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10.000 Euro-Autos

Cash-Test

Wieviel Auto gibt es für maximal 10.000 Euro? Chevrolet Matiz, Citroën C1, Dacia Logan, Daihatsu Cuore, Fiat Panda, Lada 1119, Renault Twingo und Smart Fortwo wollen Schnäppchenjägern viel Gegenwert bieten.

Bilder
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Foto: Jeske, Seufert

Die acht Testwagen könnten unterschiedlicher kaum sein. Aber keiner von ihnen kostet mehr als 10.000 Euro. Alle acht Autos kosten zusammen weniger als ein Porsche 9... Beim Bremsen überzeugt der Twingo mit standfester Verzö... Leider hat der neue Twingo kein ESP im Repertoire. Fummelige Türgriffe aus dem Vorgängermodell. Ordentliche Qualitätsanmutung und einfache Bedienung. Abschaltbarer Beifahrer-Airbag. Die beiden Rücksitze lassen sich einzeln verschieben. So können Beinfreiheit und Kofferraumvolumen ... ... je nach Bedarf variiert werden. Der erfolgreiche Logan fällt inzwischen kaum mehr auf. Der Renault-Ableger bietet Platz für fünf Personen plus... Leider verhageln hohe Versicherungsprämien das Kostenkap... Ordentlicher Federungskomfort und unkritische Fahreigensc... Ohne Servounterstützung ist die Dacia-Lenkung äuÃ&... Logan-Basis ohne Radiovorrüstung und Lautsprechergitter. Platz statt Luxus: nacktes Blech im riesigen Gepäckabteil. Ausreichend temperamentvoller 1,4-Liter mit guten Manieren. Breite C-Säule und unübersichtliche Front erschweren da... Das Gepäckteil fällt mit 139 Litern äuÃ&#x9... Der Citroen leistet sich aus Tempo 100 die zweitschlechte... Immerhin gibt es ESP gegen Aufpreis. Die Instrumentierung beschränkt sich aufs Nötigste. Reiseproviant lässt sich in unzähligen praktischen Abla... Unpraktische, grob gerasterte Lehnenverstellung im C1. Die hohe Kante erschwert das Beladen des Kofferraums. Die Heckscheibe dient zugleich als Heckklappe. Der neue Smart lässt sich nicht mehr quer in Parklücken... Der Smart Fortwo Pure bleibt mit 9.650 Euro nur knapp unt... Dafür gibt es immerhin serienmäßiges ESP. Das 450 Euro teure CD-Radio quält mit müdem Sound. Halbautomatisches Fünfganggetriebe mit langen Schaltunte... Stehende Pedale mit schwer dosierbarer Bremswirkung. Mit 220 Litern fällt der Kofferraum vergleichsweise gr... Der Cuore verlangt beim Slalom kundige Fahrerhände. ESP gibt es nicht einmal gegen Aufpreis. Auch beim Einsteiger-Cuore lässt sich das Lenkrad in der... Drehzahlmesser und Bordcomputer gibt es ab Version Top. Großzügige Platzverhältnisse im Fond. Mit 160 Liter Volumen fällt der Kofferraum bescheiden aus. Der Panda wird auf winkligen Straßen unruhig. Zudem verrät das komfortable Fahrwerk durch vernehmliche... Beim ?-split-Bremsen verbucht der Panda den längsten Anh... Die Heckklappe lässt sich nur mit Schlüssel öffnen. Lenkung mit leichtgängigem City-Modus. Eine geteilt umklappbare Rückbank kostet 170 Euro Aufpreis. Auch beim Italiener gibt es nacktes Blech. Der 54-PS-Motor reißt zwar keine Bäume aus,... Die weiche Federung lässt den Matiz beim Slalom kräftig... In zügig gefahrenen Kurven vermittelt der schmale Matiz ... ESP befindet sich bei keiner Ausstattungsvariante im Prog... Peppige Instrumente mit serienmäßigem Drehz... Dank Zentralverriegelung, elektrischen Fensterhebern und ... Praktische Ablagen, aber wenig präzises Fünfganggetriebe. Drei Erwachsene haben auf der schmalen Rückbank auf Daue... Der 0,8-Liter-Motor bringt den Matiz mit Mühe auf 145 km/h. Mit 7.930 Euro ist der Lada der zweitgünstigste Kandidat... Ohne ABS legt er beim ?-Split-Bremstest kapitale Dreher hin. Auch Seitenairbags sucht man in den Aufpreislisten vergeb... Die umfangreiche Instrumentierung enthält sogar einen Bo... Auch Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber sin... Mitfahrer werden hinten nicht durch Kopfstützen geschützt. Trotz geringer Laufleistung wirken die Sitze schon verlebt. Die Rückbank lässt sich asymmetrisch umklappen.

Warum sein ganzes Geld in ein Auto stecken? Eine Frage, mit der die Citroën-Homepage Interesse für den kleinen C1 wecken möchte. Angesichts ständig steigender Lebenshaltungskosten dürften sich momentan viele Autofahrer diese Frage stellen. Ja warum eigentlich? Schließlich bieten viele Hersteller preiswerte Modelle an, die weit unter den 25 000 Euro liegen, die in Deutschland 2007 durchschnittlich für einen Neuwagen bezahlt wurden. auto motor und sport hat acht völlig unterschiedliche Autos bis maximal 10 000 Euro getestet und klärt, ob dabei allzu große Abstriche bei Komfort oder Sicherheit gemacht werden müssen. Die Bandbreite reicht dabei vom zweisitzigen Smart Fortwo bis hin zum ausgewachsenen Dacia Logan. Obwohl nicht einmal 1,50 Meter breit, nimmt es der Chevrolet Matiz mit fünf Passagieren auf. Um es zu dritt auf der schmalen Rückbank auszuhalten, müssen sich die Insassen allerdings schon sehr sympathisch sein. Mit seiner kompletten Instrumentierung samt Drehzahlmesser will der Koreaner erwachsen wirken. Trotz des dröhnigen Motors macht der wendige Matiz in der Stadt fast so viel Spaß wie eine Tageskarte im Autoscooter. Auf welligen Landstraßen vergeht den Passagieren dann allerdings das Lachen. Zügig bewegt, lässt die weiche Federung den Schmalhans schwer kalkulierbar in alle Richtungen hüpfen. Zudem zwingen schon leichteste Autobahnsteigungen den Korea-Chevy demütig auf die Lkw- Spur. Auch die viel zu langen Bremswege von knapp 44 Metern aus Tempo 100 geben Matiz-Fahrern das Gefühl, auf der untersten Sprosse der automobilen Leiter zu stehen. Im Gegensatz zum Matiz versucht Citroën die Einfachheit des C1 erst gar nicht verschämt zu kaschieren. Viel nacktes Blech im Innenraum oder eine Glasscheibe als Klappe für das Mini-Kofferräumchen kommen aber eher witzig denn billig daher. Weniger witzig sind allerdings die vielen scharfkantigen Grate der Plastiklandschaft im Inneren – ein Playmobil-Piratenschiff ist jedenfalls akkurater gegossen. Auf den dünn gepolsterten Sitzen lassen sich vier Erwachsene artgerecht unterbringen. Dank des kernigen 68-PSDreizylinders gehört der C1 zu den munteren Gesellen dieses Vergleichs, sein straffes Fahrwerk wirkt selbst bei Beladung nicht überfordert. Mit über 44 Metern aus Tempo 100 leistet sich der Citroën allerdings die zweitschlechtesten Bremswerte. 7200 Euro für eine ausgewachsene Stufenhecklimousine: Der Dacia Logan ist unter den Sparfüchsen das Alpha- Tier. Trotz aller Einfachheit wartet der rumänische Renault-Ableger mit ordentlichem Federungskomfort, weitgehend unkritischen Fahreigenschaften, gesittetem Motor sowie einem mit 510 Litern riesigen Kofferraum auf. Mit der hochbeinigen und vollkommen luxusfreien Basisversion ohne Radio oder Kofferraum-Auskleidung zu reisen, mutet allerdings ähnlich puristisch an wie ein Meditationswochenende im Zen-Kloster.

Basisdaten
Marke Renault Dacia
Modell Twingo 1.2 Logan 1.4
Baujahr 08/2007 02/2006
Grundpreis 10.190 Euro 7.200 Euro
Motorbauart Reihenmotor Reihenmotor
Zylinderzahl 4 4
Hubraum 1149 cm³ 1390 cm³
Leistung 58 PS (43 kW) bei 5250 U/min 75 PS (55 kW) bei 5500 U/min
max. Drehmoment 93 Nm bei 2500 U/min 112 Nm bei 3000 U/min
Schadstoffeinstufung Euro 4 Euro 4
CO2-Ausstoß 130 g/km 166 g/km
Schaltung vollsynchronisiert vollsynchronisiert
Gänge 5 5
Marke Michelin Energy Saver Conti EcoContact
Reifen (vorn) 165 /65 R 14T 185/65 R 15 T
Rädergröße (vorn) 5 1/2 J x 14 6 J x 15
Reifen (hinten) 165 /65 R14T 185/65 R 15 T
Rädergröße (hinten) 5 1/2 J x 14 6 J x 15
Wertungen

1. Renault Twingo 1.2

189 Punkte von 345 Punkten

Den Renault-Entwicklern ist bei der Fahrwerksabstimmung der Spagat zwischen Agilität und Komfort gelungen. Außerdem präsentiert er sich üppig ausgestattet.

2. Dacia Logan 1.4

175 Punkte von 345 Punkten

Platz für fünf plus 510 Liter Kofferraum: das sind die großen Stärken des Dacia Logan. Das Kostenkapitel wird allerdings durch die hohen Versicherungsprämien belastet.

3. Citroen C1 1.0

166 Punkte von 345 Punkten

Mit dem sinnvollen Sicherheitspaket aus Servolenkung, Kopfairbags vorn und hinten sowie dem Schleuderschutz ESP wird aus dem Basis-C1 ein 10.000 Euro-Auto. Dennoch: das Ladeabteil ist winzig, zudem mit hoher Kante.

4. Smart Fortwo 1.0

165 Punkte von 345 Punkten

Trotz saftigem Grundpreis muss selbst ein Handschuhfachdeckel extra bezahlt werden. Als Einziger in dieser Runde verfügt er serienmäßig über ESP.

5. Daihatsu Cuore 1.0 Top

163 Punkte von 345 Punkten

Im Cuore lässt es sich sehr entspannt sitzen. Das nicht ganz unproblematische Fahrverhalten kann mit ESP für happige 750 Euro entschärft werden.

6. Fiat Panda 1.1 8V

161 Punkte von 345 Punkten

Für einen Kleinwagen überrascht der Panda mit seinem laufruhigen 1,1-Liter Vierzylinder. Leider ist auch hier kein ESP verfügbar.

7. Chevrolet Matiz 0.8

144 Punkte von 345 Punkten

In Anschaffung und Unterhalt lässt sich mit dem Matiz sparen. Der Verbrauch fällt allerdings zu hoch aus, ESP gibt es nicht. Dazu vermittelt er in Kurven kaum Fahrpräzision.

8. Lada 1119

148 Punkte von 345 Punkten

Weder ABS, Seitenairbags oder hintere Kopfstützen hat Lada im Programm. Indiskutabel - daher auch die Abwertung auf den letzten Platz.

Autor: Dirk Gulde
Günstige Kleine: Welcher wäre Ihre erste Wahl?


Mixali4 | 09.02.2010, 14:36 Uhr

Russian cars - are Ze DEST cars!!!!! If U're not agree, U're looooooser!!!!
Calina - I'm lovin' IT!!!!
Calina - Vorever!!!

Патриот Всея Руси | 18.11.2009, 15:03 Uhr

Даёшь народу Калину, Германии Калининград, Изе по харе!

Изя Шнипельсон | 16.11.2009, 14:32 Uhr

лада калина = говно машина, я это грантирую

Сергей | 01.09.2009, 17:45 Uhr

Калина тачка ништяк! Литой дыск, сткела - тон! Сель - паехаль!

Grajdanin | 01.09.2009, 14:58 Uhr

Комментар шрайбен хуярбен, Калина ведро, но НАШЕ ведро. Урааааа!!!

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