Der Unterschied zum BMW ist im wahren Leben zudem geringer, als es die auf dem Prüfstand ermittelten Werte im EU-Zyklus erwarten lassen. Von den Motoren vorne nun zu den Laderäumen am hinteren Ende der Kombis. Beide sind dank niedriger Ladekanten und weit aufschwingender Heckklappen sehr gut zugänglich. Beim V70 geschieht das ab dem mittleren Ausstattungsniveau Momentum serienmäßig elektrisch, beim 520d auf Wunsch gegen Aufpreis (690 Euro). Grundsätzlich verfügt der Touring über eine separat zu öffnende Heckscheibe, durch welche Taschen und kleinere Gegenstände bequem im Kofferraum abgelegt werden können. Sehr praktisch: Sowohl beim Öffnen der Heckscheibe als auch der Klappe fährt das Rollo automatisch hoch und nach dem Schließen wieder nach unten. Dank dem steil stehenden Heck ist der Laderaum des V70 besser für sperrige Güter geeignet als der des BMW mit seinem schrägen Dachabschluss, wie das Quadermaß zeigt. Kleinere Gegenstände können bei beiden in Fächern unter den Ladeböden rutsch- und blicksicher deponiert werden. Aufklappbare Trennelemente verhindern jeweils, dass Taschen und Koffer in Kurven haltlos umherrutschen. Zusätzlich bietet der Volvo ein Schienen-System, in dem Halteösen und Netze variabel verankert werden können. Die maximale Zuladung ist mit weniger als 500 Kilogramm für A utos dieses Kalibers eher bescheiden. Dank serienmäßiger Luftfederung an der Hinterachse stellt der BMW sich automatisch auf den jeweiligen Beladungszustand ein. Für den V70 steht optional (720 Euro) eine Niveauregulierung über so genannte Nivomat-Dämpfer zur Verfügung. Unabhängig von der Beladung bietet der Volvo insgesamt den besseren Federungskomfort.


