Formel 1 Fahrer

Carlos Sainz Jr.

Carlos Sainz - Porträt - 2019 Foto: McLaren

Carlos Sainz Jr. ist ein spanischer Rennfahrer, der in der Formel 1 für McLaren an den Start geht. Wir stellen den Youngster mit dem großen Namen genauer vor.

Der Name Carlos Sainz ist in der Motorsportwelt seit Jahrzehnten bekannt. In der Saison 2015 betrat auch der Sohn des zweifachen Rallye-Weltmeisters die große Rennsport-Bühne, als Carlos Sainz Junior von Toro Rosso als Stammfahrer für die Formel 1 verpflichtet wurde.

Der Weg in die Königsklasse verlief für den Nachwuchsmann trotz der genetischen Voraussetzungen nicht ganz ohne Umleitungen. Schon im Alter von 14 Jahren sammelte er die ersten Kartmeisterschaften. Im Alter von 16 Jahren wurde er 2010 als Formel BMW-Pilot in den Red Bull-Junior-Kader aufgenommen. Große Anpassungsprobleme an die großen Rennautos gab es nicht. Sainz Jr. konnte immer auf Anhieb überzeugen.

Carlos Sainz Jr. auf dem Weg in die Formel 1

2011 ging es in der kleinen Formel Renault 2.0-Klasse weiter. Im Eurocup wurde er hinter dem Holländer Robin Frijns Vizechampion, in der nordeuropäischen Meisterschaft sicherte er sich den Titel. Die steile Karriere in Richtung Formel 1 schien nicht aufzuhalten. Doch der Wechsel 2012 in den Formel 3-Bereich verlief nicht ganz so erfolgreich. Auch der Wechsel in die GP3 und die große Formel Renault 3.5 in der Saison brachte nicht den erhofften Durchbruch.

Obwohl Sainz bei den Young Drivers Tests 2013 in Silverstone sowohl für Toro Rosso als auch für Red Bull die ersten Kilometer sammeln durfte, zog der Russe Daniil Kvyat im Kampf um das Stammcockpit für 2014 vorbei. Sainz Jr. musste sich langsam Sorgen machen, dass die Formel 1 nicht komplett aus der Reichweite verschwindet.

Formel 1-Einstieg 2015 nach Formel Renault-Titel

Doch dann legte der Youngster 2014 beim DAMS-Rennstall eine beeindruckende zweite Formel Renault 3.5-Saison hin, in der er sich überlegen den Meistertitel sicherte. Trotzdem ließ sich Toro Rosso lange Zeit mit der Entscheidung seines zweiten Fahrers. Nachwuchskonkurrent Max Verstappen war schon lange vorher bestätigt worden.

Im November durfte der Spanier dann bei den Formel 1-Testfahrten in Abu Dhabi für Red Bull noch einmal sein Talent unter Beweis stellen. Im Duell mit Jean-Eric Vergne entschied aber schließlich mehr das Alter für Sainz Jr. und weniger das Talent. In seiner Rookie-Saison bestätigte der Youngster das Vertrauen. Sainz fuhr souverän und meist fehlerlos. Von seinem Auto konnte man das leider nicht sagen.

Oft wurde der Madrilene von der Technik gestoppt. Im Qualifying konnte er das Duell gegen Verstappen knapp für sich entscheiden. In Sachen WM-Punkte hatte er wegen zahlreicher Pannen am Ende des Jahres jedoch klar das Nachsehen. Die Teamleitung wusste allerdings, dass der Spanier unter Wert geschlagen wurde. Deshalb war die Vertragsverlängerung für 2016 keine Frage.

2016 blieb Sainz bei Toro Rosso. Sein Teamkollege Verstappen wurde nach vier Rennen in das Red Bull A-Team befördert. Aber auch Sainz konnte glänzen. Immerhin 10 Mal schaffte er es in die Punkte. Das reichte zu Platz 12 in der Gesamtwertung.

Wechsel zu Renault, dann zu McLaren

Auch 2017 ging es mit der Karriere des Madrilenen steil bergauf. Dank guter Leistungen in der ersten Saisonhälfte wurde der regelmäßige Punktelieferant schon vier Rennen vor dem Saisonende als neuer Teamkollege von Nico Hülkenberg bei Renault verpflichtet. Im Gesamtklassement schaffte Sainz einen überzeugenden neunten Platz.

Eigentlich plante Sainz in den Spuren von Fernando Alonso eine längere Zeit bei Renault zu verbringen. Mit ordentlichen, aber nicht überragenden Leistungen hielt der Spanier das Duell gegen Hülkenberg lange spannend, auch wenn er sich am Ende knapp geschlagen werden musste. Doch die Karrierepläne wurden in der Sommerpause von Daniel Ricciardo durchkreuzt, der bei Renault unterschrieb und für 2019 das zweite Cockpit übernahm.

Sainz musste sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Da passte es, dass sein Freund und Mentor Fernando Alonso bei Mclaren fast zeitgleich seinen Abschied erklärte und Sainz nachrücken konnte. Im ersten McLaren-Jahr bekam Sainz mit Lando Norris einen jungen Herausforderer als Teamkollegen zur Seite gestellt.

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