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Opel Insignia Grandsport vs. Audi A5 Sportback

Mittelklasse-Limousinen im ersten Vergleich (2017)

Opel Insignia Grand Sport, Audi A5 Sportback, Seitenansicht Foto: Stephan Lindloff 27 Bilder

Opel zeigt auf dem Genfer Autosalon im März die zweite Generation des Insignia. Die Mittelklasse-Limousine trägt jetzt den Beinamen „Grand Sport“ – damit ist sie reif für den Vergleich mit dem A5 Sportback.

27.02.2017 Gerd Stegmaier 21 Kommentare

Das geht ja gut los: An dem Tag, an dem wir uns den neuen Insignia Grand Sport erstmals genauer ansehen können, muss Opel-Chef Neumann verkünden, dass die Rüsselsheimer auch 2016 keinen Gewinn gemacht haben. Der Brexit habe die anvisierte schwarze Null in ein Minus von 257 Millionen Euro verwandelt.

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Vergleich Opel Insignia vs. Audi A5
auto motor und sport 05/2017
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Sehr ähnliche Proportionen

Der neue Insignia muss zwar noch nicht mit dem Kursverfall des britischen Pfunds kämpfen, aber gleich beim Erstkontakt mit einem harten Gegner. Wir bringen zum Vergleich den Audi A5 Sportback mit. Warum wir ein viertüriges Coupé mit einer Mittelklasse-Limousine vergleichen? Weil Opel beim Generationswechsel die klassische Stufenheck-Limousine aufgibt und den Viertürer nur noch als Fließheckvariante mit großer Heckklappe anbietet. Et voilà – schon sind wir beim Sportback-Layout.

Opel Insignia Grand Sport, Audi A5 Sportback, Seitenansicht Foto: Stephan Lindloff
Der Radstand ist nahezu identisch. In der Länge übertrifft der Opel den Audi um satte 16,2 cm.

Silhouette und Proportionen der beiden Viertürer gleichen sich prompt wie ein Audi-Ring dem anderen. Die Dimensionen hingegen suggerieren fast einen Klassenunterschied: Der Opel ist mit rund 4,90 Metern satte 16,4 Zentimeter länger als der Audi, der sich zudem sechs Zentimeter flacher auf die Straße duckt. Der Radstand hingegen ist nahezu gleich. Außen fallen die großen Überhänge des Opel weniger auf als die Unterschiede im Design.

Audis aufwendige Gestaltung

Die geschwungene Seitenlinie des Audi, die vorne in den Karosseriespalt zur übergreifenden Motorhaube mündet und von der Scheinwerferoberkante aufgenommen wird, dürfte im Karosseriebau aktuell eine der spannendsten Herausforderungen sein. Da bleibt der Opel pragmatischer. Seine jetzt aktive, also hochspringende Haube (Fußgängerschutz) aus Aluminium überdeckt zwar auch die Kotflügel, die Kante ist aber eine weniger anspruchsvolle Fortsetzung der Fensterlinie; vorne erlaubt sich die Opel-Haube einen harten Schnitt zur Frontmaske, wo sie sich beim Audi bis zur Oberkante des tiefergelegten Singleframe krümmt. Das wirkt wie aus einem Guss, dürfte aber mehr Steinschläge sowie teurere Parkrempler und Versicherungseinstufungen bedingen. Einfacher ist der Opel am Übergang zur A-Säule gestrickt.

Einfachere Bedienung

Der gestalterische Perfektionismus setzt sich im Interieur des Audi fort. Selbst die Temperaturanzeigen der Klimaregelung wirken brillant wie Flatscreens und harmonieren mit den Klavierlackflächen auf der Mittelkonsole, die Regler sind mit massivem Metall eingefasst und rasten präzise wie die Zahlenschlösser eines eidgenössischen Banktresors. Im Opel wirkt mancher glänzende Chromrand im Vergleich dazu weniger nobel, der schwarze Kunststoff der Schalter ist nicht so dunkel.

Opel Insignia Grand Sport, Cockpit Foto: Stephan Lindloff
Ob digitale Instrumente, Vernetzung und Tochscreen: Der Opel ist up to date - aber nicht so perfekt verarbeitet wie der Audi.

Aber nominell hält er mit dem Audi mit: Der Sieben-Zoll-Touchscreen über der Mittelkonsole ist anders als im A5 ins Armaturenbrett eingepasst, die Zahl separater Tasten wurde eingeschränkt. Das beruhigt das Auge und macht die aus dem Astra bekannte Bedienung erheblich einfacher – und eingängiger als im Audi.

Apple CarPlay und Android Auto bringen das Smartphone auf das Infotainment-Display. Darunter gibt es vier Tasten und einen Dreh-Drück-Steller, prominent eingefasst von großen Schaltern für Warnblinker und ESP. Eine Etage tiefer hat Opel die Bedienelemente der Klimaanlage zusammengefasst, vor dem Schalthebel sitzen noch Taster für Dämpferverstellung und Spurhalteassistent. Das war’s im Wesentlichen – sauber aufgeräumt.

Digitale Instrumente und Head-up-Display

Die Instrumente vor dem Multifunktionslenkrad sind wie im Audi digital. Im Mittelteil lassen sich statt Tacho Bordcomputer oder Navigationshinweise mit digitaler Geschwindigkeitsangabe einspielen. Bei den Anzeigen links und rechts davon (Temperatur, Tankinhalt) liegen echte Zeiger über den Displays. Sieht nett aus, bedingt aber eine Plexiglasscheibe vor den Instrumenten.

Neu ist das optionale Head-up-Display. Es projiziert Geschwindigkeit, Drehzahl oder Navigationshinweise wie beim Audi direkt in die Windschutzscheibe. Nur die Einfassung des Projektors oben auf dem Armaturenbrett sieht billig aus. Dafür sind die vielfach verstellbaren AGR-Sitze (685 Euro Aufpreis) im Opel bequemer als die Sportsitze im Audi. Überhaupt schlägt bei den handfesten Vorteilen die Stunde des Opel.

Grand Sport innen größer

Auf der Rückbank bietet er zwar noch nicht ganz so viel Platz wie ein VW Passat, aber deutlich mehr als der flachere Audi. Und anders als beim ersten Insignia erlaubt die gewachsene Innenbreite zumindest auf kürzeren Strecken die Mitnahme dreier Erwachsener im Fond. Der Kofferraum ist in der Normalstellung zwar laut Werksangabe nur minimal größer als der des Audi, aber die breitere Heckklappe dürfte den Opel für Sperriges empfänglicher machen.

Opel Insignia Grand Sport, Innenraumgröße Foto: Stephan Lindloff
Im Fond bietet der Insignia mehr Platz für seine Insassen.

Der größte Unterschied herrscht freilich beim Preis. Der Audi muss nicht mal so verschwenderisch ausgestattet sein wie das Fotoauto, das als 2.0 TFSI Quattro mit 252 PS, S tronic und S-Line-Paket laut Liste 72.620 Euro kostet. Selbst als nacktes Basismodell (2.0 TFSI mit 190 PS) ist der A5 nicht unter 37.800 Euro zu haben. Der Insignia dagegen dürfte mit 1,5-Liter-Turbobenziner (140 PS) bei 26.000 Euro starten, sogar ein 2,0-Liter-Diesel mit 170 PS soll ab knapp 30.000 Euro erhältlich sein.

Sechs Leistungsstufen im Opel

Zwei 1,6-Liter-Diesel mit 110 und 130 PS, ein 1.5 T mit 165 PS und ein 260 PS starker 2,0-Liter-Turbo komplettieren das Motorenangebot zum Start. Dieses vorläufige Topmodell könnte – gut ausgestattet – zumindest den Einstiegspreis unseres Vergleichs-A5 (45.750 Euro) übertreffen. Die Liste möglicher Extras ist bei Opel kaum kürzer als bei Audi: Allradantrieb mit Torque Vectoring, adaptive Dämpfer, Achtstufenautomatik, LED-Matrix-Licht, Spurhalte-, Notbrems- und Rückfahrassistent, adaptiver Tempomat oder 360-Grad-Kamera lassen sich zubuchen.

Der Opel bietet also praktisch alles, was der Audi hat. Meist ist es nicht ganz so schick, aber immer erheblich günstiger.

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Neuester Kommentar

Hört doch endlich auf von viertürigen Coupés zu sprechen. Sowas gibt es einfach nicht. Der A5 ist ein Fließheck. Zu einem Coupé gehört schon etwas mehr als ein nach hinten abfallendes Dach, um als solches durchzugehen.

Vanko 15. April 2017, 01:31 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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