Frentzen unterschreibt bei Audi

Foto: Audi

Nach einigem Tauziehen setzt Heinz-Harald Frentzen seine DTM-Karriere fort. Der Mönchegladbacher startet 2006 für Audi. Geldfeilscherei verzögerte die Verpflichtung des früheren Formel 1-Vizeweltmeisters in den vergangenen zwei Wochen.

Knackpunkt war die Quellensteuer, die Heinz-Harald Frentzen bei sechs DTM-Starts in Deutschland entrichten muss. Beim vorherigen Arbeitgeber Opel übernahm der Hersteller die fiskalischen Verpflichtungen seines Starpiloten, Bei Audi war man dagegen der Meinung, die Steuern solle der Neuzugang schon selbst bezahlen.

Angeblich soll Frentzen bei Audi eine halbe Million Euro verdienen, die Hälfte seines Salärs bezahlt allerdings die DTM-Veranstaltergemeinschaft ITR. Wegen der anhaltenden Popularität des früheren Formel 1-Stars wollten sowohl ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht als auch Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich Frentzen in der DTM halten.

Frentzen: "Will endlich gewinnen"

"Wir sind von seinen fahrerischen Qualitäten überzeugt. In der Formel 1 hat er gezeigt, was in ihm steckt. In der DTM wurde Heinz-Harald unseres Erachtens bisher deutlich unter Wert geschlagen", sagt Ullrich. Die zwei DTM-Jahre bei Opel verliefen für den dreimaligen GP-Sieger eher durchwachsen. Mit zwei dritten Rängen war Frentzen allerdings im Vorjahr klar der erfolgreichste Opel-Fahrer.

"Jetzt möchte ich endlich DTM-Rennen gewinnen und auch um den Titel kämpfen. Ich freue mich, dass Audi mir die Chance gibt, den DTM-Fans zu zeigen, was ich im Tourenwagen wirklich kann", sagt der 38-Jährige, der im Abt-Team einen von vier aktuellen Audi A4 erhält. Frentzen, der bereits eine Sitzprobe im A4 hinter sich hat, soll in dieser Woche in Vallelunga erstmals sein neues Arbeitsgerät testen.

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