DTM - Safety Car - Mercedes AMG GT S Mercedes
DTM - Safety Car - Mercedes AMG GT S
DTM - Safety Car - Mercedes AMG GT S
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DTM - Safety Car - Audi RS5 Coupé 39 Bilder

DTM Safety Car 2015

Mercedes-AMG GT S beerbt C63

Beim 2. DTM-Lauf am Lausitzring debütiert mit dem Mercedes AMG GT S ein neues Safety Car. Der 510-PS-Sportwagen wechselt sich in der 2015er Saison mit dem BMW M4 Coupé und Audi RS5 ab.

Was Bernd Mayländer für die Formel 1 ist, ist Jürgen Kastenholz für die DTM: Safety Car-Pilot. Das heißt: Beide bremsen bei gefährlichen Situationen wie einem Unfall oder extremen Wetterbedingungen die Rennfahrer ein und sorgen für Sicherheit auf der Strecke.

Safety Car entspricht weitesgehend dem Werks-AMG GT S

Mit einem feinen Unterschied. Während Mayländer lediglich im Mercedes AMG GT S das Fahrerfeld anführen darf, bekommt Kastenholz gleich drei heiße Schlitten gestellt: Audi RS5, BMW M4 und ab dem kommenden Wochenende auch einen Mercedes AMG GT S. Dieser feiert auf dem Lausitzring seine DTM-Premiere als Safety-Car.

Der Nachfolger des C63 AMG Coupé Black Series, das zwischen 2012 und 2014 in der Tourenwagen-Serie als Sicherheitsfahrzeug im Einsatz war, nimmt mit seinen 510 PS gleich mal die Spitzenposition im Safety Car-Trio der DTM ein. Nebenbei überflügelt der Mercedes AMG GT S mit seiner Power auch die DTM-Rennwagen, die rund 490 PS leisten.

Das neue Safety Car, das sich bei seinen 2015er Auftritten mit seinen Pendants von Audi und BMW abwechseln wird, entspricht weitesgehend dem Serien-Modell. Der große Unterschied ist auf den ersten Blick zu erkennen: der große LED-Leuchtbalken auf dem Dach. Die Lichtanlage steht auf einer Carbon-Hutze. Laut Mercedes wurden die Elemente so im Windkanal optimiert, damit einerseits "dem Fahrtwind möglichst wenig Angriffsfläche geboten wird", andererseits der "Heckflügel optimal angeströmt" wird.

Mercedes AMG GT S mit 4,0-Liter-Biturbo-V8

Weiter hebt sich das Safety Car mit einem speziellen Nummernschild mit LED-Leuchtbalken vom Werksmodell ab. Eine wichtige Signalfunktion sollen auch die Scheinwerfer und Rückleuchten haben. Immer wenn der Mercedes AMG GT S auf die Strecke rollt, sorgen sie mittels Impulsblinken für weitere Aufmerksamkeit.

Dagegen entspricht der Antriebsstrang dem Serien-AMG. Unter der langen Motorhaube werkelt ein 4,0-Liter-Biturbo-V8, der 650 Nm auf die Kurbelwelle presst. Die Kraftübertragung an die Hinterachse übernimmt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Damit die Fans auf den Tribünen und Zuschauer vor dem Fernseher den V8 ordentlich bollern hören, rüstet man den AMG GT S mit einer Performance-Abgasanlage.

Für mehr Fahrdynamik stattet Mercedes das Safety Car mit dem Dynamik Plus Paket aus. Dieses ist gegen 2.201,50 Euro Aufpreis auch für den Serien-Sportler zu haben, und beinhaltet unter anderem dynamische Motor- und Getriebelager, straffere Federn und Dämpfer sowie einen höheren negativen Sturz an der Vorderachse.

In den Radhäusern des Mercedes AMG GT S Safety Car drehen sich Reifen der Dimensionen 265/35 R19 und 295/30 R20. Falls auch mal das Sicherheitsfahrzeug in Not geraten sollte, stoppt eine Keramik-Bremseinlage den AMG GT S.

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