1953-55er Austin-Healey Special Test Car/100S Prototype Sports-Racing Two-Seater Bonhams
1912er Lanchester 38hp Detachable Top Open Drive Limousine
1979er  Porsche 911 Turbo Coupe
1990er Ferrari Mondial 3.4t Convertible
1959er Triumph TR3A Roadster 63 Bilder

Bonhams-Auktion in der Mercedes-Benz World Brookland

Schicksals-Austin-Healey erzielt fast 1 Million Euro

Das übertrifft die kühnsten Erwartungen: Der Austin-Healey 100, der 1955 in den tragischen Le-Mans-Unfall verwickelt war, fand bei der Bonhams Auktion in der Mercedes-Benz World Brooklands für umgerechnet 981.000 Euro einen neuen Besitzer. Ursprünglicher Schätzwert:  580.000 Euro.

Doch der unrestaurierte Austin-Healey hat noch weit mehr zu bieten, als die schicksalhafte Verstrickung in den wohl folgenreichsten Unfall der Motorsportgeschichte. Er ist einer von nur vier gebauten Werksrennwagen, die ab 1953 eingesetzt wurden. Diese frühen Austin-Healey-Fahrzeuge verfügten über viele technische Spezialitäten, die in den Serienfahrzeugen nicht verbaut waren. Der geschichtsträchtige Rennsportwagen erzielte mit Abstand das höchste Gebot der Auktion.

Magere Verkaufsquote von rund 50 Prozent

Das zweitbeste Ergebnis entfiel auf einen Ferrari F40 von 1990, der umgerechnet 251.000 Euro einbrachte. Insgesamt wurden nur knapp über die Hälfte aller Autos verkauft.  Dazu zählte auch ein Mercedes-Benz 450 SL von 1973 für  rund 12.000 Euro. Nur 350 britische Pfund weniger zahlte ein Bieter für einen Helm von Sebastian Vettels Teamkollegen Mark Webber aus der abgelaufenen Saison.

Weitere Ergebnisse der Auktion finden Sie in unserer Fotoshow.

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