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BMW Z4 und Z4 M Roadster gegen Mercedes SLK 350 und SLK 55 AMG

Blau-weiß oder Stern - Wer baut die besseren Cabrios?

BMW Z4 M Roadster - Mercedes SLK 55 AMG und  BMW Z4 Roadster 3.0si - Mercedes SLK 350 01 Foto: sportauto 14 Bilder

Manchmal braucht es Mut, um neue Wege zu gehen. So auch hier: Wir haben die stärksten Roadster der Mütter BMW und Mercedes untereinander und mit den Flaggschiffen der dazugehörenden Sport-Dependancen verglichen – mit überraschenden Ergebnissen.

01.06.2006 Powered by

Das Gros der Vergleiche drängt sich auf. Nicht umsonst werden die gängigen Paarungen, sobald die neuen Modelle in den Testwagenabteilungen verfügbar sind, in der Fachpresse flächendeckend verhackstückt. Das war bei der Gegenüberstellung von Mercedes SLK und BMW Z4 Roadster nicht anders. Dabei galt jedoch stets: 350 zu 3.0si und 55 AMG zu Z4 M Roadster. Stimmt – sagen auch wir. Warum aber – so die erweiterte, durch Erfahrungen der Vergangenheit hervorgerufene Fragestellung – halten wir uns eigentlich alle so sklavisch an die Positionierung der jeweiligen Marketing-Abteilungen? Warum vergleicht die Presse zumeist klaglos jene Autos miteinander, die auch mit einander verglichen werden sollen? Schließlich weiß jeder Journalist, der einmal dem häufig nur schemenhaft umrissenen Objekt namens Leser begegnet ist, dass sich in freier Wildbahn, also im Showroom der Händler, ganz andere Fragen stellen. Zum Beispiel jene, ob ein Roadster der sportlichen Tochter M GmbH seinen Aufpreis zum zwischenzeitlich auf 265 PS erstarkten Z4 3.0si der Mutter BMW überhaupt wert ist? Vom Image her sicherlich. Aber auch fahrdynamisch? Dito die Überlegungen bei der Kaufentscheidung innerhalb der SLK-Modellpalette. Deshalb das Patchwork auf der Aufmacherseite, deshalb der doppelte Doppeltest. Gemäß der bei Schnäppchenjägern überaus beliebten Devise „zwei für eins“ haben wir nicht nur die am Markt direkt miteinander konkurrierenden Z4- und SLK-Modelle aufeinander losgelassen, sondern quasi zur Anarchie aufgerufen. Frei nach dem Motto „jeder gegen jeden“ müssen sich die Derivate der Affalterbacher und Garchinger Sportabteilungen Mercedes-AMG und BMW M nicht nur gegeneinander sondern auch gegenüber der von unten aus dem eigenen Haus drückenden Konkurrenz bewähren.

In den Sportabteilungen werden deutliche Aufpreise fällig

Schließlich fällt der Aufschlag für die bestechende Längs- und Querdynamik versprechenden Namenszusätze in Bayern und Schwaben gleichermaßen deftig aus. 17.500 Euro sind es im Falle BMW, 21.362 im Falle Mercedes. Da darf man wohl ins Grübeln kommen. Zumal pikanterweise ausgerechnet die deutlich günstigeren Roadster der Mütter mit der moderneren Motorengeneration an den Start gehen. Sowohl der 272 PS starke 3,5-Liter-V6 des Mercedes SLK 350 als auch der Dreiliter-Reihensechszylinder des flammneuen BMW Z4 3.0si entstammen einer entwicklungstechnisch deutlich jüngeren Epoche als der 360 PS starke 5,5-Liter-V8 des SLK 55 AMG, der noch der Drei-Ventil-Ära zuzurechnen ist, oder der 343 PS mobilisierende 3,2-Liter-Reihensechser des M Roadsters, der im kommenden M3 Coupé von einem hoch drehenden Achtzylinder ersetzt werden wird.

Außerdem können die kleineren BMW und Mercedes Roadster einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil für sich verbuchen. Mit dem Verzicht auf 78 (BMW) respektive 88 Pferdestärken (Mercedes) geht auch ein beachtlicher Gewichtsverlust einher. In Bayern fällt der Unterschied aufgrund des Umstands, dass sich auch der Z4 M mit einem Sechszylinder zufrieden gibt, mit 45 Kilogramm noch nicht allzu deutlich aus. Der Dreiliter-Z bringt schlanke 1.399 Kilo auf die Waage, der bei der M GmbH erdachte Roadster 1.444 Kilogramm. Damit ist auch der starke Bajuware – seiner stämmigen Erscheinung zum Trotz – immer noch ein gutes Stück leichter als der eleganter anmutende SLK 350. Jener schleppt immerhin schon 1.480 Kilo mit sich herum. Noch dicker kommt’s bei AMG: Denkbar üppig ausgestattet bringt der SLK 55 es auf stolze 1.582 Kilogramm. Damit ist er nicht nur rund 100 Kilo schwerer als seiner kleinerer Bruder, sondern auch rund 140 Kilogramm gewichtiger als sein Counterpart von BMW. Dass ein solches Übergewicht in vielerlei Hinsicht Spuren hinterlässt, liegt auf der Hand.

An der Zapfsäule haben die Bayern weniger Durst als die Schwaben

Beginnen wir also mit dem, was jedermann im Alltag zu spüren bekommt – dem Verbrauch. Hier tanzt primär der ansonsten so gar nicht keck veranlagte BMW Z4 3.0si aus der Reihe – und zwar im positiven Sinn. Mit verhaltenen 11,3 Liter genehmigte er sich auf 100 Testkilometern im Mittel exakt zwei Liter weniger als sein direkter Kontrahent, der Mercedes SLK 350. Allerdings dürstet es auch den kleinen Bayern – dies hat er sich beim M-Bruder abgeschaut – nach gutem Fusel, sprich: Super Plus. Die Schwaben geben sich mit bleifreiem Super-Benzin zufrieden. Angesichts der erheblich höheren Verbrauchswerte vermag dieser Umstand jedoch nur bedingt zu trösten. Wenngleich der Unterschied bei den Leistungssportlern der Affaltarbacher und Garchinger Kaderschmieden weniger gravierend ausfällt als bei den Topmodellen der Mutterfirmen. Der SLK 55 AMG verbrennt im Mittel 1,2 Liter mehr als der BMW M Roadster, muss damit allerdings auch zwei zusätzliche Brennräume heizen. So gesehen geht der größere Durst also in Ordnung. Zumal – und das ist sowohl auf Sonntagsausflügen als auch auf langen Reiseetappen gleichermaßen ein Thema – der SLK in jeder Spezifikation über 15 Liter mehr Tankvolumen verfügt als die Bayern- Roadster. In Sachen Reichweite macht somit speziell der Z4 M keine Schnitte. Mit 55 Litern maximaler Füllmenge und 13,5 Liter Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometern sind dem Entdeckerdrang vergleichsweise enge Grenzen gesetzt. Frankfurt - Bremen nonstop sind allenfalls im SLK 350 einigermaßen lässig drin.

Keine klaren Sieger bei der Beschleunigungsmessung

Nun aber zu dem, was das Sportlerherz wirklich höher schlagen lässt: Performance und Handling. Zur ersten Orientierung empfiehlt sich ein Blick aufs Leistungsgewicht. Hier hat der Z4 M Roadster die knuffige Nase deutlich vorn: Er muss mit jeder seiner Pferdestärken 4,2 Kilogramm in Bewegung setzen, der SLK 55 immerhin schon 4,4. Der Z4 3.0si und SLK 350 haben es mit 5,3 respektive 5,4 Kilogramm pro PS noch ein Stück schwerer. Unterschiede, die in den auf der Hockenheimer Messgeraden bei der Beschleunigungsprüfung ermittelten Werten ihren Niederschlag finden: Der M Roadster und der SLK 55 AMG überqueren die 100-km/h-Marke mit 5,0 respektive 5,1 Sekunden praktisch gleichauf. Bei den kleineren Zweisitzern kann der leichtere, aber auch etwas schwächere BMW Z4 sich mit 5,9 Sekunden gleichfalls nicht wesentlich vom SLK 350 (6,1 Sekunden) absetzen. Oben heraus macht der deutlich kürzer übersetzte Mercedes dann gar Boden gut: Der Schwabe passiert die 180-km/h-Linie exakt neun Zehntelskunden früher als der Kleinere der Bayern.

Dabei überzeugen sowohl die beiden BMW als auch der Mercedes SLK 350 mit der guten Schaltbarkeit ihrer manuellen Sechsgang-Getriebe. Diesbezüglich hat man in Stuttgart-Untertürkheim deutlich aufgeholt. Die im Mercedes SL 500 (siehe sport auto 5/2006) noch über den grünen Klee gelobte Siebengang-Automatik hinterlässt an Bord des SLK 55 AMG hingegen einen eher zwiespältigen Eindruck. So geschmeidig das über die drei Schaltprogramme Comfort, Sport und Manuell verfügende Wandlergetriebe im großen Mercedes Roadster agiert, so grobschlächtig gibt es sich hier. Wer in der Stadt im S-Modus auf die Ampel zurollt, den bremst der Automat durch rüdes Einlegen des ersten Gangs ungefragt herunter. Dort, wo rasches Handeln gefragt ist, auf der Rennstrecke nämlich, wählt der Selbstschalter die Fahrstufen hingegen eher zögerlich an. Auch bei der Beschleunigungsprüfung ist die Automatik eher hinderlich. Bei deaktiviertem ESP ist der Grat zwischen haltlos durchdrehenden Hinterrädern und Beibehalten des ersten Gangs schmal. Nimmt der Fahrer das Gas zurück, um den Reifen Gelegenheit zu geben, Grip aufzubauen, erkennt der Automat den Wunsch nach mehr Gemütlichkeit – und schaltet auch im Sportmodus selbsttätig eine Stufe hoch.

Kurios: Der beste Spurt gelingt im SLK 55 AMG mit eingeschaltetem ESP

Mit Anwahl des manuellen Schaltprogramms lassen sich derartige Eigenmächtigkeiten zwar unterbinden, doch aufgrund der verzögerten Arbeitsweise des Wandlergetriebes ist der ideale Zeitpunkt des Zugs an der Schaltwippe schwer zu definieren: Mal tritt der nächsthöhere Gang zu früh, mal zu spät in Aktion. So ergibt sich unterm Strich erstmals in der sport auto-Historie das Kuriosum, dass der beste Spurtversuch im V8-Roadster tatsächlich mit ESP gelingt. Auch in diesem Fall ist jedoch ein gefühlvoller Umgang mit dem Gaspedal gefragt. Pedal to the metal quittiert die elektronische Anfahrhilfe nämlich mit sofortigem und nahezu totalem Leistungsentzug. Im Slalom und auf der Rennstrecke verstärkt sich der Eindruck, dass der AMG vor Kraft zuweilen kaum Laufen kann. Oder anders: dass das ESP meint, dass dies der Fall sei. Und so gerät das Fahrverhalten des schwäbischen Top-Roadsters eben wegen der gut gemeinten Eingriffe des Stabilitätssystems schlussendlich etwas taumelig.

Dies hat im Zusammenspiel mit der verzögert agierenden Automatik, dem hohen Gewicht und der vergleichsweise indirekten Lenkung zur Folge, dass der SLK 55 auf dem Kleinen Kurs in Hockenheim nicht nur den BMW M Roadster, sondern auch den Z4 3.0si ziehen lassen muss: Mit einer Zeit von 1.17,7 Minuten überquert der Schwabe die Ziellinie einen Tick später als der mit 1.17,6 Minuten gezeitete, deutlich schwächere und im vollen Testwagenornat nur etwa halb so teure Konkurrent aus München. Der Z4 M ist zu diesem Zeitpunkt mit 1.16,7 Minuten ohnehin enteilt. Einzig der Konkurrent aus dem eigenen Haus, der Mercedes SLK 350, lässt es mit einer Rundenzeit von 1.18,7 Minuten noch eine Spur gemütlicher angehen. Wobei sich dem Piloten dieser Umstand erst nach dem Blick auf den Laptimer offenbart. Subjektiv fühlt sich der kleine Stahldach-Roadster nämlich nicht minder agiler an als der große Bruder. Knapp 100 Kilo weniger Gewicht und eine aufgrund der stärkeren Seitenneigung und der damit einhergehenden dynamischen Radlastverschiebungen insgesamt bessere Traktion zeigen hier wie auch im Slalom Wirkung. Dennoch ist auch beim SLK 350 nicht alles Gold, was glänzt. So lässt beispielsweise die Bremse in ihrem Druckpunkt etwas nach, und unter Last schieben der kleine ebenso wie der große Mercedes Roadster recht nachhaltig über die Vorderräder. Bis zum Erreichen des Kurven-Scheitelpunkts ist demnach hier wie da Geduld gefragt.

Der Z4 bleibt neutral - der M Roadster beißt kräftiger zu

Auch die Bajuwaren stellen ihre Piloten keinesfalls vor unlösbare Aufgaben, wenngleich die charakterlichen Unterschiede zwischen dem Z4 3.0si und dem Z4 M ausgeprägter sind als bei der schwäbischen Konkurrenz. Während der kleine Z sich recht spürbar in die Kurve lehnt, gleichzeitig aber über eine bestechende Traktion verfügt und bedingungslos der Neutralität verpflichtet ist, fällt die Charakterisierung des M Roadsters differenzierter aus. Er hat mehr Punch und eine dem ersten Anschein nach deutlich aggressivere Bremse. Allerdings beißt diese nur anfangs sehr abrupt und mit voller Kraft zu. Bei zunehmender Belastung lässt sie sukzessive nach und hinterlässt sowohl bei der Zeitenhatz auf dem Kleinen Kurs als auch bei der Standard-Bremsprüfung trotz ihrer großzügigeren Abmessungen einen weniger überzeugenden Eindruck als die mit 325-Millimeter-Scheiben vorn und 294-Millimeter-Disks hinten bescheidener dimensionierten Stopper des Z4 3.0si.

Hinzu kommt, dass der M Roadster, der minimal mehr Gewicht auf der Vorderachse trägt als sein kleiner Bruder, vergleichsweise stark in die Kurve hineinschiebt. Wer in der Folge den Gasfuß lupft, wird mit einem spürbaren Zucken des Hecks bestraft. Die straffere Fahrwerksabstimmung, die die seitliche Rollneigung weit gehend unterbindet, und die andere Reifenwahl – der M Roadster trat den Test mit Conti- statt Bridgestone-Pneus an – könnten Gründe für das im Vergleich zum Z4 3.0si wenig harmonische Gesamtpaket sein. Unterm Strich tun sich Fahrer des starken Z somit deutlich schwerer, das letzte Zehntelsekündchen herauszukitzeln. Ganz so narrensicher wie die beiden Mercedes Roadster und der Z4 3.0si geht der M-Typ nicht ans Werk. Dennoch: Das Gesamtpaket aus potentem Motor, kompakten Abmessungen, vergleichsweise geringem Gewicht, ausgewogener Balance, direkter Lenkung und passgenauem Innenraum kann auch hier zur Gänze überzeugen. Einzig das etwas gar zu wurstig geratene Lenkrad und das bei schnellen Autobahnüberflügen recht hohe Geräuschniveau könnten nicht jedermanns Sache sein. Zudem ist der neue M Roadster dazu angetan, aus zweierlei Gründen Erstaunen hervorzurufen. Zum einen überrascht die charakterliche Nähe zum Vorgänger der Z3-Generation. Sicher, das Raumangebot ist größer, das Auto insgesamt erwachsener geworden. Und doch – ganz so kernig-ursprünglich hätte man sich einen Newcomer dieser Provinienz wohl eher nicht vorgestellt.

Die Kleinen zeigen den Großen beim Bremsen wo es lang geht

Insofern dürfte der zweisitzige M also durchaus polarisieren. Merkwürdig mutet auch der Umstand an, dass die in weiten Teilen vom M3 CSL übernommene Bremsanlage in diesem Umfeld weniger überzeugen kann als das entsprechende Aggregat des kleineren BMW Roadsters. Zwar verzögert auch der Z4 M mit konstant guten 10,9 m/s². An die rekordverdächtigen Werte seines kleinen Bruders, der in allen Lebenslagen mit weit über 11 m/s² zupackt, kommt der Topsportler jedoch nicht heran. Im Roadster machen die CSL-Stopper allenfalls durch hörbare Quietschgeräusche aus Richtung der hinteren Radhäuser von sich reden. Bei den beiden SLK ergibt sich im hausinternen Bremsenvergleich ein ähnliches Bild: Alles in allem packt mit dem SLK 350 auch hier der kleinere der Roadster eine Spur fester zu als der größere. Mit Verzögerungswerten von 10,4 m/s² (SLK 55 AMG warm) bis 11,0 m/s² (SLK 350 kalt) rangieren die Mercedes Roadster zudem ein gutes Stück hinter den Bayern-Cabrios.

Im Slalom liegen die Bayern im Gesamtvergleich auf eins und zwei

Gleiches gilt nebenbei bemerkt für die Slalomwertung. Auch hier gilt die Reihung BMW Z4 3.0si vor BMW Z4 M, Mercedes SLK 350 und Mercedes SLK 55 AMG. Hauptgrund hierfür ist die tendenziell komfortbetontere Fahrwerksabstimmung der Mercedes Roadster, die den elegant geschnittenen Zweisitzern mit dem raffinierten Klappdach zweifellos einen gewissen GT-Charakter verleiht. In Sachen Sportlichkeit aber – das macht der Rundum-Vergleich deutlich – haben die Bayern nicht nur im Fußball das Sagen. Dass der kleinere der beiden BMW Roadster im Gesamtergebnis sogar den größeren der beiden Open-Air-Mercedes in Schach zu halten vermag, darf getrost als Zäsur gelten. Und noch etwas ist bemerkenswert: Trotz der Tatsache, dass der urwüchsig-kernige Z4 M Roadster den doppelten Doppeltest klar gewinnt, bleibt unterm Strich zu konstatieren, dass die Zeiten, in denen die Autos der Affaltarbacher und Garchinger Sport-Dependancen AMG und M GmbH in sportlicher Hinsicht einen Alleinstellungsanspruch für sich geltend machen konnten, vorüber sind. Der Druck von unten nimmt zu. In dem Maß, in dem die Topmodelle der Konzernmütter schneller und stärker werden, geht – zumindest vorübergehend – den einstigen olympischen Fackelträgern die Puste aus.

Schließlich sind 272 gut sortierte Pferdestärken im Mercedes SLK ebenso eine Ansage wie die 265 PS des BMW Z4. Dies gilt umso mehr, als die kleineren und zudem deutlich preiswerteren Modelle der Mutterhäuser wie eingangs bereits erwähnt spürbar weniger Gewicht mit sich herumschleppen. Das weniger auch und gerade diesbezüglich deutlich mehr ist, hat insbesondere der Z4 3.0si Roadster hier höchst eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der SLK 350 hinterlässt ebenfalls einen denkbar starken Eindruck. Im kleinen Mercedes überzeugen neben dem gebotenen Komfort und technischer Schmankerl (wie dem besonders in der kalten Jahreszeit durchaus segensreichen, wenngleich aufpreispflichtigen Airscarf-System) der antritts- und durchzugsstarke V6-Motor, das sportlich kurz übersetzte manuelle Sechsganggetriebe und der betörende Klangteppich, den der Zweisitzer zu weben im Stande ist.Betörender Klang? Stimmgewalt? Wäre das nicht eigentlich die Domäne des Achtzylinders? Klar doch. Und Sound hat der SLK 55 AMG auch zur Genüge zu bieten. Leider spielt die Automatik aber auch hier nur eingeschränkt mit, und stülpt der klanglich einwandfreien V8-Trompete zuweilen ungefragt den Dämpfer auf.

Technische Daten
Mercedes SLK 55 AMGMercedes SLK 350BMW Z4 M RoadsterBMW Z4 Roadster 3.0si
Grundpreis68.128 €46.232 €59.900 €42.250 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4087 x 1794 x 1271 mm4082 x 1788 x 1298 mm4113 x 1781 x 1302 mm4091 x 1781 x 1299 mm
KofferraumvolumenVDA300 L300 L220 L260 L
Hubraum / Motor5439 cm³ / 8-Zylinder3498 cm³ / 6-Zylinder3246 cm³ / 6-Zylinder2996 cm³ / 6-Zylinder
Leistung265 kW / 360 PS (510 Nm)200 kW / 272 PS (350 Nm)252 kW / 343 PS (365 Nm)195 kW / 265 PS (315 Nm)
Höchstgeschwindigkeit250 km/h250 km/h250 km/h250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h4,9 s5,6 s5,0 s5,7 s
Verbrauch12,1 L/100 km10,6 L/100 km12,1 L/100 km8,6 L/100 km
Testverbrauch14,7 L/100 km13,3 L/100 km13,5 L/100 km11,3 L/100 km
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