Anthony Davidson

Ins Rampenlicht konnte der Brite Anthony Davidson bei seinen spärlichen Auftritten in der Formel 1 bislang noch nicht fahren. Allerdings war der Mann aus Hertfordshire auch noch nie mit konkurrenzfähigem Material unterwegs.

Schon im Alter von acht Jahren begann Davidson seine Karriere im Kartsport. Als Teenager gewann er zahlreiche nationale Meisterschaften. Im Alter von 19 Jahren erfolgte 1999 der Wechsel zu den Profis in die Formel Ford. In seiner zweiten Saison gewann er dort fünf Rennen und wurden Meisterschafts-Zweiter.

2001 folgte der Aufstieg in die britische Formel 3 Serie, die er ebenfalls als Vizechampion beendete. Schneller war damals nur sein späterer Super-Aguri-Teamkollege Takuma Sato. Von da an, gab es nur noch ein Ziel für den jungen Briten: die Formel 1. So unterschrieb Davidson bereits 2001 einen Vertrag als Testfahrer für British American Racing (BAR).

Im Jahr darauf bot sich dann endlich die Gelegenheit zum Debüt in der Königsklasse. Als Ersatz für den Malaysier Alex Yoong bei Minardi war zwar zuerst Davidsons Landsmann Justin Wilson vorgesehen. Da dieser allerdings zu groß für das Cockpit war, durfte stattdessen Davidson in Ungarn 2002 an den Start gehen. Aber weder bei der F1-Premiere in Budapest noch beim zweiten Rennen in Spa-Francorchamps sah der Brite die Zielflagge.

Das Intermezzo sollte für längere Zeit der letzte Rennauftritt in der Formel 1 bleiben. 2003 und 2004 versuchte sich Davidson als Testfahrer für BAR zu beweisen, konnte sich allerdings nicht gegen die Stammbesetzung behaupten. 2005 gab es kurze Gespräche mit Williams, allerdings ohne Erfolg. Als Ersatzfahrer für BAR gab es immerhin noch einen weiteren Start in Malaysia. Davidson sprang für den erkrankten Sato ein, musste aber bereits nach zwei Runden mit einem Motorschaden aufgeben.

Auch 2006 wurde beim nun von Honda übernommenen Team kein Cockpit frei. Als Ersatzfahrer nutzte er die Gelegenheit an der Strecke, um bei der BBC als Kommentator zu arbeiten. Im November kam dann die erlösende Nachricht, dass er 2007 ein Stammcockpit beim Honda-Schwesterteam Super Aguri besetzen darf. In seiner ersten kompletten Saison kam Davidson bei immerhin zwölf Rennen ins Ziel. Mit einem nicht konkurrenzfähigen Auto war er dabei zumeist meilenweit von den Punkten entfernt. Am Ende sprang noch nicht einmal ein Top Ten Ergebnis heraus.

Trotz der anhaltenden Erfolglosigkeit und der drückenden Finanzprobleme des Teams ging Super Aguri auch 2008 mit Davidson an den Start. Nach vier Rennen drehte Honda allerdings den Geldhahn zu. Das Team musste den Rennbetrieb einstellen. Anschließend war der Brite wieder als Testfahrer für Honda, sowie als Gelegeneheitskommentator für die BBC im Einsatz.

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