Dirk Werner

Dirk Werner ist ein deutscher Rennfahrer, der in der DTM für BMW an den Start geht. Wir stellen Ihnen den schnellen Niedersachsen genauer vor.

Dirk Werner nahm nicht den direkten Weg in die höchste deutsche Tourenwagen-Liga. Um schließlich 2012 im stolzen Alter von 30 Jahren mit BMW in der DTM zu landen musste der gebürtige Hannoveraner zuvor sein Talent in vielen verschiedenen Rennserien rund um den Globus beweisen.

Den Einstieg in den Motorsport fand Dirk Werner 1991 als zehnjähriger Junge so viele andere spätere Rennfahrer im Kart. Die erste Begegnung mit seinem späteren Arbeitgeber erfolgte 1998 bei seinem Wechsel in die Formel BMW. Im ersten Jahr in der Nachwuchsklasse landete er hinter dem späteren DTM-Champion Martin Tomczyk und dem späteren Le Mans-Sieger Andre Lotterer auf Rang drei.

Werner feiert Erfolge in US-Sportwagen-Serie

Anschließend verbrachte Werner zwei erfolgreiche Jahre in der Formel König, wechselte dann aber direkt in Autos mit Dach über dem Kopf. Im Ford Puma-Cup gab es 2003 in der zweiten Saison den Meisterpokal. Die muntere Reise durch die Sportwagenwelt begann anschließend im Porsche Supercup. Neben den GT-Rennen im 911er startete Werner auch in der Seat Leon Supercopa.

Richtig in Schwung kam die Karriere des Niedersachsen aber erst wieder 2007. Für das Farnbacher Team nahm Werner sowohl in der Le Mans-Series als auch in der nordamerikanischen Grand Am-Serie teil. Hier wurde er in der GT-Klasse 2007 und 2009 Meister. Neben den Erfolgen in den USA zeigte Werner seine Klasse auch bei Langstreckenrennen auf der Nordschleife.

Dirk Werner steigt 2012 mit BMW in die DTM ein

Der Lohn für die guten Leistungen war 2010 ein Vertrag als Werksfahrer bei BMW. Mit dem M3 GT2 fuhr Werner in der ALMS und bei den 24h von Le Mans. Dabei konnte der Sportwagen-Routinier die Verantwortlichen soweit überzeugen, dass er auch als Kandidat für das DTM-Projekt in Frage kam. Kurz vor der Saison 2012 wurde Werner dann als letzter Pilot für den neuen Tourenwagen-Kader bekanntgegeben.

In seiner ersten Saison für das Team Schnitzer lief es zu Beginn nicht ganz nach Plan. Die ersten Punkte gab es erst beim fünften Rennen am Norisring. Danach platzte allerdings der Knoten. Mit vier Top Ten-Ergebnissen in den letzten Saisonrennen schob sich Werner noch auf Rang neun der Fahrerwertung. Angesichts des Meistertitels für Schnitzer-Teamkollege Bruno Spengler aber sicher kein optimales Ergebnis.

2013 will Werner erneut für das BMW Schnitzer Team angreifen. Kann er dieses Mal das Duell gegen Spengler etwas ausgeglichener gestalten?

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