1968er Rolls-Royce Silver Shadow Saloon Bonhams
1967er Fiat 850 Spider
1987er Maserati Biturbo 2.5-Litre Spyder
1970er Mercedes-Benz 280SE Coupe
1982er Rolls-Royce Corniche Convertible 59 Bilder

Bonhams Oldtimer-Auktion

Agnellis Fiat, Alpine von Armin Schwarz

Bei der diesjährigen Monaco-Auktion am 20. Mai 2011 gibt es zahlreiche Fahrzeuge aus prominentem Vorbesitz zu ersteigern.

Eine Oldtimerauktion mit Autos berühmter Vorbesitzer: Das Auktionshaus Bonhams hat für seine Les Grandes Marques à Monaco-Versteigerung einige Pfeile im Köcher: Darunter einen Fiat der Agnelli-Familie, eine Alpine von Armin Schwarz, ein Cadillac von Freddy Heineken, ein Rolls-Royce von Sir Malcolm Campbell. Doch der eigentliche Star ist ein Ferrari 512 BB/LM Berlinetta, der 1981 bei den 24-Stunden von Le Mans am Start war.

Der Ferrari 512 BB mit Chassisnummer 35527 ist einer von 25 Prototypen, die für den Einsatz in Le Mans gebaut wurden. Der Bolide wird von einem Zwölfzylindermotor mit rund 552 PS bei 7.900/min angetrieben. Bei seinem Einsatz in Le Mans wurde er von dem Team Alain Cudini, John Morton und Philippe Gurdjian gefahren, schied jedoch nach einem Unfall nach 247 absolvierten Runden aus. Ein Jahr später wurde er vierter seiner Klasse in Le Mans. Die Historie des Wagens ist belegt, das Estimate liegt bei 1,25 bis 1,45 Millionen Euro.

Ganz klein und ganz schnell: Fiat 600 Jolly und Alpine A110 Gruppe 4

Auf den Bast-Sitzen dieses Strandautos nahmen Angehörige der Agnelli-Familie Platz und tuckerten zum Strand. Das 1959er-Modell befand sich zwar nur rund ein Jahr in Händen der Fiat-Gründerfamilie, doch auch diese kurze Zeit des Vorbesitzes wirkt preissteigernd. Insgesamt werden vier Vorbesitzer für den Fiat 600 Jolly mit Lot-Nummer 149 angegeben, die Gesamtlaufleistung soll 32.000 Kilometer betragen. Vor 800 Kilometern soll der Motor überholt worden sein. Das Estimate wurde auf 25.000 bis 35.000 Euro gesetzt.

Lot 156 kommt mit besten Rallye-Genen und stammt aus dem Vorbesitz von Armin Schwarz. Der Rallye-Europameister von 1996 ließ die Alpine A110 umbauen. Der 1300er-Motor flog heraus, stattdessen verrichtet nun ein nach Gruppe 4-Spezifikationen aufgebauter 1,6-Liter-Vierzylinder seinen Dienst in der blau-weiß-roten Flunder. Außerdem ließ Schwarz einen größeren Tank, einen Überrollkäfig, Schalensitze, Gotti-Felgen, innenbelüftete Bremsscheiben und eine Sportauspuffanlage einbauen. Das Estimate für die 1972er Alpine A110 beträgt 50.000 bis 60.000 Euro.

Die anderen Fahrzeuge der Oldtimerauktion Les Grandes Marques à Monaco gibt es in unserer Fotoshow zu sehen.

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