DTM Barcelona

Di Resta hält Titelkampf offen

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Update ++ Strafen für Ekström und Green ++ Mit seinem zweiten Saisonsieg hat Mercedes-Pilot Paul di Resta am Sonntag (21.9.) seine Chancen auf die Meisterschaft gewahrt. Der 22-jährige Schotte verkürzte den Rückstand auf Tabellenführer Timo Scheider in Barcelona auf sieben Punkte.

"Das war wirklich ein perfektes Wochenende", strahlte Sieger Di Resta im Ziel. Direkt am Start ging der Mercedes-Pilot gemeinsam mit Scheider am Pole-Setter Bernd Schneider vorbei. "Dann konnte ich direkt Druck auf Timo aufbauen", so der Schotte über den Rennbeginn. In der 19 Runde musste sich der Audi-Pilot den Angriffen schließlich geschlagen geben und Di Resta passieren lassen.

Kein Risiko von Scheider

"Mir war bewusst, dass ich nur etwas falsch machen kann, wenn ich dagegen halte", so Scheider anschließend über das entscheidende Manöver. "Paul war einfach zu gut heute, da hatte es keinen Sinn großartig zu kämpfen", so das Lob des geschlagenen Tabellenführers. Nachdem Di Resta endlich die Spitze übernommen hatte, zog er sofort davon und fuhr seinen zweiten Saisonsieg überlegen nach Hause. Hinter dem Spitzenduo belegten Bernd Schneider und Martin Tomczyk die weiteren Plätze.

Obwohl Scheider mit seinem zweiten Platz in Barcelona etwas von seinem Vorsprung einbüßte, gab sich der Meisterschaftsführende zufrieden mit em Ergebnis: "Paul war heute schneller, aber Meister wird derjenige, der am Ende die meisten Punkte auf dem Konto hat." Mit sieben Zählern Vorsprung hat der Audi-Pilot weiterhin alle Trümpfe in der Hand. Zur Freude von Scheider verabschiedeten sich in Barcelona außerdem zwei Konkurrenten aus dem Titelkampf.

Strafen für Ekström und Green

Nach einem verkorksten Wochenenden kegelten sich Vorjahreschampion Mattias Ekström (Audi) und Jamie Green (Mercedes) am Ende gegenseitig aus dem Meisterschaftsrennen. Im Zweikampf um Rang fünf touchierten sich beide in der letzten Runde gleich mehrmals. Ekström zwang seinen britischen Konkurrenten sogar in einen Dreher.

Die Rennleitung sprach zunächst eine 50-Sekunden-Zeitstrafe gegen Ekström aus, strich den Schweden später sogar komplett aus der Rennwertung. Green rollte nach seinem erzwungenen Dreher und weiteren Rempeleien in der Zielkurve nur als Siebter über die Ziellinie, bekam später allerdings noch eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt, durch die er auf Rang acht zurückfiel.

Vom unfairen Duell zwischen Ekström und Green profitierten vor allem die beiden Audi-Vorjahrespiloten Mike Rockenfeller und Alexandre Premat, die auf den Rängen fünf bzw. sechs wertvolle Zähler einstreichen konnten. Als einziger Mercedes-Pilot in einem Jahreswagen fuhr Ralf Schumacher dahinter auf Platz sieben in die Punkte.

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