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Mercedes GLK 320 CDI & BMW X3 3.0d im Fahrbericht

Endlich echte Konkurrenz für den BMW X3?

11 Bilder

Das ewige Duell Mercedes gegen BMW geht in die nächste Runde: Jetzt wird es mit GLK und X3 auch in der Klasse der Kompaken Premium-SUVs ausgefochten. Hat Mercedes nun ein Gegenmittel für den jahrelangen Sparten-Sieger BMW  X3 gefunden?

26.09.2008 Powered by

Der GLK ist da und gibt uns die Kante. Rundes, softes Auftreten – wie sonst üblich in der SUV-Liga – ist ihm fremd. Stattdessen sollen senkrechte Flächen und klare Linien den Urvater, das G-Modell, zitieren. Wir baten Titelträger und Thronanwärter zu einem ersten gemeinsamen Ausritt, um die Unterschiede auszuloten.

Der GLK kommt zunächst nur in den Sechszylinder-Versionen

Erst Anfang 2009 wird der 220 CDI mit einem supersauberen Blue Efficiency-Vierzylinder nachgereicht. Entsprechend durfte der X3 zu diesem Duell ebenfalls mit einem Sechszylinder-Diesel aufwarten. In Antritt, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit gibt es bei den beiden Dreiliter-Dieseln keine wesentlichen Unterschiede. Das bessere Drehmoment des Mercedes ist beim Durchbeschleunigen kaum zu spüren, davonfahren kann er dem BMW nicht. Souveräne Fahrleistungen sind hier wie dort garantiert. Die 7G-Tronic des Mercedes schaltet allerdings noch einen Tick sanfter als die ebenfalls hervorragende Sechsgangautomatik des X3.

Komfort-Ledersitze lassen keine Wünsche offen


Der BMW ist in den Außenabmessungen einige Zentimeter mächtiger, was man im Innenraum allerdings kaum fühlt – vorn wie hinten ist man in beiden gut und mit viel Freiraum untergebracht. Besser ist der BMW jedoch bei seinem cleveren Gepäckraum-Management mit den Ladeschienen, in die sich speziele Träger und Systeme einklinken lassen.

Die hier wie da in den Testwagen eingebauten, aufpreispflichtigen Komfort-Ledersitze mit ihren vielfachen Verstellmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Abseits der Optik-Präferenzen macht vor allem das Fahrgefühl den entscheidenden Unterschied. Der X3 gibt sich ganz nach Art des Hauses als durchtrainierter Sportler. Das beginnt schon beim deutlich dickereren Kranz des Lederlenkrads und endet längst nicht bei der Motorakustik – da ist der bayerische Diesel stets präsenter. Das ist keinesfalls negativ gemeint, denn der Diesel tönt mit dem für einen Reihensechser typischen satten Grummeln. Besonders in Sachen Geräusch- und Federungskomfort zeigt sich der GLK jedoch klar überlegen.

Der BMW ist entschieden straffer abgestimmt

Auf schlechten Straßen nennt er jede Querfuge beim Namen. Das macht der Mercedes besser. Sein serienmäßiges adaptives Dämpfersystem (Agility Control) passt sich der Fahrsituation an. So kann man im Reise-Modus fast wie mit einer Luftfederung dahinkreuzen. Wenn dagegen flotte Fahrt voraus auf der Wunschliste steht, wird das Fahrwerk unmittelbar straffer, härter. Es verringert die Seiten- und Wankneigung und optimiert so das Handling. Trotz des erheblichen Komfortvorteils bei normaler Fahrt: Einem beherzt gefahrenen X3 kann der GLK jederzeit folgen. Das augenblicklich reagierende Aktiv-Fahrwerk spannt sofort die Muskeln an, wenn flinkes Kurvenwedeln befohlen wird. 

Beim Multimedia-Konzept gehen die Stuttgarter ebenfalls in Führung: Der GLK verfügt über das aktuellste Comand-System mit zentralem Drehregler, schnell erlern- und leicht bedienbar. Dem BMW merkt man speziell hier an, dass er schon einige Jahre auf dem Markt ist.

Besonderes Lob verdient der Mercedes für die Betonung des Geländefaktors. Das aufpreispflichtige Offroad-Technik-Paket beschert dem GLK einen Gelände-Modus, der Schaltverhalten, ABS, Gasannahme und Traktionskontrolle für Fahrten abseits des Asphalts einpegelt. Die Bergabfahrkontrolle (beim BMW das einzige Gelände-Feature) gehört ebenfalls zur Ausstattung. Außerdem umfasst das Geländepaket Schutzmaßnahmen für den Motor sowie den Unterboden samt Schwellerverkleidungen. Zusätzlich wird das Navi im Funktionsumfang erweitert (Aufzeichnungsfunktion, Koordinatenangabe, Kompass und Höhenmesser).

Übrigens: Dass Mercedes die Offroad-Technik des GLK unter anderem auf dem 4Wheel Fun-Testgelände in Horstwalde abgestimmt hat, macht uns natürlich ein bisschen stolz – und besonders gespannt auf den kommenden Supertest.

Fazit

Der GLK ist moderner, komfortabler und im Handling dem X3 kaum unterlegen, hat aber durchaus Offroad-Talent. Preislich nehmen sich die beiden bei vergleichbarer Ausstattung nicht viel.

Technische Daten
BMW X3 3.0d
Grundpreis40.300 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4565 x 1853 x 1674 mm
KofferraumvolumenVDA480 bis 1560 L
Hubraum / Motor2993 cm³ / 6-Zylinder
Leistung150 kW / 204 PS (410 Nm)
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h7,9 s
Verbrauch8,4 L/100 km
Testverbrauch9,7 L/100 km
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