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DTM Oschersleben 2010 Siegerehrung
DTM Oschersleben 2010 Ekström
DTM Oschersleben 2010 Paul di Resta Norbert Haug
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DTM Oschersleben - Ergebnis Rennen

Di Resta holt auf - Zweiter DTM-Sieg in Folge

Die Mercedes-Show in der DTM geht weiter: Paul di Resta und Bruno Spengler fuhren den sechsten Doppelerfolg der Stuttgarter in dieser Saison heraus. Audi hat nur noch theoretische Titelchancen. Spannend bleibt nur das Duell von Spitzenreiter Spengler mit di Resta.

Im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) macht weiter nur Mercedes die Musik: Der Brite Paul di Resta führte die Stuttgarter im achten Saisonlauf am Sonntag in Oschersleben zu ihrem sechsten Doppelerfolg. Genau wie vor zwei Wochen in Brands Hatch siegte der 24-Jährige vor seinem Markenkollegen Bruno Spengler, dessen Führung in der Fahrerwertung vor di Resta auf sieben Punkte schrumpfte. "Es gibt noch 30 Punkte und ich bin gut drauf und voller Selbstbewusstsein", sagte di Resta mit Blick auf die verbleibenden drei Rennen forsch.

Haug will noch keine Glückwünsche

Der wieder schwer geschlagene Konkurrent Audi konnte den erneuten Mercedes-Zweifacherfolg nicht verhindern. Bester der Ingolstädter war Mattias Ekström auf Rang drei.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug wollte trotz drei Stern-Fahrern an der Spitze der Gesamtwertung und eines mehr als beruhigenden Vorsprungs auf den aussichtsreichsten Audi-Vertreter Ekström noch keine Glückwünsche entgegen nehmen. "Rechnerisch ist es noch möglich, aber das war ein weiterer Schritt", sagte Haug. Diese demonstrative Bescheidenheit ändert aber nichts daran, dass Audi nach der erneuten Mercedes-Gala nur noch theoretische Chancen hat, zum vierten Mal hintereinander den Champion zu stellen. Spengler führt in der Tabelle mit 60 Zählern vor di Resta (53 Punkte) und Gary Paffett (Großbritannien/44) in einem weiteren Mercedes. Dahinter hat Ekström (34) schon 26 Punkte Rückstand. "Wir kämpfen weiter bis zum Schluss", versprach Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich trotzig.

Scheider war Pechvogel des Rennens

Pechvogel des Tages war Titelverteidiger Timo Scheider. Nach zwischenzeitlicher Führung wurde der Altacher wegen eines Reifenschadens nur Elfter. "Wir haben alles riskiert und alles
verloren", sagte der 31-Jährige enttäuscht.

Der zum zweiten Mal in Folge von der Pole Position ins Rennen gegangene Di Resta gewann das knappe Startduell gegen Spengler und hatte erst einmal freie Fahrt. Doch der Formel-1-Testpilot von Force India büßte die Führung schon während der ersten Boxenstopps ein, als Spengler eine zu lange Standzeit seines Rivalen zum Vorbeiziehen nutzte. "Da schlug mir das Herz bis zum Hals", gestand di Resta.

Strategie war entscheidend

Doch auch der aktuelle Mercedes-Frontmann verteidigte die Spitze nicht lange, Audi schob sich über die Strategie vorbei: Scheider absolvierte seinen zweiten obligatorischen Service schon in der 25. von 50 Runden auf der 3,696 Kilometer langen Strecke (Gesamtdistanz: 184,8 Kilometer). Spengler zog zwar in der nächsten Runde nach, musste sich aber hinter Scheider auf Rang zwei einreihen - ein Duell, von dem am Ende di Resta profitierte.

Denn als Scheider ausfiel, hatte Spengler hinter dem Audi-Mann schon soviel Zeit verloren, dass di Resta auch nach seinem zweiten Stopp vor dem 27-Jährigen aus der Box kam. Am Ende kam er in 1:11:05,254 Stunden 1,271 Sekunden vor Spengler ins Ziel.

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