DTM-Autos 2018

BMW, Audi & Mercedes in neuem Look

Marco Wittmann - BMW - DTM-Autos 2018 Foto: Wilhelm 64 Bilder

Kurz vor der großen DTM-Regelreform im Jahr 2019 kämpfen Mercedes, Audi und BMW diese Saison noch einmal mit bekannten Waffen um die Tourenwagen-Krone. Ganz unverändert blieben die Autos über den Winter aber auch nicht.

Die DTM präsentiert sich jedes Jahr in einem neuen Look. Der Wechsel von Sponsoren sorgt bei allen drei Herstellern regelmäßig dafür, dass die Rennwagen in ein frisches Farbkleid gehüllt werden. Auch in dieser Saison müssen sich die Fans an einige neue Designs gewöhnen. Ob Lila, Grün oder Gelb – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Drei DTM-Rookies im Fahrer-Feld

Joel Eriksson - BMW - DTM-Autos 2018 Foto: BMW
BMW-Rookie Joel Eriksson fährt 2018 einen M4 in Lila.

Auch das Fahrerpersonal wurde über den Winter etwas durchgemischt. Mit Robin Frijns (Audi), Philipp Eng (BMW) und Joel Eriksson (BMW) finden sich drei klassische Rookies im Feld. Dass man die Neulinge nicht unterschätzen darf zeigte René Rast mit seinem Titelgewinn im Vorjahr. Der Meister tritt 2018 übrigens nicht mit der Startnummer 1 an sondern bleibt bei seiner Glückszahl 33.

Neben Design und Fahrerpersonal wurde auch an der Technik gefeilt. Abtrieb reduzieren lautete der Plan, den die Verantwortlichen um DTM-Boss Gerhard Berger ausgegeben hatten. Das soll das Hinterherfahren und damit auch das Überholen erleichtern und für mehr Action auf der Piste sorgen. Um ein ganzes Drittel soll der Anpressdruck abgebaut worden sein.

2018er DTM-Autos mit reduziertem Abtrieb

BMW - DTM-Reglement 2018 Foto: BMW
An den Stoßstangen befindet sich weniger Flügelsalat. Das soll für mehr Action sorgen.

Die Maßnahmen dazu sind von außen kaum zu erkennen, aber dennoch wirkungsvoll. So wurde die Anzahl der Flicks an den Stoßstangen deutlich reduziert, was auch zur Folge hat, dass kleinere Rempeleien nicht mehr gleich dazu führen, dass die Autos nicht mehr konkurrenzfähig sind. Die Radhaus-Entlüftungen müssen ab 2018 verschlossen sein. Dazu gibt es strengere Regeln bei den Luftkanälen an der Fahrzeugflanke.

Auch an den Aufhängungen mussten die Techniker Hand anlegen. Das dritte, quer liegende Federelement an der Vorderachse wurde verboten. Es diente zur Stabilisierung des Fahrzeugs in Kurven. Ab 2018 kommt somit mehr Bewegung in die Fuhre. Das stärkere Wanken soll den Piloten am Lenkrad mehr Arbeit bescheren und im Idealfall zu mehr Fahrfehlern führen.

In der Galerie zeigen wir Ihnen die Piloten und die Autos für die neue DTM-Saison 2018.

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