MG in der DTM

Foto: DTM

Update ++ Mit zwei ZT-Modellen soll der britische Hersteller MG 2005 am Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) teilnehmen. Als Fahrer sind ein Deutscher und ein Brite im Gespräch.

"Ich bin stolz und glücklich, mit MG einen weiteren Hersteller in der DTM präsentieren zu können", sagt Hans-Werner Aufrecht in seiner Funktion als Chef der Veranstaltergemeinschaft ITR. Aufrecht sieht dies als Beweis für die Attraktivität der Serie und verspricht zusätzliche Spannung.

Fraglich ist allerdings, ob man bei MG die Lage ähnlich optimistisch einschätzt. Tatsächlich ist die englische Traditionsmarke wieder einmal pleite. Der britische Handelsminister ist zur Zeit in Fernost unterwegs, um den Verkauf an ein chinesisches Konsortium zu unterstützen. Unterschrieben ist noch nichts. Während die ITR auf der offiziellen DTM-Homepage bereits Zeichnungen des neuen Autos präsentiert, findet sich auf der Internet-Seite von MG nicht der geringste Hinweis auf das Engagement.

Irvine, Mansell oder Herbert?

In diesem Vakuum hat der englische Rennwagenspezialist Zytek ein DTM-Chassis im MG-Look kreiirt. Unter der Leitung von Ex-Jordan-Teammanager Trevor Foster entstehen zwei Einsatzautos. Auch die Vierliter-V8-Motoren kommen von Zytek. Woher das Geld für das Engagement stammt, mag niemand verraten. Ob die beiden Renner schon beim Saisonstart in Hockenheim (17.4.) einsatzbereit sind, ist noch nicht klar.

Ein deutscher und ein britischer sollen bei der Vergabe der Cockpits zum Zuge kommen. Vor allem um den britischen Piloten ranken sich wilde Gerüchte. Von einem Ex-Formel 1-Piloten ist die Rede - einem, der ein Raunen auf den Tribünen entfachen könne. Angeblich sind Ex-Schumi-Kollege Eddie Irvine und Ex-Welmeister Nigel Mansell die favorisierten Kandidaten. Eine realistischer Variante wäre die Verpflichtung des Engländers Johnnny Herbert. Unter den deutschen Kandidaten fällt häufig der Name Timo Scheider.

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