Keine Berufung gegen Barcelona-Strafen

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Die DTM-Rennställe HWA und Mücke gaben am Donnerstag (27.9.) bekannt, dass sie auf eine Berufung gegen die Strafen für die Piloten Mika Häkkinen und Daniel La Rosa verzichten wollen.

Die Sportkommissare hatten die beiden Piloten beim Skandal-Rennen in Barcelona für ihre rüde Fahrweise bestraft. Beide Fahrer werden beim letzten Rennen in Hockenheim 10 Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Zudem wurden die beiden Mercedes-Piloten zu Strafzahlungen von insgesamt 30.000 Euro verdonnert.

Keine Zeit für lange Verhandlungen

Das Hauptproblem einer Berufung wäre die knapp bemessene Zeit, erklärten die Teams. Die Verhandlung hätte in Spanien stattfinden müssen und wäre aufgrund von Fristen, vor dem Finalrennen in Hockenheim nicht zu garantieren. Die Berufung hätte für Hockenheim aufschiebende Wirkung gehabt und bedeutet, dass beide Fahrer auf ihren im Qualifying belegten Startplätzen gestartet wären.

Dies wiederum hätte bedeuten können, dass beim Finale in Hockenheim bei entsprechendem Rennausgang gegebenenfalls kein Meister gekürt werden könnte. Im Sinne des Sports zogen beide Teams ihre Berufung zurück, obwohl ihre Rechtsberater beiden Berufungen gute Chancen auf Erfolg eingeräumt hatten.

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