Bruno Spengler

Bruno Spengler Foto: Wolfgang Wilhelm

Bruno Spengler ist in Schiltigheim im Elsass geboren, fuhr seine ersten Kartrennen 1993 im Alter von zehn Jahren in Frankreich und zog 1997 nach Kanada. Heute lebt er in Europa. 2012 feierte er mit BMW endlich den lang ersehnten ersten DTM-Meistertitel.

Bruno Spengler bestritt 2002 die Formel-Renault-Meisterschaft in Nordamerika und in Deutschland - mit nahezu optimalem Ergebnis: Platz eins in USA/Kanada, Platz zwei in Deutschland. Als Frankokanadier ging er anschließend zum französischen Team ASM, um mit einem Dallara Mercedes in der neugeschaffenen Formel-3-Euroserie anzutreten. "Nach der anstrengenden, aber erfolgreichen Saison 2002 wusste ich, dass ich meinen Wunsch Profi zu werden, verwirklichen kann", sagt Bruno Spengler, der seinen Landsmann Gilles Villeneuve als Vorbild hat.

Nach einem Testunfall vor dem Saisonstart 2003 konnte der am Rücken verletzte Bruno Spengler bei den ersten sechs Rennen nicht starten. Die Saison beendete er auf Platz zehn. Seinen ersten Formel-3-Sieg verpasste er am 5. Oktober in Hockenheim knapp. Bei abtrocknender Strecke führte der Kanadier trotz stark nachlassenden Regenreifen bis in die letzte Runde, wurde dann jedoch von fünf Konkurrenten auf Slicks überholt und wurde Sechster. Nach einem elften Platz in der Folgesaison wurde er vom Persson Team in die DTM geholt.

Spengler steigt 2005 in die DTM ein

Nach einem Lehrjahr stieg Spengler ins HWA-Werksteam auf und wurde direkt Vizemeister hinter Bernd Schneider. 2006 konnte Spengler in vier Rennen zum Sieg fahren. Bei seinem ersten Erfolg am Norisring war er mit 22 Jahren und 334 einer der jüngsten Sieger der DTM-Geschichte. 2007 verpasste der mittlerweile etablierte Mercedes-Pilot mit drei Punkten Rückstand hinter Champion Mattias Ekström erneut nur knapp den Titel.

In der Saison 2008 blieb Spengler nach zwei Jahren erstmals wieder ohne Rennsieg. Zwar verpasste der Franko-Kanadier auch nur zweimal die Punkte, mit Rang fünf im Gesamtklassement konnte er die hohen Erwartungen an sich selbst aber nicht ganz erfüllen. Gleiches gilt für die Saison 2009: Spengler schaffte es in der Gesamtwertung nicht über Platz vier hinaus und musste sich seinen Teamkollegen Paul di Resta und Gary Paffet geschlagen geben.

In der Saison 2010 sah es lange so aus, als könnte der DTM-Titeltraum endlich wahr werden. Zur Halbzeit hatte der Mercedes-Pilot bereits einen deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz. Doch im Schlussspurt der Saison musste sich Spengler noch dem nicht zu bremsenden Paul di Resta geschlagen geben. Im Finale in Shanghai musste sich der Routinier auch noch Gary Paffett geschlagen geben.

Wechsel zu BMW nach der Saison 2011

Platz drei lautete auch das Ergebnis 2011. Dieses Mal waren die Meisterträume aber etwas früher ausgeträumt. Gegen den Audi-Jahreswagen von Martin Tomczyk waren alle machtlos. Im Saisonfinale zog auch noch Mattias Ekström in der Gesamtwertung vorbei. Als Meisterschafts-Dritter war Spengler am Ende immerhin bester Mercedes.

Schon während der Saison 2011 verdichteten sich allerdings die ersten Gerüchte, dass Spengler in der Winterpause zur Konkurrenz von BMW wechseln würde. Lange Zeit dementierten die Beteiligten, doch am Ende verließ Spengler seinen langjährigen Arbeitgeber.

Kaum in München angekommen platzte endlich der Knoten. Obwohl sein Auto und sein Team neu in der DTM waren, konnte Spengler von Beginn an gute Ergebnisse einfahren und sich als bester BMW-Pilot etablieren. Schon beim zweiten Rennen am Lausitzring fuhr er zum ersten Sieg für seinen neuen Arbeitgeber. Mit einem starken Saisonfinish gelang es dem Kanadier sogar noch, seinen alten Mercedes-Kollegen Gary Paffett abzufangen. Mit vier Punkten Vorsprung sicherte sich am Ende den ersten DTM-Titel seiner Karriere.

2013 ging Spengler somit mit der Startnummer 1 als Gejagter in die Saison. Zu Saisonbeginn sah es noch ganz gut aus mit dem Unternehmen Titelverteidigung. Platz 2 in Brands Hatch und ein Sieg in Spielberg ließen hoffen. Doch von Moskau bis Zandvoort gab es 4 Rennen gar keine Punkte. So reichte es am Ende nur zu Rang 3 in der Fahrerwertung.

2014 wollte der Schnitzer-Pilot wieder angreifen. Das hat leider nur bedingt geklappt. Zwar fuhr Spengler zwei Mal aufs Podium, nämlich in Ungarn und in Moskau, doch Platzierungen außerhalb der Punkte in den letzten Rennen, sowie eine gewisse Inkosistenz verwiesen ihn auf Gesamtrang 11. Das hatte sich der Kanadier sicher anders vorgestellt. Vielleicht kann er 2015 das Ruder herumreißen?

(Stand: 04/2015)

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