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Mercedes DTM-Historie

Als der Stern noch glänzte

DTM - Mercedes - 1995 Foto: Wilhelm 73 Bilder

Mit Mercedes verabschiedet sich die erfolgreichste Marke der DTM-Geschichte. Wir blicken aus diesem Grund noch einmal zurück auf die Highlights der Stuttgarter Tourenwagen-Historie.

25.07.2017 Tobias Grüner 8 Kommentare

Jahrelang war Mercedes ein fester Bestandteil der DTM. Ohne die Autos mit dem Stern im Kühler konnte man sich die deutsche Tourenwagen-Serie gar nicht vorstellen. Doch die Fans werden sich an den Gedanken gewöhnen müssen. Der Hersteller hat den Stecker gezogen. Nach 2018 ist Schluss mit dem Werkseinsatz in der DTM.

Die Tourenwagen-Fans traf die Nachricht wie ein Schock. Schließlich hat Mercedes die DTM erst zu dem gemacht, was sie heute ist. Nämlich die populärste Tourenwagen-Serie der Welt. Gerne erinnern wir noch einmal an den Neustart Anfang der 2000er Jahre. Nach dem Ausstieg von Opel war es 2005 nur Mercedes und Audi zu verdanken, dass die Serie überhaupt überlebt hat.

Mercedes in der goldenen DTM-Ära

DTM - Mercedes - 2016 Mercedes verlässt DTM DTM-Ausstieg nach 18 Jahren

Viele Motorsport-Freunde werden sich vor allem noch gerne an die erste DTM-Generation erinnern. Damals, in der zweiten Hälfte der 80er Jahre, steckte der Tourenwagen-Sport in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Autos wurde zunächst noch von Privatteams eingesetzt. Erst 1988 engagierten sich die Stuttgarter als Werk – dann allerdings richtig. Über die Jahre bauten die Schwaben viele Autos, die mittlerweile Kultstatus erlangt haben. So wurde zum Beispiel aus der biederen Familienkutsche Mercedes 190 eine reinrassige Rennsemmel. Mit seinem 2,5 Liter-Motor brachte es der Viertürer 1989 auf 340 PS.

Die Rennwagen sind damals noch seriennah und halten auch Feindkontakt ohne Probleme aus. Die Piloten lassen sich nicht zweimal bitten. Zu den Mercedes-Stars der ersten Generation gehörten echte Haudegen wie Klaus Ludwig, Roland Asch, Kurt Thiim oder Uwe Alzen. Stallregie war damals noch ein Fremdwort. Die Fans sorgten für ausverkaufte Tribünen und hohe Einschaltquoten im Fernsehen.

Doch im Laufe der Zeit entwickeln sich die Tourenwagen zu fragilen Carbon-Prototypen. Aerodynamik wurde immer wichtiger, harte Zweikämpfe immer seltener. Die Autos fahren mittlerweile dank riesigem Anpressdruck wie auf Schienen durch die Kurven. Die Piloten wurden zu PR-Maschinen der Hersteller. Das Interesse der Fans ging immer weiter zurück.

Bombe platzt in Aufbruchstimmung

Erst mit dem neuen Serienboss Gerhard Berger schien die Serie wieder auf einen guten Weg zurück zu kehren, in Richtung der alten Glanzzeiten. Ausgerechnet in diese Aufbruchstimmung platzte nun die Meldung vom Mercedes-Ausstieg. Damit schwebt wieder einmal ein großes Fragezeichen über der Zukunft der Serie. BMW und Audi wollen noch keine Zusagen machen, wie und ob es weitergeht. Und auch Gerhard Berger muss sich erst einmal einen neuen Plan überlegen.

Gerne erinnern wir in unserer Bildergalerie noch einmal an die goldenen Zeiten von Mercedes in der DTM. Wir blicken noch einmal zurück auf die ruhmreiche Tourenwagen-Historie der Stuttgarter.

Neuester Kommentar

Ich als Motorsport-Fan, wundert es nicht - denn bis jetzt hat in jeder Serie " in die ein Hersteller eingestiegen ist - diese auch kaputtgemacht" !!!

Mit Einstieg der Hersteller schauen wir mal nur die alte DTM, neue DTM, Formel 1, WTCC ......
Auch ohne jeglicher Unterstützung der Hersteller V8 Star, GT Serie ......

Erklärung ist klar - wenn ein Hersteller einsteigt wird Geld eingebuttert ohne Ende - damit dieser auch SIEGT, wenn es nicht klappt wird dreißt ausgestiegen, wenn´s klappt wird so lange langweilig und sparsam weitergemacht bis es richtig langweilig und traurig zu ENDE gehen wird.

Der Motorsport oder deren Kunden und Fan´s sind Ihnen egal - nur der sogenannter kurzer KOMERZIELLER ERFOLG zählt - sonst nichts !!!

pöcho 26. Juli 2017, 18:08 Uhr
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