Norisring

Drei Mercedes am Freitag vorne

Foto: Mercedes 39 Bilder

Bei den Tests für das DTM-Rennen auf dem Norisring dominierte am Nachmittag Mercedes, nachdem am Vormittag noch drei Audi vorne lagen. Auf Platz vier folgte der beste Audi-Fahrer, Titelverteidiger Mattias Ekström. Tabellenführer Timo Scheider fuhr hinter Mugello-Sieger Jamie Green mit seinem A4 auf Rang sechs.

Bruno Spengler erzielte bei den insgesamt dreistündigen Übungsfahrten die Bestzeit vor seinen Markenkollegen Bernd Schneider und Gary Paffett. Der Champion von 2005 war damit auch schnellster Pilot in einem Vorjahresauto.

Das ganze Feld in 0,8 Sekunden

Die Zeitabstände auf der nur 2,3 Kilometer langen Strecke sind allerdings denkbar gering: Nur etwas mehr als vier Zehntelsekunden trennten den Schnellsten, Spengler, vom Zehnten, Markus Winkelhock im Audi. Und auch Susie Stoddart im Mercedes, 19. und Letzte, hatte nur acht Zehntelsekunden Rückstand auf die Bestzeit.

Bei den Top Speed-Messungen lagen Mercedes und Audi auf dem gleichen Niveau: Mattias Ekström, am Vormittag Schnellster, wurde mit seinem Audi mit Tempo 261 gemessen. Damit war der Schwede gleich schnell wie Mercedes-Mann Paul di Resta. Fleißigster Fahrer am Freitag war Mercedes-Mann Jamie Green. Der Brite fuhr nicht weniger als 129 Runden, also fast zwei Renndistanzen.

Neuer Rundenrekord von Spengler

Obwohl  wie immer am Freitag  weniger die Jagd nach Bestzeiten im Vordergrund stand als vielmehr die so genannten Long-runs, also das Simulieren des Rennens, wurde auf dem Norisring so schnell gefahren wie noch nie: Die 48,387 Sekunden von Bruno Spengler bedeuten neuen inoffiziellen Rundenrekord. Die bisherige Bestleistung stammt aus dem Jahr 2005. Damals fuhr Tom Kristensen im Qualifying 48,446 Sekunden. Spenglers Bestzeit dürfte allerdings nicht lange Bestand haben: Denn erfahrungsgemäß ist der Stadtkurs in Nürnberg am Samstag rund eine halbe Sekunde schneller als am ersten Trainingstag.

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