DTM Hockenheim - Ergebnis Rennen

Kristensen gewinnt DTM-Auftakt

Tom Kristensen Foto: DTM 42 Bilder

Trotz eines Reifenplatzers des Führenden Mattias Ekström hat Audi mit einem Vierfachsieg wie im Vorjahr den Saison-Auftakt im Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) dominiert. Während Konkurrent Mercedes am Sonntag auf dem Hockenheimring ein Desaster erlebte, durfte sich der Däne Tom Kristensen über einen glücklichen Sieg freuen.

Der achtfache Le-Mans-Sieger profitierte von einem Reifenplatzer seines schwedischen Markenkollegen Ekström, der bis zur vorletzten Runde einem Start-Ziel-Sieg entgegen zu fahren schien.

Audi-Teams begeistert, Haug enttäuscht

"Alle haben gesehen, dass Mattias heute den Sieg verdient hatte. Aber wichtig ist, dass drei Audis auf dem Podium stehen", sagte der 41-Jährige, der zwei Tage zuvor seinen DTM-Ausstieg am Saisonende bekanntgegeben hatte. Am Ende der 39 Runden über eine Gesamtdistanz von 178,386 Kilometern hatte Kristensen mit seiner Siegerzeit von 1:05:35,819 Stunden einen Vorsprung von 0,353 Sekunden auf Vorjahres-Champion Timo Scheider (Lochau).

Audi feierte dank der Plätze zwei, drei und vier von Scheider, Oliver Jarvis (Großbritannien) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) trotz des Ekström-Malheurs den ersten Vierfacherfolg seit dem 13. Juli 2008 in Zandvoort, bei Mercedes war Wunden lecken angesagt. Platz fünf des Vorjahres-Gesamtzweiten Paul di Resta (Großbritannien) war einfach zu wenig.

"Das war vielleicht das schlechteste Rennen für uns und das ausgerechnet beim 100. Rennen", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Unsere ganze Flotte war nicht gut genug positioniert. Ein Wochenende, an dem nichts für uns ging und passte - wir müssen uns steigern, bereits in 14 Tagen am Lausitzring."

91.000 Zuschauer sehen spektakuläres DTM-Rennen

Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich konnte hingegen Ekströms Pech leicht verschmerzen. "Das ist ein guter Beginn in die Saison, ein gutes Omen", sagte Ullrich. Der Schwäche der Konkurrenz wollte er nach dem ersten von zehn Saisonläufen noch nicht zu viel Bedeutung beimessen. "Ich bin nicht glücklich darüber, dass bei Mercedes gar nichts lief. Da war Pech und Unglück dabei. Aber ich bin sicher, sie werden ein starker Konkurrent sein."

Das 100. DTM-Rennen seit der Wiederbelegung der Serie im Jahr 2000 begann vor 91.000 Zuschauern (Rennwochenende) spektakulär, gleich in der ersten Runde flogen die Teile. Den Start gewann souverän Pole-Mann Ekström vor Kristensen, doch schon in Runde zwei krachte es: Durch einen Rempler gegen Alexandre Prémat (Frankreich) riss bei Gary Paffett (Großbritannien) die Motorhaube von seinem Mercedes ab und knallte Ralf Schumacher auf die Frontscheibe. Zunächst schien das Rennen für den vor Saisonbeginn von einem Jahreswagen in die neue C-Klasse beförderten Mercedes-Star schon beendet, doch die Mechaniker konnten in der anschließenden Safety-Car-Phase die tiefe Delle im Dach noch notdürftig ausbeulen. Am Ende wurde Schumacher Neunter.

Ekströms Reifen verhindert sicheren Start-Ziel-Sieg

Von all dem unbeeindruckt schien Ekström locker seinem 14. DTM-Erfolg entgegen zu steuern. Mit schnellen Rundenzeiten und problemlosen Boxenstopps hielt der zweifache DTM-Champion das Feld in Schach und sah schon wie der sichere Sieger aus. Bis ihm kurz vor Schluss der Reifen platzte und er auf Rang sieben zurückfiel.

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