Mugello

Scheider schafft Pole-Hattrick

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Timo Scheider hat am Samstag (3.5.)den Hattrick geschafft. Zum dritten Mal in Folge geht der Audi-Fahrer aus Lahnstein von der Pole-Position aus ins Rennen. In Mugello verwies der Tabellenführer den Engländer Jamie Green auf Rang zwei.

Damit schaffte zum ersten Mal in diesem Jahr ein Mercedes-Fahrer den Sprung in die erste Startreihe. Die zweite Startreihe geht wieder an Audi-Fahrer, an Tom Kristensen und Titelverteidiger Mattias Ekström. Bester Fahrer eines Gebrauchtwagens war Markus Winkelhock im 2007er Audi A4 als Achter. Ralf Schumacher geht mit seinem 2007er-Mercedes als 13. ins Rennen.

Scheiders Bestzeit war die achte Pole-Position für Audi in Folge. "Langsam werde ich mir selbst ein bisschen unheimlich", meinte Scheider, der in seiner Pole-Runde um mehr als drei Zehntelsekunden schneller war als Green. "Unglaublich. Es ist wirklich schwer Worte dafür zu finden. Ich hatte eher geglaubt, dass ich es heute nur in die zweite oder die dritte Startreihe schaffe."

Scheider fühlt sich wohl

Sein Erfolgsgeheimnis konnte er nicht schlüssig erklären: "Ich fühle mich einfach mit den Jungs im Team sehr wohl." In Bezug auf das Rennen ist Scheider etwas skeptisch: "Man muss sehr auf die Reifen aufpassen, zumal unser Auto etwas schwerer ist als die Mercedes." Reglementsbedingt starten die in den ersten beiden Rennen siegreichen 2008er-Audi 20 Kilo schwerer als die Konkurrenz aus Stuttgart.

"Ich habe das geschafft, was mir bei den ersten beiden Rennen des Jahres nicht gelang: Ich fuhr meine beste Rundenzeit im letzten Versuch, da wo es wirklich drauf ankommt", freute sich auch Mercedes-Fahrer Jamie Green. "Letztes Jahr hatten wir große Probleme in Mugello, obwohl Mika Häkkinen gewann. Ich glaube, dass wir besser sortiert sind als 2007."

Der drittplatzierte Tom Kristensen ärgerte sich dagegen ein wenig: "Ich war etwas zu aggressiv." Dies kostete Zeit. Auf den Hinweis, dass er als Dritter von der sauberen Seite des Kurses starten dürfe, reagierte der Däne mit Humor. "Die Seite ist doch egal. Ich fahre eh immer ein bisschen früher los als die anderen", meinte Kristensen in Anspielung auf seinen Frühstart beim Rennen in Oschersleben vor zwei Wochen.

Spannung fürs Rennen

"Es war heute wirklich eng", sagte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. "Ich bin sehr glücklich über die Pole. Denn ich weiß, wie schwierig es ist, hier zu überholen. Wir hatten gestern einige wirklich gute Longruns. Timo machte einen tollen Job. Er hat zusammen mit seinem Ingenieur genau den richtigen Reifendruck hinbekommen."

"Auch unsere Longruns waren gut", versicherte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Es war unterhaltsam für die Zuschauer heute. Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir ein großen Schritt gemacht. Aber die Konkurrenz hat einen größeren Schritt gemacht."

An einen Überraschungssieg im Rennen will Haug offenbar nicht recht glauben. "Wir müssen jetzt wie die Eichhörnchen fleißig Punkte sammeln und auf den Turnaround warten. Wir tragen den Kopf hoch und beißen uns durch. Das wichtigste ist es, dass wir spannenden Sport bieten."

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