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Multimedia-Test

USB-Verbindungen für iPod und Co. im Auto

USB Multimedia Foto: Hersteller 18 Bilder

Die Hersteller setzen im Auto zum Anschluss von Apple iPod und anderen MP3-Playern immer mehr auf die USB-Verbindung. Damit soll die Steuerung der Abspielgeräte über das Bedienfeld der Audioanlage möglich sein. Sechs Modelle müssen beweisen, wie gut das funktioniert.

20.10.2011 Henning Busse

Die Entwicklung im Bereich Multimedia überrollte quasi die Autoindustrie. Mit dem Verkaufserfolg der smarten MP3-Player vor wenigen Jahren - allen voran mit dem Apple iPod - hatte die Branche nicht gerechnet. Noch viel weniger damit, dass die Kunden verstärkt nach Integrationsmöglichkeiten im Auto fragten. Lange konnten die Hersteller nur mit den Achseln zucken. Das hat sich allerdings geändert, denn inzwischen bieten sie immer intelligentere Anschlusslösungen. Das Augenmerk liegt derzeit auf der USB-Anbindung.

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Service Multimedia-Test
auto motor und sport 18/2009
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USB - der neue Standard im Fahrzeug?

Einige Marken offerieren diese Variante bereits, andere wollen bald die Schnittstelle im Auto ermöglichen. Somit schickt sich USB an, zum Standard im Fahrzeug zu werden. Grund genug für auto motor und sport, sechs Modelle mit dieser Ausstattung einem Test zu unterziehen. Die Anbindungsoptionen im BMW 1er, Fiat 500, Kia Soul, Mini, Opel Insignia und VW Polo müssen zeigen, ob sie besser sind als der bisherige Anschluss-Standard über die AUX-Buchse. Diese findet sich serienmäßig bei vielen Audioanlagen der Hersteller, selbst bei den sechs Testkandidaten gehört sie neben dem USB-Anschluss noch zum Umfang.

MP3-Player kann über das Radio bedient werden

Von dieser Variante dürfen Autofahrer allerdings nicht zu viel erwarten, die Steuerung der kleinen Abspielgeräte über die Audioanlage ist sehr eingeschränkt. Mehr als die Lautstärkeregelung ermöglicht die Verbindung über die AUX-Buchse nicht. Wie der Test zeigt, ist die USB-Variante überlegen. Mit ihr lässt sich über das Radio-Bedienfeld bei den sechs Autos bequem auf die verschiedenen Musikordner des MP3-Players zugreifen. Nebenbei lädt das Zwölf-Volt-Bordnetz die Batterie des Abspielgerätes, und es werden obendrein noch Informationen zu Song und Interpret übermittelt.

Die Verbindung funktioniert nicht bei allen Test-Autos gleich

Das größte Plus von USB ist jedoch die Anschlussvielfalt, auch die Anbindung von USB-Sticks ans Radio ist möglich. Somit müssen Kunden nicht extra ein kleines Abspielgerät kaufen. Die Sticks sind günstiger, im Handel werden Ausführungen mit einem Gigabyte Speicherkapazität bereits ab zwei Euro angeboten. Das schafft Platz für rund 250 Lieder im MP3-Format. Negativ ist dagegen, dass die Verbindung über USB nicht bei allen sechs Testwagen gleich gut klappt. Bereits die Integration der Speichermedien sorgt für Probleme: Während MP3-Player und Sticks schnell anzuschließen sind, ist für iPod und iPhone oft ein spezielles Kabel aus dem Zubehör oder sogar eine Geräte-Konfiguration nötig.

Preise für den USB-Anschluss variierten von Hersteller zu Hersteller

Weitere Probleme treten bei der Menü-Struktur der MP3-Player auf. Sie kann ebenfalls die perfekte Integration der Abspielgeräte erschweren. Die Anlagen im Opel Insignia (der Opel Insignia im Test) und im Kia Soul erkennen die Musiklisten nicht bei allen Speichermedien fehlerfrei, Unter- und Überordner werden unsortiert auf dem Display dargestellt. Dies lässt sich beheben, indem man neue Playlists ohne umständliche Ordnerhierarchie erstellt. Bei BMW und Mini sorgt das System nicht dafür, dass die Musikliste am Ende automatisch zur nächsten springt - wie sonst üblich bei MP3-Playern. Unterschiedlich sind auch die Preise. Manche Marken bieten USB serienmäßig an, andere sehen es als Zubehör. Je nach Hersteller und Ausstattung sind zwischen 170 und 1.500 Euro fällig. Beim Mini zum Beispiel gehört noch die Bluetooth-Freisprecheinrichtung zum Paket von 420 Euro - in Verbindung mit dem iPhone ist das auf jeden Fall eine lohnende Investition.

USB-Radios zum Nachrüsten sind billiger und oft besser

Während der MP3-Player im Handy über USB mit den Autoradio verbunden ist, kann das Mobiltelefon drahtlos mit der Freisprechanlage gekoppelt werden. Dennoch: Ein Schnäppchen ist USB bei den Herstellern nicht. Günstiger geht es auf dem Nachrüstmarkt. USB-Radios etwa werden schon ab 100 Euro angeboten. In Sachen Leistung können sie mit den Angeboten der Autobauer oftmals problemlos Schritt halten.

HerstellerPreis in Euro
Alfa Romeo280,– bis 350,–
Audi205,– bis 245,–
Citroën189,– bis 290,–
Ford375,– bis 1386,–
Mazda135,– bis 184,–
Mercedes238,–
Peugeot189,–
Renault150,– bis 2300,–
Seat135,– bis 500,–
Skoda160,– bis 172,–
Toyota170,– bis 2650,–
Volkswagen170,– bis 305,–
Volvo480,– bis 2100,–
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