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Werkstättentest Audi 2006

Vier top, drei flop

Runde fünf im auto motor und sport-Werkstätten-Test mit einem zwiespältigen Ergebnis für Audi: Vier Betriebe liefern ein sehr gutes Resultat ab, drei sehen die rote Karte und sind "nicht empfehlenswert".

01.09.2006 Klaus Wießmann

Eigentlich ist es kein Hexenwerk, den Werkstätten-Test von auto motor und sport mit Bravour zu absolvieren: Kundendienst-Meister und Monteure müssen nur das tun, was der Kunde mit dem Inspektionsumfang in Auftrag gegeben hat und wofür er zahlt. Die Redaktion baut in die jeweiligen Testwagen nur Fehler ein, die im Rahmen der Inspektion gefunden werden müssen.

Die Bandbreite reicht von sicherheitsrelevanten Merkmalen wie verstellten Scheinwerfern oder zu geringem Luftdruck bis zum eingerissenen Scheibenwischergummi. Dabei sollte aber der gesamte Ablauf von der Wagenannahme über die penible Abarbeitung des Wartungsplans in der Werkstatt bis hin zur Übergabe und Rechnungserstellung stimmig sein.

Die Realität sieht allerdings, wie die aktuelle Testreihe zeigt, häufig anders aus. Zufall oder doch eher das Resultat eines durchdachten Service-Konzepts innerhalb des Betriebs? Vier der von auto motor und sport getesteten Audi- Vertragshändler, Autohaus von Keitz in Solingen-Ohligs, Autohaus Löffler in Reichenbach, das Audi Zentrum Zwickau und Autohaus Ernst Hütter in Garching, führten eine professionelle Direktannahme mit einer intensiven Besichtigung des Wagens auf der Hebebühne durch.

Entsprechend das Resultat: Alle vier Autohäuser schlossen mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert" ab. Bei diesem Quartett hielt auch die Arbeitsleistung der Monteure in der Werkstatt Schritt mit der mustergültigen Fahrzeug-Annahme und Besichtigung. Ähnlich kompetent verlief die Direktannahme im "empfehlenswert" beurteilten Audi Zentrum Leverkusen. Schon bei der Terminvereinbarung erkundigte man sich, ob der Kunde während der Inspektion einen Leihwagen wünsche.

Dass der linke Scheinwerfer nach der Inspektion weiterhin zu hoch eingestellt war, und der zu niedrige Kühlwasserstand zwar bemerkt, der Kunde aber nicht informiert und zur weiteren Kontrolle angehalten wurde, verhinderte allerdings eine noch bessere Zensur. Zwei der drei übrigen Betriebe, Mahag West in München und das Audi Zentrum Berlin-Marzahn, die unter dem Strich mit der Beurteilung "nicht empfehlenswert" abschlossen, schenkten sich dagegen die Möglichkeit, den Audi A4 gemeinsam mit dem Kunden auf einer Hebebühne zu inspizieren.

Dass sich der Kunde bei dieser Gelegenheit vom optischen und technischen Zustand seines Wagens überzeugen kann, war ihnen gleichgültig. Bei der dritten Werkstatt, dem Autohaus Neufahrn, wurde der Vorab-Check nur oberflächlich ausgeführt, da sich der Service- Meister nicht an den vereinbarten Abgabetermin hielt und bereits ein anderer Kunde wartete. Entsprechend bestellt war es auch hier um die Qualität in der Werkstatt – es wurden nur zwei von sieben Mängeln korrekt beseitigt.

Übersicht: Werkstättentest Audi 2006
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