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Vitantonio Liuzzi

Tonio Liuzzi Foto: Force India

Vitantonio Liuzzi gilt als ewiges Talent, der seine Chance in der Formel 1 verpasst hat. Bei seinen Einsätzen für für Red Bull, Toro Rosso und Force India konnte er nur wenig überzeugen. Bei Hispania ist er 2011 bereits kurz vor dem Abstellgleis.

Wie so viele Formel 1-Piloten begann Vitantonio Liuzzi seine Karriere im Kartsport. Schon mit neun Jahren fuhr das Talent aus Apulien 1991 seine ersten Rennen. Mit dem Gewinn der italienischen Meisterschaft machte Liuzzi 1993 erstmals auf sich aufmerksam. Bei einem Rennen 2001 konnte Liuzzi sogar Michael Schumacher auf dessen Hausbahn in Kerpen schlagen.

Rasanter Aufstieg von Vitantonio Liuzzi

Somit war schnell klar, dass Vitantonio Liuzzi für Größeres geboren war. Im Eiltempo ging es durch die unteren Formel-Klassen, von Formel Renault, über Formel 3 bis Formel 3000. 2003 wurde der schnelle Italiener von Red Bull unter Vertrag genommen. Nach dem Formel 3000-Titel in der Saison 2004 führte kein Weg mehr am Einstieg in die Formel 1 vorbei.

Allerdings erhielt Liuzzi nicht gleich einen Vertrag für die komplette Saison. 2005 musste er sich das Cockpit zunächst mit Christian Klien teilen. Klien fuhr die ersten drei Rennen, dann durfte Vitantonio Liuzzi in Imola sein Grand Prix-Debüt feiern. Zum ersten Rennen gab es für Rang acht auch direkt den ersten WM-Punkt. Danach lief es allerdings nicht mehr nach Plan. Nur drei Rennen später saß wieder Klien im Auto und fuhr die Saison zu Ende.

Gemeinsam mit Vettel bei Toro Rosso

2006 folgte dann der Wechsel zum Schwesterteam Toro Rosso. Beim B-Team konnte Liuzzi die ganze Saison absolvieren. Allerdings war das Auto nur selten konkurrenzfähig und so sprang am Ende nur ein mageres WM-Pünktchen in Indianapolis heraus. Auch 2007 wurde es nicht viel besser und ständige Spekulationen über einen Rausschmiss begleiteten den Italiener durch die Saison. Erst als Sebastien Bourdais als Ersatzmann für 2008 bekanntgegeben wurde, schien die Leistung von Liuzzi zu verbessern. Im vorletzten Saisonrennen in Shanghai fuhr Tonio Liuzzi mit Platz sechs sein bislang bestes Ergebnis ein.

Für die Jahre 2008 und 2009 erhielt Liuzzi bei Force India einen Vertrag als Test- und Ersatzfahrter. Parallel fuhr der Italiener auch in der Speedcar Serie und in der A1GP-Serie. Erst als Giancarlo Fisichella fünf Rennen vor Ende der Saison 2009 zu Ferrari wechselte, um den verletzten Felipe Massa zu ersetzen, erhielt Liuzzi wieder die Chance, Formel 1 zu fahren.

Rausschmiss bei Force India

Die Saison 2010 sollte die große Chance für Vitantonio Liuzzi werden. Doch er nutzte sie nicht. Während Teamkollege Adrian Sutil regelmäßig punktete und um einen Top Ten-Platz in der Gesamtwertung kämpfte, blieb der Italiener zumeist blass. Die Quittung folgte in der Winterpause: Trotz seines laufenden Vertrags wurde Liuzzi gegen Paul di Resta ausgetauscht. Alternativen blieben nicht fiel. Als letzte Pilot wurde das ehemalige Supertalent vom Hinterbänkler HRT verpflichtet. Große Sprünge sind somit auch in der Zukunft nicht mehr zu erwarten.

Stand: 03/2011

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