mehrere Fahrspuren hinweg – und einen Notruf absetzt. Dabei werden verkehrs- und personenrelevante Daten übermittelt, um eine effiziente Rettung zu ermöglichen – was allerdings nur funktioniert, wenn der Fahrer einen entsprechenden Transponder am Körper trägt.

BMW arbeitet am Fußgängerschutz

Ein Sender namens „Amulett“ (Aktive mobile Unfallvermeidung und Unfallfolgenminderung durch kooperative Erfassungs- und Trackingtechnologie) ist auch dann erforderlich, wenn es darum geht, Kollisionen mit Fußgängern zu vermeiden, die von der Sensorik des Pkw noch nicht erfasst werden können. Damit kommt das Auto auch dann rechtzeitig zum Stehen, wenn eine Person hinter parkenden Autos zur Fahrbahn läuft. Zunächst plant BMW jedoch den Einsatz des Fußgängerschutzes, wie ihn beispielsweise Volvo bereits anbietet – höchste Eisenbahn für die Bayern also.

Parken per Fernbedienung auf Knopfdruck

Einparken per Fernbedienung kann außer BMW dagegen noch kein Wettbewerber. Inzwischen funktioniert das sogar ohne zusätzliche Sensorik. Waren bislang noch spezielle Kameras und Reflektoren nötig, reichen inzwischen die sechs Ultraschallsensoren des beispielsweise beim BMW 5er optionalen Einparkassistenten. Dass es die Technik in aktuellen BMW-Modellen dennoch nicht zu kaufen gibt, hat vor allem rechtliche Gründe. So ist in vielen Ländern der Betrieb eines Fahrzeugs nicht erlaubt, solange kein Fahrer am Steuer sitzt.

Doch die neuen Technologien helfen auch beim Spritsparen. Dazu bezieht das Navigationssystem Steigungen, Kurven und Tempolimits mit in die Berechnung ein, empfiehlt bei Bedarf die Verwendung des so genannten Eco Mode, der Motor- und Getriebecharakteristik verändert. Zudem erkennt er Tempolimits, enge Kurven oder Abbiegungen und berechnet den Zeitpunkt, ab dem der Fahrer den Wagen rollen lassen kann. So sollen durchschnittlich 15 Prozent Kraftstoff eingespart werden. Bereits serienreif: der Minimalism Analyser, der den persönlichen Fahrstil registriert und per Goldfischglas-Grafik zu effizienterem Fahren animiert. Hier geht es zwar nicht unmittelbar um Leben und Tod, aber zeitgemäß ist auch dieser Helfer allemal.

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