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BMW-Sauber

BMW Sauber F1 Logo Foto: BMW

In seiner jetzigen Form besteht das Team von BMW-Sauber erst seit 2006. Damals kaufte der bayrischen Autobauer den Schweizer Rennstall von Peter Sauber und baut seitdem Motoren und Chassis selbst

BMW war schon vor dem Kauf von Sauber als Motorenlieferant in der Formel 1. Mit Turbo-Aggregaten der Bayern feierte Brabham-Pilot Nelson Piquet 1983 den Gewinn des Fahrertitels. Insgesamt neun Rennsiege konnte die aufgeladene Kombination bis zum Rückzug 1987 sammeln.

Im Jahr 2000 kehrte BMW an der Seite des britischen Williams-Teams zurück auf die Bühne der Königsklasse. Bis 2005 konnte die Kombination - nun mit V10 Sauger-Triebwerken - insgesamt zehn Rennsiege einfahren.

1993 war Sauber noch mit Mercedes-Power in die Formel 1 eingestiegen. Nach dem Wechsel der Stuttgarter zu McLaren vertrauten die Schweizer bis zum BMW-Einstieg auf Ferrari-Aggregate. Mit bekannten Piloten wie Kimi Räikkönen, Felipe Massa oder Nick Heidfeld blieb der Durchbruch allerdings lange aus.

Mit dem Kauf des Rennstalls durch BMW stieg auch das Budget. BMW war zuvor nur als Motorenlieferant aufgetreten und konnte mit Sauber-Hilfe nun als Konstrukteur das ganze Auto aus einem Guss konzipieren. Trotzdem blieb in der Premierensaison der Erfolg noch zumeist aus. Mit je einem dritten Platz in Ungarn und Italien sorgten Nick Heidfeld und Robert Kubica gegen Ende der Saison 2006 allerdings für erste Highlights.

In der Folgesaison 2007 landete das Rheinländisch-Polnische Duo bereits regelmäßig in den Punkten. Die Bestrafung von McLaren-Mercedes im Zuge der Spionage-Affäre spülte das Team sogar auf Rang zwei in der Endabrechnung. 2008 ging der Aufwärtstrend weiter. Kubica hielt sich lange Zeit im Spitzenfeld der Fahrer-WM. Das Team konnte am Ende locker auf Rang drei im Konstrukteurspokal fahren.