Alain Prost testet DTM-Autos

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Die DTM will ihre Fans beim Saison-Highlight auf dem Norisring (16. bis 17.7.) mit einer besonderen Attraktion verwöhnen. Die DTM-Organisation ITR plant dazu das "Rennen der Legenden“: Dabei sollen ehemalige Formel 1-Champions mit Fahrzeugen der in der DTM vertretenen Hersteller Audi, Mercedes und Opel zum Einzelzeitfahren antreten.

Jeder startet auf jeder Marke; die Rundenzeiten werden addiert. Derzeit verhandelt ITR-Präsident Hans Werner Aufrecht "mit sechs bis neun Piloten. Jeder, den wir angesprochen haben, waren begeistert. Nun klären sie ab, ob sie Zeit haben.“ Aufrecht wollte noch nicht keine Namen preisgeben, doch verhandelt sein Adlatus, AMG-Geschäftsführer Domingues Piedade mit Niki Lauda (Weltmeister 1975, 1977, 1984), Jody Scheckter (1979), Alan Jones (1980), Nelson Piquet (1980, 1983, 1987), Keke Rosberg (1982), Nigel Mansell (1992) und Damon Hill (1996).

Prost nur 2,5 Sekunden hinter Ekström

Während Emerson Fittipaldi einen geplanten Test am Montag (27.6.) nach dem DTM-Lauf in Oschersleben kurzfristig verschieben musste, traf Alain Prost gegen 11.00 Uhr in der Magdeburger Börde ein. Der vierfache Formel 1-Weltmeister (‘85, ‘86, ‘89, ‘93) fand sich schnell in den am Wochenende sonst als Renntaxi genutzten A4, C-Klasse und Vectra GTS zurecht. Nach kurzer Einweisung von Audi-Ass Martin Tomczyk und Ex-DTM-Champion Laurent Aiello fuhr Prost insgesamt 39 gezeitete Runden; 12 Runden im Audi, 15 Runden im Mercedes und 12 im Opel.

Prost Bestzeit von rund 1.23 Minuten (erzielt im Opel) lag dabei nur 2,5 Sekunden über der Bestzeit von Mattias Ekström im Rennen am Sonntag. Das Zeitfahren an der Noris soll mit rund 500 000 Euro dotiert sein. Die Mittel kommen durch die in der DTM vertretenen Sponsoren und Partner zustande. Das Geld kommt jedoch nicht dem Sieger der Zeitenjagd zu Gute sondern mehreren karitativen Einrichtungen.

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