Mugen Honda CR-Z GT 300 Hybrid 2012 xpb
Mugen Honda CR-Z GT 300 Hybrid 2012
Mugen Honda CR-Z GT 300 Hybrid 2012
Mugen Honda CR-Z GT 300 Hybrid 2012
Mugen Honda CR-Z GT 300 Hybrid 2012
Mugen Honda CR-Z GT 300 Hybrid 2012 20 Bilder

Kooperation mit Super GT

Kommen die Japaner in die DTM?

Die DTM könnte schon ab 2014 deutlich abwechslungsreicher werden. Ein neuer Kooperationsvertrag mit der japanischen Super GT-Serie bietet die Grundlage, dass Mercedes, Audi und BMW bald auch gegen Nissan, Toyota und Honda antreten können.

Die DTM und Super GT haben sich vertraglich auf eine Kooperation geeinigt. Schon ab der Saison 2014 soll die Hochzeit der großen Tourenwagen-Serien aus Deutschland und Japan erste Früchte tragen. Vier Jahre lang soll das Experiment dann erst einmal laufen, wie die DTM-Verantwortlichen am Dienstag (16.10.) mitteilten.

Mit regelmäßigen Treffen in technischen Arbeitsgruppen will man die Autos zügig auf eine gemeinsame Basis stellen. Die DTM-Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz sollen schon ab 2014 mit ihren Fahrzeugen in der japanischen Super GT gegen Toyota, Nissan und Honda antreten, umgekehrt gilt dies auch für die japanischen Konzerne in der DTM.

Balance of Performance-System ab 2014

Schon lange gab es Bemühungen, die Japaner ins DTM-Boot zu holen. Doch die technischen Konzepte der DTM-Renner und ihrer japanischen Pendants- zum Beispiel bei den Antriebsarten - sind so unterschiedlich, dass eine Einigung bisher immer am mangelnden Kompromisswillen der beiden Partner gescheitert waren.

Eine komplette Vergleichbarkeit wird auch 2014 noch nicht gegeben sein. Deshalb soll ein sogenanntes Balance of Performance-System (BOP) eingeführt werden, wie man es auch aus der Sportwagenszene kennt. Dabei wird die Leistung der Autos durch Stellschrauben (z.B. Zusatzgewicht, Luftmengenbegrenzer) eingeschränkt. Das erfolgt erfahrungsgemäß nicht ohne Diskussionen.

DTM und Super GT nach einem Reglement

Langfristig sollen die Autos aus beiden Serien aber auf einem einheitlichen technischen Reglement aufgebaut sein, um sie ohne großen finanziellen Aufwand in beiden Serien einsetzen zu können. Die beiden Serienbetreiber ITR und GTA sowie die Motorsportverbände DMSB und JAF wollen nun nach gemeinsamen Ideen suchen.

"Durch die Kooperation zwischen der GTA und der ITR auf Basis des neuen Technischen Reglements ist ein Traum wahr geworden", erklärte ITR-Chef Hans Werner Aufrecht. "Wir sind der Überzeugung, dass dieser Meilenstein der Motorsportgeschichte nicht nur helfen wird, die Kosten signifikant zu senken, sondern gleichzeitig auch die Sicherheit verbessert und für spektakuläre Rennen mit Chancengleichheit für Hersteller und Teams sorgt."

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