Mitsubishi i-Miev und Smart Fortwo ED

So testet auto motor und sport E-Autos

Mitsubishi i-Miev und Smart Fortwo ED

E-Autos zwingen zum Umdenken. Das gilt auch für die Testmannschaft von auto motor und sport, und so wurde das übliche Messprogramm erweitert.

Testschema mit vielen Änderungen

Bei E-Mobilen werden die Ladeleistung und mit ihr die Ladeverluste am Computer erfasst. Beide geben Auskunft über die Effizienz des Stromspeichers. Dessen Leistungsfähigkeit wird auf einer 15 Kilometer langen Normstrecke überprüft, die im Höhenprofil etwa 200 Meter Differenz aufweist und so häufig gefahren wird, bis die Akkus leer sind. Lange Tunnels auf der Runde zwingen zum Einschalten der Beleuchtung, das bringt zusätzlichen Stress für den Speicher. Wie der Antrieb dagegen die Passagiere stresst - nervige, hochfrequente Töne sind bei vielen E-Motoren zu hören -, lässt sich mit einer einfachen Geräuschmessung kaum überprüfen. Daher steht eine zusätzliche Messung des Geräuschspektrums an.

Den Durchzug des Antriebs ermitteln Messungen der Beschleunigung von 40 auf 60 km/h (Elastizität in der Stadt) und zusätzlich von 60 auf 100 km/h (Elastizität auf der Landstraße). In einem weiteren Punkt wurde vom üblichen Test abgewichen, denn den E-Mobilen bleiben die Belastungen der zehn Folgebremsungen aus 100 km/h mit voller Beladung erspart.

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Christian Bangemann

Autor:

auto motor und sport, Heft 06 / 2010

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