Newsletter vom 15. Januar 2022 Das beste aus zwei Welten

Im Interview überrascht BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber mit der Ansage, dass BMW neue Verbrenner entwickelt. Und effiziente E-Komponenten.

2030 wird langsam aber sicher zum magischen Datum in Sachen Verbrenner-Ausstieg. Zuletzt hat Renault-Chef Luca de Meo angekündigt, dass die französische Traditionsmarke ab 2030 ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge anbieten wird. Und BMW? Investiert massiv ins elektrische Fahren, hält aber wenig von fixen Ausstiegsdaten. Im Interview mit auto motor und sport äußert sich BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber nicht nur zum neuen 7er, zur großen Vielfalt an Fahrzeugarchitekturen und zur Effizienzsteigerung bei Elektrokomponenten, sondern auch zum Verbrennungsmotor und dessen Zukunft. Zukunft? Ja, Zukunft Die hat der Verbrenner nämlich bei BMW. Die Münchner entwickeln laut Weber sogar ganz neue Benziner und Diesel. Das kommt durchaus überraschend. Vor allem deshalb, weil es sich die meisten Konkurrenten aktuell finanziell nicht zutrauen, beide Antriebsphilosophien zu bedienen. Wir sind gespannt!

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01/2022_Tesla Model 3 Rostproblem
Hans-Dieter Seufert

Wo wir gerade zumindest teilweise beim Thema Elektromobilität sind, sollten wir dringend über das Thema Korrosion sprechen. Ja, richtig gelesen. Korrosion. Rost. Das kann doch nicht sein, denken Sie? Wie soll denn die vergleichsweise junge Gattung von Elektroautos schon Rostprobleme haben? Ist aber leider so. Während bei den meisten herkömmlichen Pkw der Gammel ewig kein Thema mehr war, neigen überraschenderweise auch Elektroautos zur Rostempfindlichkeit. Bestes Beispiel: Teslas Model 3. auto motor und sport ließ einen Tesla Model 3 mit nur 300 km Laufleistung beim Rostexperten Ralf Rößler untersuchen. Und tatsächlich: Den Tesla plagten schon erste Roststellen. Die Details hat mein Kollege Martin Ehrenfeuchter zusammengetragen. Ein mehr als lesenswertes Stück!

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Ein FDP-Bundesverkehrsminister, der Kunden empfiehlt, besser keine Autos mehr mit Verbrennungsmotoren zu kaufen und die Zukunft von E-Fuels vor allem im Flugverkehr sieht. Das klingt nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern das ist es auch. In einem Interview mit dem Tagesspiegel sagte Volker Wissing: "Wir müssen die verschiedenen Energieträger dort einsetzen, wo sie am effizientesten sind!" Die Opposition wittert Planwirtschaft und verlangt die Rückkehr zur Technologieoffenheit. Die hat der Bundesverkehrsminister aber eigentlich gar nicht aufgegeben. Er hält ja an den E-Fuels fest, sagt aber deutlich, dass wir auch "absehbare Zeit" nicht genug E-Fuels haben, um die "jetzt zugelassenen Pkw mit Verbrennungsmotor damit zu betreiben." Ob man dem jetzt zustimmt oder nicht - die Frage nach dem Antrieb der Zukunft bleibt spannend.