DTM Lausitzring 2018

Glock weiter knapp vor Paffett

Gary Paffett - DTM Lausitzring 2018 Foto: Wilhelm

Edoardo Mortara und Gary Paffett heißen die Sieger des zweiten DTM-Rennwochenendes am Lausitzring. Die größten Schlagzeilen schrieb allerdings René Rast, der einen schweren Unfall zum Glück unverletzt überstand.

Nach dem fulminanten Auftakt der DTM in Hockenheim reisten die Fans mit großen Erwartungen zum zweiten Rennwochenende am Lausitzring. Zum ersten Mal seit 2006 waren die Tourenwagen-Stars wieder auf der längeren 4,57-Kilometer-Variante der brandenburgischen Rennstrecke unterwegs. Das sollte Action garantieren.

Und im ersten Rennen ging es auch gleich mit einem Knalleffekt los. Nico Müller kam am Start nicht richtig los, Audi-Kollege Jamie Green konnte von hinten nicht mehr ausweichen und krachte dem RS5 voll ins Heck. Bis das Trümmerfeld auf der Start-Ziel-Geraden beseitigt war, musste das Safety-Car das Feld neutralisieren.

Rast übersteht Horror-Crash unverletzt

René Rast - DTM Lausitzring 2018 Foto: Wilhelm
Das Auto von René Rast wurde beim Überschlag komplett zerstört. An einen Start am Sonntag war nicht zu denken.

Beim Re-Start stockte den Fans auf den Tribünen erneut der Atem. René Rast wurde von Teamkollege Loic Duval so unglücklich am Heck getroffen, dass der Meister seitlich in die Wiese rutschte. Dort hakte sich der Audi in die Erde ein und überschlug sich mehrmals. Wie durch ein Wunder konnte Rast aus eigener Kraft aus dem Wrack klettern. Beim Routine-Check im Krankenhaus wurden nur ein paar Prellungen festgestellt.

Um den Bergehelfern die Arbeit zu erleichtern wurde das Rennen dieses Mal komplett gestoppt. Erst 20 Minuten vor dem Ende konnte das dezimierte Feld wieder auf die Reise gehen. Dank eines perfekten Boxenstopps und gutem Taktik-Timing setzte sich der auf Rang 7 gestartete Edoardo Mortara am Ende gegen die beiden BMW von Timo Glock und Philipp Eng durch und feierte seinen ersten Saisonsieg.

Paffett siegt, Glock weiter Tabellenführer

Dem Rennen am Sonntag drückte dann Gary Paffett seinen Stempel auf. Der britische Routinier, der am Samstag auf Rang 9 nur zwei Pünktchen holen konnte, war auf Rang 3 hinter Philipp Eng und Pascal Wehrlein losgefahren. Doch schon früh im Rennen eroberte der Mercedes-Pilot die Führung und gab sie anschließend auch nicht mehr ab.

Bester BMW-Pilot war dieses Mal Marco Wittmann, der das Duell um Rang 2 gegen Pascal Wehrlein an den Boxen für sich entscheiden konnte. Timo Glock betrieb mit Position 5 Schadensbegrenzung. Das reichte aus, um wie schon nach Hockenheim mit einem Punkt Vorsprung vor Paffett in der Gesamtwertung als Führender abzureisen.

Audi erlebte am Lausitzring nicht nur durch die Unfälle am Samstag ein Horror-Wochenende. Nur Jamie Green (P6), Mike Rockenfeller (P8) und Robin Frijns (P10) sammelten im zweiten Rennen ein paar Pünktchen. Bester Pilot der Ingolstädter in der Gesamtwertung ist Mike Rockenfeller auf Platz 10. Das nächste DTM-Wochenende findet in zwei Wochen am Hungaroring in Budapest statt.

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